Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

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AlrikFassbauer
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von AlrikFassbauer »

Na ja, während der originale Star Wars Film ja geradezu ein Familienfilm ist, sind das in meinen Augen weder "Solo" noch "Rogue One". Sogar ROTS fand ich viel zu brutal für Kinder.

Ich sehe aber auch, daß es kaum noch Spielwarenläden als Solche gibt. Die Welt ist digital geworden. Aber ich wiederhole mich.
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kelejedi
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von kelejedi »

Mike sehr interessante empirische Erhebung...

Oh-Buy-One Kenobi
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von Oh-Buy-One Kenobi »

kelejedi hat geschrieben:
Sa 6. Jun 2020, 22:22
Ich glaube das weiß Hasbro selber nicht. Ob da ein Plan dahintersteckt? Keine Ahnung. Fakt ist leider, das so gut wie kein Kind die Figuren kauft, weder 6 Inch noch 3.75 Inch. Es sind inzwischen reine Sammlerobjekte geworden und so wie ich das mitbekommen bleibt bei unseren Händlern wie z. B. Futuristica nicht viel Marge hängen. Ich denke die gesamte Spielzeugwelt hat sich so verändert, dass keine Beständigkeit mehr da ist. Findet ein Kind Spiderman cool, wird mal ein Spiderman gekauft, aber dass dann eine ganze Serie davon gekauft wird ist sehr unwahrscheinlich, weil kommenden Monat dann was anderes aktuell ist und dann stürzt man sich da drauf. Es gibt einfach zu viele Toylines auch innerhalb Star Wars.
Dass es gegenwärtig eine inflationäre Überflutung mit Filmen gibt, die jeweils ein eigenes Toy-Franchise mit sich bringen, ist ein zweifellos wichtiger Punkt. Heute kann sich STAR WARS nicht mehr so am Markt behaupten wie 1978 oder 1980, wo man nahezu die einzige "Marke" war, zu der es ständig neue Filme und neue Toys gab.
Allerdings war dies in den späten Neunzigern nicht mehr der Fall, als die Prequels veröffentlicht wurden. Damals hatte man u.a. Star Trek, Ninja Turtles, Batman, G.I. Joe, Jurassic Park, Wrestling, etc. als Konkurrenten im Spielzeugregal. Dennoch wurden zu allen drei STAR WARS Filmen komplette 3.75 Inch Toylines veröffentlicht - mit Figuren, Fahrzeugen und Playsets. Heute wird von SOLO noch nicht einmal eine Figur des Schurken Dryden Vos hergestellt, der ja immerhin einer der Protagonisten des Films ist. Und die Playsets muss man in Eigenregie mühsam aus den USA importieren.

Ein wichtiger Aspekt ist m.E. dass die Toys immer "Taschengeld-kompatibel" waren. 1978 konnte ich mir von meinem Taschengeld durchaus ein bis zwei Figuren pro Monat leisten, ohne das mein Budget zu stark belastet wurde. Kino, Comics und Kirmes waren zusätzlich immer noch finanzierbar.
Heute ist es doch so, dass sogar die Kassiererin bei Smyth's zusammenzuckt, wenn sie den Jawa aus der Vintage Collection scannt. "18 Euro kostet diese kleine Figur?", fragte sich mich ungläubig.
Oder anders formuliert: Welche Eltern kaufen denn noch so etwas, wenn man zum Preis von zwei Hasbro Figuren ein komplettes Lego-Raumschiff bekommt?
Zuletzt geändert von Oh-Buy-One Kenobi am So 7. Jun 2020, 15:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von Oh-Buy-One Kenobi »

AlrikFassbauer hat geschrieben:
So 7. Jun 2020, 12:45
Na ja, während der originale Star Wars Film ja geradezu ein Familienfilm ist, sind das in meinen Augen weder "Solo" noch "Rogue One". Sogar ROTS fand ich viel zu brutal für Kinder.

Ich sehe aber auch, daß es kaum noch Spielwarenläden als Solche gibt. Die Welt ist digital geworden. Aber ich wiederhole mich.
Hier muss ich einen kleinen Einspruch erheben. KRIEG DER STERNE galt 1978 in Deutschland nicht (!) als typischer Familienfilm. Der Film hatte eine FSK 12 Freigabe und diese wurde in vielen Kinos auch kontrolliert. Erst zur Homevideo Auswertung wurde die Freigabe auf FSK 6 abgesenkt.
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von AlrikFassbauer »

Okay, da weißt du mehr als ich ...
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von AlrikFassbauer »

Jedes Mal, wenn ich mir die Nebenfiguren von Force Awakening anschaue, den denke ich : "Hm, was für interessante Figuren ... aber scheiße in der Ausführung ..." Hätten die bessere Qualität gehabt, dann hätte ich mir eine Menge davon gekauft ...
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von TerminalStorm »

AlrikFassbauer hat geschrieben:
So 7. Jun 2020, 12:45
Na ja, während der originale Star Wars Film ja geradezu ein Familienfilm ist, sind das in meinen Augen weder "Solo" noch "Rogue One". Sogar ROTS fand ich viel zu brutal für Kinder.

Ich sehe aber auch, daß es kaum noch Spielwarenläden als Solche gibt. Die Welt ist digital geworden. Aber ich wiederhole mich.
Ich denke, das ist auch der Zug der Zeit, dass die Kiddies mittlerweile einfach "abgeklärter" sind als wir früher.
Während ich mit 10 -12 noch meine eigenen "Abenteuer" nachstellte, sind die Kiddies in dem Alter heute an ganz anderen Sachen interessiert.
Hab vor ein paar Jahren mal ne Doku gesehen, wo eine 12 Jährige (!) im Schwimmbad interviewt wurde und diese gesagt hat, das sie, wenn sie älter ist, zur Fettabsaugung möchte, weil sie sich zu dick fühlt. Punkt eins: Das war ein Strich in der Landschaft, Punkt zwei: Bitte worüber denkt die nach?

In der schnelllebigen Welt von heute werden die Kinder halt schneller "erwachsen", ob das gut für die Entwicklung ist, mag ich nicht beurteilen.
Aber ich denke, dass wird auch einer der Gründe Sein, dass das Zeitfenster für Toys kleiner wird, dafür durch die Werbebombadierung im TV und Co. aber intensiver und vor allem gefächerter genutzt wird. Wenn ich mir so einige Kiddies anschaue, wechselt das Interesse Monatsweise.
Da werden dann solch teuren Produkte wie SW von den Eltern entweder gar nicht oder nur sehr "sparsam" angefasst.

Letztlich gerade mitbekommen: Kind wollte zwar nicht SW sondern irgendein anderes Spielzeug (Transformers?) aber die Mutter versuchte dem Kind ein anderes Spielzeug "schmackhaft" zu machen, nach dem der Vater den Preis bemängelt hat :D

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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von AlrikFassbauer »

TerminalStorm hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 06:48
Letztlich gerade mitbekommen: Kind wollte zwar nicht SW sondern irgendein anderes Spielzeug (Transformers?) aber die Mutter versuchte dem Kind ein anderes Spielzeug "schmackhaft" zu machen, nach dem der Vater den Preis bemängelt hat :D
Na, das ist doch wohl nichts wirklich Neues. ;)

Das gibt es doch in jedem Zeitalter. ;)

Und das mit der "frühen Abgeklärtheit" könnte stimmen ... In Videospielen sieht man viel zu frühh Dinge, die eigentlich für Ältere gedacht sind ... Einfach dadurch, weil Videospiele auch schon viel früher "greifbar" sind ... Altersfreigabe ? Wen kümmert das von den Teenagern ? Und es ist ja auch *gerade* Verbotenes besonders interessant ...

Was das mit der Fettabsaugung angeht ... Die war wohl eher magersüchtig. Und mit den aktuellen Schönheitsidealen, die ich jeden Tag in der Straßenbahn und in den Lebensmittelläden sehe, kann ich mich auch nicht anfreunden.

Aber, auf der anderen Seite : Jugend und Ältere hatten schon immer sehr unterschiedliche Ansichten ...
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von AlrikFassbauer »

Was sich bei LucasFilm geändert hat, seit es von Disney gekauft worden ist :

Kurzes schriftliches Interview - tatsächlich ist das ein kleiner Extrakt aus einem Podcast - sowie ein kleines Essay drum herum :
https://www.jeditemplearchives.com/2020 ... e-company/
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von AlrikFassbauer »

So, ich habe mir einmal "Toy Story" angesehen. Ich wollte einmal wirklich wissen, was es mit diesem Film so auf sich hat.

Auf der DVD ist ein "Extra", das sich wie ein Puzzlestück in das einfügt, was wir bis jetzt über Disney wissen : In dem Kurzflim "Black Friday : Die Toy Story, die niemand kennt" wird gezeigt, wie Chefs von Disney Einfluß auf die Geschichte von Toy Story genommen haben - und zwar so sehr, daß aus Woody ein extrem kalter, zynischer, fast schon psychopathischer Charakter geworden ist.

Die Vorführung dieser umgestalteten Story war desaströs.

Disney hat dan Pixar dazu gezwungen, den Film von Grund auf neu zu gestalten - aber die Leute von Pixar haben sich geweigert. Sie haben selbst den Film - etwa bis zur Hälfte - neu gestaltet, sodaß aus Woody ein nicht mehr ganz so zynischer, kalter Charakter geworden ist. (Ich finde aber immer noch, daß es durchaus noch Spuren davon im letztendlichen Film gibt.)

Für mich war das ein Aha-Erlebnis, zu realisieren, daß das, was Disney tut (siehe dem kurzen, hier drüber verlinkten Artikel bei JTA), nicht nur mit Star Wars passiert. Sondern auch mit Pixar passiert ist.

Komisch, daß aus Großkonzernen immer krankhafte juristische Personen werden.

Würde ich Disney als eine juristische Person ansehen, dann würde ich sie erst einmal zum Psychater schicken.
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von Detaleader »

So operiert in etwa jedes große Filmstudio. Das hat nicht nur was mit Disney zu tun.

So geht's fast mit allem zu, was kein independent Projekt ist.

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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von Cairyn »

Und deswegen sind 9 von 10 Filmprojekten ja auch Kacke.

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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von workhard »

Die US Sammlergemeinde läuft gerade Sturm gegen die vielen WalMart exclusives, sämtliche online preorders der 2 Vintage Retro Wave wurden seitens WalMart gecancelt das sorgt für breites Entsetzen!
Hierzulande praktisch ähnliches mit Amazon, meine Vorbestellung des 6 inch Carbonized Vader (Amazon exklusive) wurde gestrichen und der Artikel ist nicht mehr gelistet!
Es wird vermutet das Hasbro einfach die geforderte Menge an Produkten nicht ansatzweise Liefern kann. Dabei forcierte Big H ja bekanntlich Haslab Projekt um mehr für den Sammler zu bieten hier wird das Neueste Marvel founding Project ebenfalls stark kritisiert von etlichen Anhängern.
Letztlich ändert sich wie immer nichts 🤦🏼‍♂️
...was soll das heißen, einen Auftrag? ... na das kostet...
Mitglied im Club der Anonymen 6' Black Series Liebhaber :lol2:
.......und VADER Anhänger mit intensiven Focus :mrgreen:

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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von titusillu »

TerminalStorm hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 06:48

In der schnelllebigen Welt von heute werden die Kinder halt schneller "erwachsen", ob das gut für die Entwicklung ist, mag ich nicht beurteilen.
Aber ich denke, dass wird auch einer der Gründe Sein, dass das Zeitfenster für Toys kleiner wird, dafür durch die Werbebombadierung im TV und Co. aber intensiver und vor allem gefächerter genutzt wird.
Dafür gibt es in der Spielzeug Industrie übrigens bereits seit geraumer zeit einen Ausdruck:

"Younger Kids growing older faster"
Und es beschreibt genau das was Du auch erkannt hast; ich hab mir noch mit 14 oder so (auch wenn das schon hart an der Grenze war) von Zeitungsaustragegeld (mein erster "Job") noch Lego Space Sets gekauft, heute spielen Kinder mit dem Zeug von vlt 9-12 maximal ... so war es auch bei meinem Sohn, kaum war das erste gescheite Handy da oder Freunde haten ne Konsole - war es vorbei. Stattdessen "Minecraft" virtuelles lego bauen.
Schade.

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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von TerminalStorm »

titusillu hat geschrieben:
So 12. Jul 2020, 20:25
TerminalStorm hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 06:48

In der schnelllebigen Welt von heute werden die Kinder halt schneller "erwachsen", ob das gut für die Entwicklung ist, mag ich nicht beurteilen.
Aber ich denke, dass wird auch einer der Gründe Sein, dass das Zeitfenster für Toys kleiner wird, dafür durch die Werbebombadierung im TV und Co. aber intensiver und vor allem gefächerter genutzt wird.
Dafür gibt es in der Spielzeug Industrie übrigens bereits seit geraumer zeit einen Ausdruck:

"Younger Kids growing older faster"
Und es beschreibt genau das was Du auch erkannt hast; ich hab mir noch mit 14 oder so (auch wenn das schon hart an der Grenze war) von Zeitungsaustragegeld (mein erster "Job") noch Lego Space Sets gekauft, heute spielen Kinder mit dem Zeug von vlt 9-12 maximal ... so war es auch bei meinem Sohn, kaum war das erste gescheite Handy da oder Freunde haten ne Konsole - war es vorbei. Stattdessen "Minecraft" virtuelles lego bauen.
Schade.
Dafür gleichen die Erwachsenen das mit dem Spielzeugkauf wieder aus ;) :D
Aber es stimmt schon: Die Kiddies interessieren sich nicht mehr über eine so langen Zeitraum für Spielzeug, wie wir es einst taten. Und selbst damals hat man befürchtet, dass das Spielzeug die Phantasie und Kreativität einschränken (Was? Damit kann man nur "Star Wars" Spielen?). Ich habe das nie so empfunden, aber wenn man sich das heute so ansieht, wie die Leute (und ja: Auch ich war so einer) stundenlang am Farmen sind und das mit Phantasie und Kreativität nun so rein gar nichts mehr zu tun hat, dann ist das in der Tat etwas schade...

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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von titusillu »

TerminalStorm hat geschrieben:
Mo 13. Jul 2020, 17:46
titusillu hat geschrieben:
So 12. Jul 2020, 20:25
TerminalStorm hat geschrieben:
Mi 10. Jun 2020, 06:48

In der schnelllebigen Welt von heute werden die Kinder halt schneller "erwachsen",
Dafür gibt es in der Spielzeug Industrie übrigens bereits seit geraumer zeit einen Ausdruck:

"Younger Kids growing older faster"
Dafür gleichen die Erwachsenen das mit dem Spielzeugkauf wieder aus ;) :D
Wenns nur so wäre. Ich persönlich denke dass die Verkaufszahlen total im keller sind bei Hasbro. Keinerlei Fahrzeuge seit SOLO im "Jugendsegment", preislich, und die 5 PoA mit denen sie die Kids wieder kriegen wollten, auch nicht erfolgreich ... dafür die Preise der TVC nochmal tüchtig erhöht, und das bei repaint orgie und billigeren verpackungen ...

Sail Barge, Jabba und Bespin Playset, ein Slave Repaint, hochprisig und alles nix was man den Kindern mal eben so kauft ... SW Actionfiguren finden für Kinder seit SOLO (und da war es auch schon ätzend) nicht mehr statt.

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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von botrooper »

titusillu hat geschrieben:
Mo 13. Jul 2020, 21:16
Wenns nur so wäre. Ich persönlich denke dass die Verkaufszahlen total im keller sind bei Hasbro. Keinerlei Fahrzeuge seit SOLO im "Jugendsegment",
Sail Barge, Jabba und Bespin Playset, ein Slave Repaint, hochprisig und alles nix was man den Kindern mal eben so kauft ... SW Actionfiguren finden für Kinder seit SOLO (und da war es auch schon ätzend) nicht mehr statt.
Ich denke Der Zeitraum rund um Episode 7 war DIE große Chance die voll vergeigt wurde.... es gibt doch keine bessere Werbung als neue Star Wars Kinofilme. Hasbro hatten die Chance wie 1995 quasi eine potf2 Serie zu starten mit 100 neuen Charakteren die zur Verfügung standen und Raumschiffen die es noch nicht gab. Episode 7 bietet auch viel Action die nachgespielt werden will, aber die Figuren-Auswahl war sehr mau, dazu zu viele Charaktere die nichts mit Episode 7 zu tun hatten, wie z.B. der Rex und bei der Qualität lässt man die Teile auch lieber am Hacken, dazu noch dieser Nerf-Falke. Vielleicht für Kinder bis 4 Jahre noch als spielstation interessant weil viele Geräusche und Licht- Effekte :D ..., in meinen Augen kein Vergleich zu den Figuren von 1995. Jetzt versucht man leider eine ganz andere Schiene, weil das Konzept mit billigen 5POA für Kinder überhaupt nicht aufging...obwohl irgendwie logisch kommt mir Hasbro trotzdem ratlos vor... vielleicht sind die Zahlen aber auch so schlecht, dass denen als Spielzeughersteller wirklich nichts mehr einfällt, dass hoffe ich nicht, da ich immer noch hoffe dass zukünftig nochmal was kommt, sei es zu den neuen 3 Kinofilmen die schließlich noch nicht gecancelt wurden!

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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von Oh-Buy-One Kenobi »

Am vergangenen Samstag war ich auf dem 50. Geburtstag meiner Ex-Freundin. Ein sehr netter Abend mit Grillparty bei mildem Sommerwetter.

Irgendwann kommt ihre Schwägerin auf mich zu: "Erinnerst Du Dich? Ich war vor ein paar Jahren mit meiner Tochter bei Dir und wir haben Deine Star Wars Sammlung angeschaut. Gibt's die Sammlung noch?"
Ich: "Na klar, gibt's die noch - und die ist sogar viiiieeel größer geworden."
Sie zitiert einen kleinen Jungen heran: "Das ist mein Sohn. Er ist neun Jahre alt und ein ganz großer Star Wars Fan. Seitdem er von Deiner Sammlung gehört hat, will er sie sehen. Können wir noch mal vorbei kommen?"
Ich: "Sehr gerne!" Und dann haben wir einen Termin ausgemacht.

Diese Mutter hat mir dann noch erzählt, dass sie zwar ganz viel Lego Star Wars haben, aber dass die Hasbro Aktionsfiguren nur schwer zu bekommen und viel zu teuer sind.
Da habe ich wieder festgestellt: Es GIBT den Nachwuchs, der nach Star Wars Toys verlangt! - Aber dieser Nachwuchs wird von Hasbro nicht gepflegt. Diese Kunden sind in Scharen zu Lego übergelaufen.
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von argon »

Ich denke action-Figuren sind (über die ungünstige Produktpolitik Hasbros hinaus) einfach nicht mehr attraktiv/zeitgemäß für die heutigen kids. Meine beiden Jungs spielen zwar gelegentlich damit, aber bei keinem in ihrem Freundeskreis war das je Thema. Lego schon eher, aus vielerlei Gründen: Verfügbarkeit, Spielbarkeit, Qualität, Variabilität ...
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von Wookie-Treiber »

argon hat geschrieben:
Mo 13. Jul 2020, 22:24
Ich denke action-Figuren sind (über die ungünstige Produktpolitik Hasbros hinaus) einfach nicht mehr attraktiv/zeitgemäß für die heutigen kids. Meine beiden Jungs spielen zwar gelegentlich damit, aber bei keinem in ihrem Freundeskreis war das je Thema. Lego schon eher, aus vielerlei Gründen: Verfügbarkeit, Spielbarkeit, Qualität, Variabilität ...
Ist zwar schon sehr lange her, aber gefühlt habe ich als Kind auch viel mehr Lego gebaut als mit Action Figuren gespielt (ich zähle jetzt mal die damaligen Timpo Ritter + Cowboys grosszügig mit zu den Actionfiguren ;-) ). Aus den von Argon genannten Gründen, war Lego den AF schon immer vorraus, meine ich.

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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von Oh-Buy-One Kenobi »

Jetzt wird's ein wenig Offtopic, aber dieses Detail möchte ich dennoch beitragen: Als 1978 die ersten Star Wars Figuren in Deutschland auf den Markt kamen, gab's mit dem Land Speeder, dem X-Wing Fighter und dem TIE Fighter nur ein sehr bescheidenes Sortiment an entsprechenden Fahrzeugen. Diese waren zudem exorbitant teuer.

Mein bester Schulfreund und ich bauten deswegen Fahrzeuge und Raumschiffe für unsere Figuren aus Lego. Unsere X-Wing Fighter sahen vielleicht etwas klobig aus, aber sie waren einzigartig und das Bauen hat viel Spaß gemacht. Ich erinnere mich gerne daran.
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von AlrikFassbauer »

Ich habe Playmobil datzu genommen. Der rote Snaggletooth paßte perfekt in die Playmobil-Möbel sitzend hinein !
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von TerminalStorm »

Oh-Buy-One Kenobi hat geschrieben:
Mo 13. Jul 2020, 22:07

...

Diese Mutter hat mir dann noch erzählt, dass sie zwar ganz viel Lego Star Wars haben, aber dass die Hasbro Aktionsfiguren nur schwer zu bekommen und viel zu teuer sind.
Da habe ich wieder festgestellt: Es GIBT den Nachwuchs, der nach Star Wars Toys verlangt! - Aber dieser Nachwuchs wird von Hasbro nicht gepflegt. Diese Kunden sind in Scharen zu Lego übergelaufen.
Nunja, das gesamte SW Franchise soll mit Merchandise ungefähr 20 MRD $ umsatz gemacht haben (inkl. Filme 30 Mrd), da wollen die natürlich alles rausholen was geht. und wenn die Verkäufe stagnieren, dann werde die Artikel eben teurer gemacht. Die Sammler kaufen sowieso. Aber es stimmt schon, was uns da so angeboten wird, hat die gesamte Spanne von Armselig über geht so bis ganz gut, wobei das Pendel immer weiter nach links ausschlägt.

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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von AlrikFassbauer »

Bei JTA hat es wieder einen Meinungsartikel über die Preisentwicklung gegeben - diesmal dankenswerterweise aus deutscher Sicht ! https://www.jeditemplearchives.com/2020 ... expensive/
(Ist in Englischer Sprache.)

JTA hat auch einen Bericht, demzufolge es bei Target den Power Droid nicht geben wird bis zum Oktober ??? Ich verstehe den Artikel leider sprachlich nicht, ich weiß nicht, was "Register-Locked" heißen soll, und wie "Register Jail" gemeint ist : https://www.jeditemplearchives.com/2020 ... tober-1st/

Ein weiterer Bericht bei JTA berichtet, daß es möglich sei, daß die äußere Verpackung des Falken ohne weitere Schutzhülle von Target ausgeliefert werden könnte : https://www.jeditemplearchives.com/2020 ... packaging/
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von TerminalStorm »

Sind nicht die schönsten Übersetzungen:
AlrikFassbauer hat geschrieben:
So 26. Jul 2020, 17:21
Bei JTA hat es wieder einen Meinungsartikel über die Preisentwicklung gegeben - diesmal dankenswerterweise aus deutscher Sicht ! https://www.jeditemplearchives.com/2020 ... expensive/
(Ist in Englischer Sprache.)
Heute möchte ich über die Kosten des Sammelns von Star Wars sprechen. Wird es zu teuer? Sind Sammler wie der sprichwörtliche Frosch im heißen Wasser, das nach und nach immer heißer wird, so dass sie nicht einmal mehr mit der Wimper zucken, wenn ein Star Wars-Spielzeug heutzutage für 400 Dollar zu haben ist? Klicken Sie sich durch für eine Diskussion!


Star Wars-Sammler?


Der Schmuggler's Run Millennium Falcon kostet also $400. Hier in Deutschland sind es 500 Euro, also fast 580 Dollar.

Als ich diesen Preis sah, dachte ich mir, dass 500 Euro früher fast 1000 D-Mark waren (viele Länder in Europa bekamen 2001 eine neue Währung, die meisten Leute erinnern sich noch an die D-Mark). Und wenn man an diese Summe denkt, 400, 500 Euro oder 1000 DM, kann ich nicht anders, als das verrückt zu finden.

Welches Plastikspielzeug auf der Welt ist so viel Geld wert?

Warum bezahlen Sammler überhaupt diese Preise?

Waren wir alle schon einmal wie der sprichwörtliche Frosch im Wasser, der immer heißer und heißer wird, bis er kocht? Kocht es schon? Oder ist noch Zeit, aus dem Wasser zu springen?

Ich meine, denken Sie mal darüber nach, was Sie für 400 Dollar (oder 500 Euro in Europa) bekommen können... Sie können eine Waschmaschine (eine wirklich gute), einen Fernseher (einen großen), ein sehr anständiges Smartphone kaufen, für so viel Geld können Sie wahrscheinlich auch einen alten Gebrauchtwagen bekommen.

Glaubt eigentlich irgendjemand, dass ein Spielzeug aus Plastik mit etwas Farbe darauf und ein paar elektronischen Funktionen, die wirklich sehr einfach sind, in der Herstellung teurer ist als eine Waschmaschine? Ein Fernseher? Ein Smartphone? Haben wir uns so sehr an 500-Dollar-Kähne, 100-Dollar-Fahrzeuge oder 400-Dollar-Falken gewöhnt, dass wir es als "normal" akzeptieren?

Ich denke, es ist nicht normal.

Ein Spielzeug sollte Spielzeugpreise haben. Ein riesiges Playmobil-Schloss kostet weniger als 200 Dollar. Immer noch teuer, aber man bekommt ein wirklich riesiges Schloss mit mehreren Figuren.

Ich würde gerne wissen, wie hoch die Produktionskosten für ein Spielzeug wie den TVC-Falken heutzutage sind. Wenn es mehr ist als für einen modernen Fernseher oder ein Smartphone, dann macht Hasbro mit Sicherheit etwas falsch. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das Spritzgießen einiger Kunststoffteile und das anschließende Auftragen von etwas Farbe mehr kosten kann als der Zusammenbau eines Smartphones und die Herstellung des Chips, der Batterie, des Kameramoduls und verschiedener anderer Teile. Und es kann nicht die Größe sein, eine Waschmaschine ist wesentlich größer als jedes Star Wars-Spielzeug und hat mehr Teile.

Warum also sind (einige) Spielzeuge so teuer geworden? Weil Sammler bereit waren, so viel Geld zu bezahlen? Oder weil die Herstellung der Spielzeuge teurer geworden ist als die Herstellung komplexer elektronischer Geräte oder Apparate?

Natürlich haben Produktionsläufe einen enormen Einfluss auf die Produktionskosten, es werden Millionen eines bestimmten Smartphone-Modells hergestellt, der TVC-Falke vielleicht ein paar Tausend oder ein paar Zehntausend, aber hat der geringere Produktionslauf einen so enormen Einfluss auf den Preis, dass man exorbitante Geldsummen für etwas bezahlen muss, das im Grunde genommen ein Plastikspielzeug ist?

Wie rechtfertigen Sie als Sammler, 400 Dollar für ein Spielzeug auszugeben? Oder sogar 500 Dollar für einen Lastkahn? Versuchen einige Spielzeugfirmen, hohe Sammlerpreise für das zu verlangen, was im Grunde genommen ein Spielzeug für Kinder ist und immer war? Dass heutzutage vor allem Erwachsene das Spielzeug kaufen, sollte hier keine Rolle spielen, diese Dinge sind immer noch Spielzeug, es steht Alter "4+" auf der Schachtel. Nicht "16+" oder so.

Vielleicht ist es an der Zeit, dass Sammler mit Hasbro in ein Gespräch über Preise eintreten. Vielleicht ist es an der Zeit, nicht mehr und mehr und mehr für Spielzeug zu bezahlen und zu sagen, "genug ist genug".

Was meinen Sie dazu? Glauben Sie, dass die Spielzeuge ihr Geld wert sind? Glauben Sie, dass sie überteuert sind? Die Tatsache, dass viele Menschen auf die Freigabe warten, ist hier wahrscheinlich ein guter Hinweis. Ich nehme an, dass die meisten Sammler heutzutage das Gefühl haben, dass die Preise so aus dem Gleichgewicht geraten sind, dass sie warten.

Nutzt Hasbro einfach nur Hardcore-Sammler aus, die nicht warten können, nicht warten wollen und auf jeden Fall etwas haben wollen, oder die meinen, sie müssten eine Spielzeuglinie "retten", indem sie den vollen UVP zahlen? Weiß Hasbro, dass, egal was passiert, eine bestimmte Anzahl von Fans immer den Premium-Preis bezahlen wird und dass die unvermeidlichen Rabatte eigentlich der normale Preis für normale Leute sind? Sind Hardcore-Sammler nur Trottel? Oder sind Dinge wie der Falcon oder ein X-Wing so teuer in der Herstellung, dass der UVP so unglaublich hoch sein muss?

Und ich wette, sobald das TVC-HasLab angekündigt ist, wird es begeisterte Hardcore-Fans geben, die gerne jede noch so exorbitante Summe bezahlen, die Hasbro diesmal auftreiben wird. Ist es an der Zeit, diesen Wahnsinn zu beenden? Oder ist es die neue Normalität, dass das Sammeln von Star Wars etwas wird, das sich nur wohlhabende Leute leisten können? Aber dann sollte Hasbro den ganzen Vorwand fallen lassen, die "Spielsachen" seien für "Kinder". Kein vernünftiger Elternteil auf der Welt würde seinen Kindern einen Falcon für 400 Dollar geben, den sie zertrümmern und herumschleudern können.


Was ist also Ihre Haltung hier? Denken Sie manchmal, dass die Zeit gekommen ist, wo das Sammeln von Star Wars zu teuer geworden ist und Sie aufhören wollen? Werden die Preise steigen und steigen und steigen? Werden wir in ein paar Jahren 1000 Dollar Star Wars-Spielzeug haben? Der UCS Millennium Falcon von LEGO war bereits im Grunde ein $1000 "Spielzeug". Und die Leute haben es gekauft. Vielleicht werden also einige hartgesottene Star Wars-Sammler einfach jeden Preis bezahlen (die Chancen stehen jedoch gut, dass viele Leute den UCS Falcon als Investition gekauft haben, einige werden diese Leute vielleicht als Scalper bezeichnen). Ich finde es immer schwieriger, einen dieser wahnwitzigen Preise zu rechtfertigen. Wie sieht es bei Ihnen aus?
AlrikFassbauer hat geschrieben:
So 26. Jul 2020, 17:21
JTA hat auch einen Bericht, demzufolge es bei Target den Power Droid nicht geben wird bis zum Oktober ??? Ich verstehe den Artikel leider sprachlich nicht, ich weiß nicht, was "Register-Locked" heißen soll, und wie "Register Jail" gemeint ist : https://www.jeditemplearchives.com/2020 ... tober-1st/
Es scheint, dass einige TARGET-Standorte die Zahl der Power Droiden vom Rest der Welle BIS ZUM 1. OKTOBER registriert haben! Klonkommandeur Wolffe, Luke Skywalker (Sturmtruppe) und K-2SO rufen noch immer an , aber der Powerdroide wird Sie in ein Registergefängnis (Anm.: Bestell-Stopp, bzw. Ausschluss aus der Vorbestellung?) bringen. Lasst uns wissen, wenn auch Ihr das erlebt. Besonderer Dank gilt dem JTA-Leser Alientek für die Nachricht.
AlrikFassbauer hat geschrieben:
So 26. Jul 2020, 17:21

Ein weiterer Bericht bei JTA berichtet, daß es möglich sei, daß die äußere Verpackung des Falken ohne weitere Schutzhülle von Target ausgeliefert werden könnte : https://www.jeditemplearchives.com/2020 ... packaging/

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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von AlrikFassbauer »

Danke.

Ich habe mir jetzt auch die gesamte Diskussion dazu durchgelesen (es ist Sonntag ;) ), und sehe, daß es sehr unterschiedliche Formen von Sammlern gibt.

Ein häufiges Argument, das ich sehe, ist das "beser jetzt kaufen, als später das doppelte dafür auf Ebay zu bezahlen", was in meibnen Ohren ein klein Bißchen wie Erpressung von Siten Hasbros klingt.

Es gibt in der Diskussoion durchaus Sammler, die den Preis bezahlen würden - weil sie "leidenschaftliche Sammler" sind.
Es gibt sogar einige wenige in der Diskussion, die den Preis als nicht zu hoch empfinden.

Die meisten empfinden den Preis aber als zu hoch. Aus verschiedenen Gründen, aber größtenteils deswegen, weil es die Form ja schon einmal gegeben hat, vor 10 Jahren, oder wann das war. Viele von diesen Sammlern können sich nicht den hohen Preisunterschied damals und jetzt erklären.

Es gibt auch viele Sammlerstimmen dort, die die Barge als "einmalige Sache" gekauft haben, und den Preis "es wert" fanden.

Was aber fast gar keiner in der Diskussion tut, ist, auf die Markt- und Preissituation hier in Europa aufmerksam zu machen, und weil diese so sehr verschieden von der Situation in den USA ist.

Fast alle Argumente stammen von U.S. - amerikanischen Sammlern, so scheint es mir.
Alrik sucht : http://www.lichtgeschwindigkeit.de/viewtopic.php?f=12&t=9037

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Detaleader
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von Detaleader »

Also, als ich als Kind ca. 2008-2012 mein absolutes Hoch an Star Wars Toys hatte, war ich so ziemlich der einzige in meiner Schule, der auch Hasbro toys gesammelt hat. Alle anderen waren Team Lego.

Ich glaube generell sind Action Figuren in Amerika wesentlich präsenter und beliebter als hier. Ebenso gibt Hasbro doch auch seit einer Weile zu, dass TVC wirklich nur an Sammler gerichtet ist. Das 4+ auf der Packung ist da glaube ich wirklich nur ein Überbleibsel aus alten Tagen.

Bezüglich des Falken, der ist auch zwischen 2008 und 2012 bereits stark im Preis angezogen. Von 125 zu fast 250 Dollars. 400 empfinde ich heute als hoch, aber, dass der Preis so rauf gegangen ist wundert mich nicht.

Ich muss aber auch ehrlich zugeben dass mMn Star Wars Spielzeuge heute wirklich Luxus Artikel sind. Nicht nur Hasbro spezifisch, aber generell. Der 800€ Lego Falke, Hot Toys die fast 300€ PRO STÜCK kosten. Interessant ist hier, dass sowohl Lego als auch Hot Toys Sammler in meinen Augen wesentlich weniger über die Preispolitik meckern, obwohl die teils viel abartiger als Hasbro sind.

Cairyn
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von Cairyn »

Hmm, ist es aber nicht so, daß man Hasbro kauft, weil die Sachen zusammenpassen, und man gerne vollständige Szenen hätte? Bei HotToys ist das selten der Fall, weil es diese Auswahl an Figuren überhaupt nicht gibt. Szenen wie der drei Meter große 1/6-Falke mit 50 Sturmtruppen gibt es nur custom zu Werbezwecken auf großen Cons; in 1/18 kann man sich das selbst in die Vitrine stellen.

Daher sehe ich nicht so ganz, daß man sich überteuerte großmaßstäbliche Sachen szenenweise kauft, da geht es mehr um die einzelne Figur - zumindest ist das bei mir so. Die letzte HotToys-Figur, die ich gekauft habe, war der Mythos Obi-Wan; das auch nur, weil ich diesen Charakter wollte, seit es die entsprechende Statue gab...; und angesichts des Preises ist HotToys für mich tot. Das kann man nicht mehr rechtfertigen. -- Aber ich gehe jetzt nicht hin und meckere auf einem Forum über die Preise, weil der Drang, diese Figuren zu kaufen, einfach nicht da ist und auch nicht durch irgendwelche Szenenkomplettierungen erzeugt wird. Ich höre einfach auf zu kaufen, und man wird auf keinem Forum eine Tirade darüber hören.

Hasbro hingegen... die Barke... Mußte ich haben. Es gab die Skiffs bereits seit der OT-Zeit (obwohl ich das damals gar nicht wußte; die Läden hatten damals schon kein SW mehr im Angebot, als die rauskamen); es gibt so viele Figuren zu der Szene, dazu der ikonische Charakter, UND es ist OT... wie könnte man dem widerstehen? Und dann kauft man sich eben auch noch zweimal das neue Skiff (obwohl man schon zwei alte Skiffs hat), und die nächsten Figuren und... Es ist eine Szene, man will sie komplettieren. Eins führt zum anderen, und wenn man sich nicht fokusmäßig beschränkt, ist man sehr schnell in einer Sammlerspirale gefangen.

Bei Lego weiß ich's einfach nicht. Ich finde die Dinger häßlich, sorry. Ich habe früher zwar mit Lego gespielt, aber für Star Wars eignet sich das Bauprinzip einfach nicht, es gibt zu viele Schrägen, Kurven, ineinander fließende Formen, die man mit Lego nicht vernünftig hinkriegt. Im Resultat sind dann Lücken im Rumpf, Teile liegen lose aufeinander, und maßstäblich paßt sowieso nichts zusammen. Und die Figuren sehen irgendwie alle gleich aus.

(Das gleiche Problem hat Playmobil mit ihren Franchises. Die Figuren sind und sehen aus wie Playmobil-Figuren. Man kann die Charactere nicht mehr erkennen. Das ist ok, wenn es sich sowieso um generische Elemente handelt, aber wenn ich eine Person aus "Dragons" oder "Ghostbusters" oder "BTTF" nicht als solche erkennen kann, ist das sehr unattraktiv.)

Deshalb halt Hasbro. Deshalb sitzt man in der Sammlerfalle und muß immer weiter ergänzen und weitermachen und schwache alte Figuren durch bessere ersetzen und und und. Kann ich von keiner anderen Serie, keinem anderen Hersteller in der Form so sagen.

Aber trotzdem - die Preise sind durch die Decke gegangen, und es wird zunehmend schwerer, den Kauf zu rechtfertigen. Die Barke war mit Deutschlandimport ein Monster. Ich fand seinerzeit den Falken mit 169€ schon recht teuer, dito die AT-ATs... der AT-ACT war dann nur noch ein Ärgernis, und jetzt mehr als das Doppelte für den NEUEN Falken jetzt mit einer Radarschüssel mehr!!! zu zahlen grenzt an Wucher.

Ich bin eigentlich dankbar dafür, daß es so lange keine großen Schübe an Hasbro-Toys gab. Im Laufe der Jahre habe ich durchaus Momente gehabt, wo ich ans Einstellen der Sammelei gedacht habe; zuletzt, als es zu TFA nur noch 5POAs gab. Jetzt, wo die Komplettierung durch die unverschämten Preise in Frage gestellt wird, wird so ein Moment wieder kommen, das kann ich schon jetzt sagen.

Die Frage ist, wo der Kurs insgesamt hingeht. Auf der einen Seite haben wir Hasbros Push zu 6" - der Maßstab interessiert mich nicht (auch hier wieder ein Szenen- und Komplettierungsdenken). Auf der nächsten Seite dann Disneys diskussionswürdiges Ausgangsmaterial. Dann die Tatsache, daß viele OT- und PT-Szenen mittlerweile figurentechnisch und fahrzeugtechnisch weitgehend komplett sind (sofern in diesem Maßstab möglich). Andererseits hat Hasbro die Lizenz erneuert und scheint zur Zeit TVC wieder etwas zu beleben...

Wird Hasbro letztendlich die 3.75"-Sammler aufgeben? Oder immer noch mal mit einem Großprojekt a la Barke die Angel einholen?

Was die europäischen Preise angeht, so sind die Preisdifferenzen natürlich kaum mehr diskutabel. Aber warum sollte darüber auf einem englischsprachigen Forum geredet werden? Das interessiert da keinen. USA forever.

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Spearhead24
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von Spearhead24 »

Cairyn hat geschrieben:
Mo 27. Jul 2020, 10:35
Hmm, ist es aber nicht so, daß man Hasbro kauft, weil die Sachen zusammenpassen, und man gerne vollständige Szenen hätte? Bei HotToys ist das selten der Fall, weil es diese Auswahl an Figuren überhaupt nicht gibt. Szenen wie der drei Meter große 1/6-Falke mit 50 Sturmtruppen gibt es nur custom zu Werbezwecken auf großen Cons; in 1/18 kann man sich das selbst in die Vitrine stellen.

Daher sehe ich nicht so ganz, daß man sich überteuerte großmaßstäbliche Sachen szenenweise kauft, da geht es mehr um die einzelne Figur - zumindest ist das bei mir so. Die letzte HotToys-Figur, die ich gekauft habe, war der Mythos Obi-Wan; das auch nur, weil ich diesen Charakter wollte, seit es die entsprechende Statue gab...; und angesichts des Preises ist HotToys für mich tot. Das kann man nicht mehr rechtfertigen. -- Aber ich gehe jetzt nicht hin und meckere auf einem Forum über die Preise, weil der Drang, diese Figuren zu kaufen, einfach nicht da ist und auch nicht durch irgendwelche Szenenkomplettierungen erzeugt wird. Ich höre einfach auf zu kaufen, und man wird auf keinem Forum eine Tirade darüber hören.

Hasbro hingegen... die Barke... Mußte ich haben. Es gab die Skiffs bereits seit der OT-Zeit (obwohl ich das damals gar nicht wußte; die Läden hatten damals schon kein SW mehr im Angebot, als die rauskamen); es gibt so viele Figuren zu der Szene, dazu der ikonische Charakter, UND es ist OT... wie könnte man dem widerstehen? Und dann kauft man sich eben auch noch zweimal das neue Skiff (obwohl man schon zwei alte Skiffs hat), und die nächsten Figuren und... Es ist eine Szene, man will sie komplettieren. Eins führt zum anderen, und wenn man sich nicht fokusmäßig beschränkt, ist man sehr schnell in einer Sammlerspirale gefangen.

Bei Lego weiß ich's einfach nicht. Ich finde die Dinger häßlich, sorry. Ich habe früher zwar mit Lego gespielt, aber für Star Wars eignet sich das Bauprinzip einfach nicht, es gibt zu viele Schrägen, Kurven, ineinander fließende Formen, die man mit Lego nicht vernünftig hinkriegt. Im Resultat sind dann Lücken im Rumpf, Teile liegen lose aufeinander, und maßstäblich paßt sowieso nichts zusammen. Und die Figuren sehen irgendwie alle gleich aus.

(Das gleiche Problem hat Playmobil mit ihren Franchises. Die Figuren sind und sehen aus wie Playmobil-Figuren. Man kann die Charactere nicht mehr erkennen. Das ist ok, wenn es sich sowieso um generische Elemente handelt, aber wenn ich eine Person aus "Dragons" oder "Ghostbusters" oder "BTTF" nicht als solche erkennen kann, ist das sehr unattraktiv.)

Deshalb halt Hasbro. Deshalb sitzt man in der Sammlerfalle und muß immer weiter ergänzen und weitermachen und schwache alte Figuren durch bessere ersetzen und und und. Kann ich von keiner anderen Serie, keinem anderen Hersteller in der Form so sagen.

Aber trotzdem - die Preise sind durch die Decke gegangen, und es wird zunehmend schwerer, den Kauf zu rechtfertigen. Die Barke war mit Deutschlandimport ein Monster. Ich fand seinerzeit den Falken mit 169€ schon recht teuer, dito die AT-ATs... der AT-ACT war dann nur noch ein Ärgernis, und jetzt mehr als das Doppelte für den NEUEN Falken jetzt mit einer Radarschüssel mehr!!! zu zahlen grenzt an Wucher.

Ich bin eigentlich dankbar dafür, daß es so lange keine großen Schübe an Hasbro-Toys gab. Im Laufe der Jahre habe ich durchaus Momente gehabt, wo ich ans Einstellen der Sammelei gedacht habe; zuletzt, als es zu TFA nur noch 5POAs gab. Jetzt, wo die Komplettierung durch die unverschämten Preise in Frage gestellt wird, wird so ein Moment wieder kommen, das kann ich schon jetzt sagen.

Die Frage ist, wo der Kurs insgesamt hingeht. Auf der einen Seite haben wir Hasbros Push zu 6" - der Maßstab interessiert mich nicht (auch hier wieder ein Szenen- und Komplettierungsdenken). Auf der nächsten Seite dann Disneys diskussionswürdiges Ausgangsmaterial. Dann die Tatsache, daß viele OT- und PT-Szenen mittlerweile figurentechnisch und fahrzeugtechnisch weitgehend komplett sind (sofern in diesem Maßstab möglich). Andererseits hat Hasbro die Lizenz erneuert und scheint zur Zeit TVC wieder etwas zu beleben...

Wird Hasbro letztendlich die 3.75"-Sammler aufgeben? Oder immer noch mal mit einem Großprojekt a la Barke die Angel einholen?

Was die europäischen Preise angeht, so sind die Preisdifferenzen natürlich kaum mehr diskutabel. Aber warum sollte darüber auf einem englischsprachigen Forum geredet werden? Das interessiert da keinen. USA forever.
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Re: Grundsatzdiskussion: Hasbro - Quo vadis?

Beitrag von Alfred_Hitchcock »

Cairyn hat geschrieben:
Mo 27. Jul 2020, 10:35
Wird Hasbro letztendlich die 3.75"-Sammler aufgeben? Oder immer noch mal mit einem Großprojekt a la Barke die Angel einholen?
Mit sowas holen die mich nicht ein, sondern bewirken exakt das Gegenteil. Es wird mir immer egaler ob ich etwas habe oder nicht - und das färbt dann auch auf andere besser verfügbare Produkte ab. Hinzu kommt, daß ich auch überhaupt keinen Platz habe um mir weitere solche Monster irgendwo hinzustellen.
Von mir aus kann Hasbro den Preis für solche Teile weiter anheben. Macht's mir schon leichter einfach NEIN zu sagen ;-)
Zumal man ja scheinbar eh wieder nicht auf "normalem" Wege dran kommt und ich den BMF aus der TLC bereits habe. Damals für 99.-€ bei Kaufhof gekauft. Später gab's ihn sogar für 79,99€ plus Commander Fox Figur bei TRU, wenn mir das Gedächtnis keinen Streich spielt.

Ich wünsche Hasbro von ganzem Herzen, daß sie mit Ihrer Politik auf die Schnauze fallen. Mir fällt da spontan so ein ziemlich windiges, halbes Carbonite Freezing Chamber Playset ohne jegliche Funktion ein - für fast 60.-€. Und ich glaube sie wissen es selbst, daß es schlecht ist, drum hamm'se schnell noch einen Stormtrooper dazugepackt.

Anderes Beispiel gefällig? Der AT-ST aus der TVC hatte damals um die 55.-€ gekostet, wenn ich das richtig in Erinnerug habe. Welche Rechtfertigung gibt's es den TVC AT-ST aus The Mandalorian für knapp 100.-€ jetzt zu verkaufen? Weil eine Hamsterfigur dabei ist?

... aber ich hör' auf... bringt ja doch nix.

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