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Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Di 16. Feb 2016, 14:14
von __4X__
Hallo,
Der STAR WARS (Vintage) Sammlermarkt hat sich ja in den letzten Jahren stark gewandelt, was Preise, Angebot u7nd Nachfrage angeht. In letzter Zeit scheint sich dieser Wandel immer schneller zu vollziehen. Aus meinem damaliegem (Lieblings)Spielzeug wurde irgendwann ein Hobby. Aus dem normalen Hobby wurde dann ein teures Hobby und mittlerweile scheint es mir, als wären einiege Sammlerstücke schon längst in der nächsten Katrgorie angekommen, nämlich dem Investment. Die Preisentwicklung der letzten Jahre hat da Leute auf Vintage SW Artikel aufmerksam gemacht, die dem Markt nicht unbedingt gut tun. Da werden Sachen viel zu teuer gekauft und gehortet und auf Wertsteigerungen gehofft. Zumindest was MOCs, MISBs und gegradete Artikel
angeht. Daher meine Frage an euch:
Sammelt ihr (noch), oder investiert ihr (schon)?
Kauft ihr Sachen, um eure Sammliung zu erweitern/perfektionieren, oder um in Zukunft eine kleine Rücklage zu haben, die auch in Bankkriesenzeiten sicher ist? Sind wir vielleicht die letzte Generation an "normalen" Sammlern, die SW Vintage als Hobby betreiben kann? Werden unsere Kinder noch die Möglichkeiten haben, eine MOC zu einem humanen Preis zu kaufen?
Oder wird in Zukunft alles, was noch irgendwie Wert hat gegradet und in Acryl verschlossen sein? Werden wir unseren Enkeln mal erzählen können: "Es gab mal eine Zeit, da konnte man Vintage SW Spielzeug noch auspacken und anfassen"?
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Di 16. Feb 2016, 15:30
von Durchde
Ich bin froh das ich die Vintage Sachen welche ich haben wollte lange vor dem Gau gekauft habe. Generell kaufe ich nicht zu überhöhten Preisen.
Deshalb wird im Vintage Bereich kaum noch gekauft.
Ich sehe die Sammlung als reines Hobby.
Sollten sich unsere Kinder nicht fürs Vintage Hobby interessieren ist es eh vorbei mit den jetzigen Preisen
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Di 16. Feb 2016, 16:38
von Guenther Organa
es ist ein bleibt für mich ein hobby was spaß machen sollte.
die wertsteigerung ist ein netter nebeneffekt, aber nicht geistig ziel.
ähnlich wie Durchde habe ich das was ich haben wollte schon seit einiger zeit. hier und da wäre was zum austauschen oder ergänzen. aber ich hab zeit und geduld. bisher tauchten die sachen dann schon irgendwie auf und da auch zu fairen preisen.
im moment betreiben ja einige (bedingt auch durch den aktuellen film) eine olympiade im zusammenraffen an zeugs was nur geht, um ihren status als "superfan" zu bestätigen.
sorry, diese typen sollen und müssen dafür zahlen.
in ein paar jahren, wenn dann der Michael Bay/Tarantino My Little Pony- Fate of Rainbow super duper 4-D film anläuft, schmeißen diese superfans eh alles wieder auf dem markt. dann werden eben halt kleine bunte pferde gekauft, die sind sowieso vieeel cooler.
klar, wird es weiterhin eine wertsteigerung geben. der kram wird ja auch nicht häufiger. aber es pegelt sich dann wieder auf einen angemessenen stand ein. war und ist immer so gewesen.
einfach geduld haben und abwarten.
"sammler" die sich gegenseitig am wert hochgeilen, haben eh einen an der waffel
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Di 16. Feb 2016, 16:59
von daimeon
Für mich (Baujahr 79) auch ein reines Hobby. Mir macht's halt Spaß und ich sammele nunmal gerne

Das Meiste was ich an Vintage haben wollte habe ich mittlerweile, was mir noch fehlt wird wohl so bleiben bei den Mondpreisen.
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Di 16. Feb 2016, 17:47
von Protocoldroid
Ich kann mich dem nur anschliessen. Meine Mocs und losen Figuren habe ich seit langem zusammen. Klar fehlt noch die ein oder andere Karte, aber bei den derzeitigen Preisen fällt es mir nicht wirklich schwer, darauf zu verzichten.
Im NEO Bereich kommt fast nur noch uninteressantes. Lediglich beim TIE für die 6" Figuren bin ich mal schwach geworden.
Als Wertanlage habe ich eigentlich noch nie gekauft, freue mich aber, wenn ich sehe, was meine vintage Moc`s heute so bringen. Ich glaube aber schon, dass sich die Preise nach dem Film Hype wieder etwas nach unten einpendeln.
Mal ganz davon abgesehen habe ich es schon allzuoft erlebt, dass neue Sachen zuerst extrem gesucht waren und heute für das ganz kleine Geld zu haben sind. Bestes Beispiel sind natürlich die POTF2 Sachen für die wir damals Unsummen hingeblättert haben, aber auch neueres wie Jocasta Nu. Was wirklich mal teuer wird, weiss man sowieso erst später.
Ich kann mich noch daran erinnern, das der VC C3-PO wie Blei in den Regalen hing. Dack war auch nicht besonders begehrt damals während Wedge erst sehr teuer war, später aber zum Ladenhüter mutierte. Ist also alles unkalkulierbar.
Also: Kaufe, was gefällt! Der Spass an der Sache ist das allerwichtigste

Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Di 16. Feb 2016, 20:43
von Luke Starkiller
Wer als leidenschaftlicher Sammler die aktuellen Preisentwicklungen beobachtet und noch nicht alle Objekte seiner Begierde sein Eigen nennt, muss sich entweder in Geduld üben, oder die persönliche Schmerzgrenze hinterfragen. Aber dieses Hobby war noch nie so günstig, wie z. B. das Sammeln von Bierdeckeln. Es hat in meiner Kindheit mein Taschengeld verschlungen und tut es heute wieder. Und nebenbei bemerkt wird auch die Neuware von heute nur selten zu Schnäppchenpreisen auf den Markt gebracht.
Tatsächlich war der aktuell explodierende Preisanstieg absehbar ab dem Moment, zu dem die neuen Filme angekündigt wurden. So habe ich mich vor gut 1,5 Jahren dazu entschlossen mir soviele Kindheitsträume aus dem Vintage-Universum zu erfüllen, wie es mir möglich war. Wäre ich auf Wertsteigerung versessen, könnte ich heute Alles mit einer Gewinnspanne zwischen 100% und 300% wieder veräußern. Statt dessen bin ich nur froh, dass ich die "Zeichen der Zeit" richtig erkannt habe und mir meinen Traum noch zu einem halbwegs vertretbaren Preis erfüllen konnte.
Denoch bedauer ich es natürlich auch, dass so mancher Wunsch im Moment unerfüllt bleiben muss, aber mit ein bisschen Glück sind gelegentliche Schnäppchen noch möglich. Wie gesagt, Geduld ist gefragt, aber für den Jäger und Sammler ist die Jagd mindestens ebenso ein Genuß, wie es der letztliche Besitz ist.
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Di 16. Feb 2016, 21:06
von __4X__
Guenther Organa hat geschrieben:
klar, wird es weiterhin eine wertsteigerung geben. der kram wird ja auch nicht häufiger. aber es pegelt sich dann wieder auf einen angemessenen stand ein. war und ist immer so gewesen.
einfach geduld haben und abwarten.
Diese Aussage bezieht sich aber eher auf NEO Spielzeuge, oder? Sinkende Preise bei Vintage Kram hab ich persönlich (leider) noch nie wirklich feststellen können.
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Di 16. Feb 2016, 21:54
von Darkside
Die Sachen, die ich wollte, habe ich schon seit einiger Zeit beisammen. Mir geht es genau so wie meinen Vorrednern, oder besser -schreibern. Ich betrachte die Sachen als schöne Sammlergegenstände, ein Verkauf kommt für mich nicht in Frage und ob die Sachen jetzt plötzlich preislich durch die Decke gehen oder nicht, lässt mich idR kalt.
Das auf und ab im Vintagemarkt haben wir doch schon immer. Damals (1999) als plötzlich Episode 1 anstand, gingen die Preise für damalige Verhältnisse ab durch die Decke...und das ist heute in 2016 wieder zu beobachten. In ein paar Jahren, wenn Star Wars vielleicht nicht mehr so gefragt ist, werden die Preise wieder fallen und dann kann man sich evtl. das eine oder andere nette Stück gönnen, dass einem aktuell durch die hohen Preise verwehrt ist...ich persönlich habe eine Schmerzgrenze, die nicht überschritten wird...egal, wie toll das Teil ist...!
Wenn ich was nicht haben kann, weil ich es mir a) nicht leisten kann oder will und b) es gar nicht auf dem Markt ist, muss ich des Sammlers beste Tugend bemühen...Geduld!!!! Das war sicher nicht immer so, aber man lernt als Sammler dazu...!
Vintage wird aber auf Grund des Alters immer seltener und gute & seltene Stücke waren schon immer rarer als "Massenware" z.B ein GG auf POTF-Card vs. GG auf Jedi-Card...und daher auch ein wenig teurer...
Sicher, ich suche noch das eine oder andere Upgrade, aber da kann man auch mal auf eine Börse gehen und dort schauen...da sind die Preise nicht so "Ebay-like" überzogen...da ist doch noch so mancher fairer Preis drin...
Lange Rede kurzer Sinn...ich sammle, weil ich sehr viel Freude an den alten Sachen habe und nicht, weil ich mir meine "Rente" damit absichern will...wer weiß, was in 25 Jahren die Sachen wert sind...nichts...oder ein Vermögen...? Wer weiß....

Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Di 16. Feb 2016, 21:56
von Ronking
Eine Blase. Männer, wir befinden uns in einer Blase! Die Preise werden wieder sinken! Zumindest hoffe ich das

Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Di 16. Feb 2016, 22:27
von Katarn
Hoffe sehr das die Preise wieder sinken werden, manches macht so nämlich echt keinen Spaß mehr. Und als Sammler hat man irgendwie nie alles, es tut sich immer wieder ne neue Baustelle auf. Auf jedenfall sind die aktuellen Preise schon teilweise ein Spaßkiller.
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Di 16. Feb 2016, 22:44
von Plastikheld
Die Preise für Vintage werde nicht mehr sinken - man gewöhnt sich nur dran ...
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Mi 17. Feb 2016, 07:27
von Ronking
Wie schon gesagt: ist eine blase. Der preisanstieg kam urplötzlich und gewaltig. Wurde sicher von diversen verkäufern angeheizt und ist demnach ein künstliches gebilde. Bin mir ziemlich sicher dass die preise wieder fallen werden. Wann das sein wird? Wohl spätestens wenn die generation ausgestorben ist, die einen nostalgischen und sentimentalen bezug zu den vintage sachen hat! Eine frage der zeit, aber immer auch im hinblick auf inflation
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Mi 17. Feb 2016, 09:17
von Plastikheld
Die Preise werde nicht mehr sinken, da auch die Kaufkraft der Zielgruppe immer weiter steigt.
Im Gegenteil, die Preise werden noch einmal kräftig steigen, wenn die jetzige Generation von Vintage-Sammlern erbt oder die Lebensversicherugen ausbezahlt bekommen.
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Mi 17. Feb 2016, 10:25
von bonglee23
Ich betreibe das Sammeln rein als Hobby, die Investment-Sammler (habe ich an anderer Stelle schon mal gesagt) gehen mir tierisch auf den S@(K!
Allerdings gebe ich zu, dass ich es auch gerne sehe, dass Sachen, die ich vor einigen Jahren günstig (oder auch nicht) gekauft habe, heute für das dreifache weg gehen. Das gilt zwar natürlich auch für die Sachen die ich noch haben will, aber im Gegenzug ist so was auch schneller mal gegenfinanziert.
Bin aber im Allegemeinen auch etwas ruhiger geworden und warte auf gute Gelegenheiten, das zu bekommen was ich mir noch wünsche.
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Mi 17. Feb 2016, 11:52
von jobiwan
Hallo zusammen,
hatte gestern zufällig einen Sammlerkatalog (Niedermeyer) von 2001 in den Händen und ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass dieses Preisniveau je wiederkommen wird. Wobei mir manch ein Preis in dem Katalog schon etwas "niedrig" erscheint!
Egal zurück zum eigentlichen Thema:
Für mich ist es grundsätzlich keine Geldanlage. Zumal sich
der Schätzwert meiner Sammlung momentan irgendwo im mittleren 4-stelligen Bereich aufhält, und der Wert-Zugewinn schwer erfassbar oder gar berechenbar ist!!
Für die wirklich "teuren und seltenen" Sammelgegenstände
fehlt mir auch einiges an Wissen und Erfahrung, und ohne muss man oft "Lehrgeld" zahlen.
Aus Platzgründen habe ich meine Sammlung in den letzten Wochen etwas "ausgedünnt" und mich daran gemacht meinen Vintage Bereich zu vervollständigen und neu aufzustellen.
Dabei hatte ich so gut wie alle Teile mal wieder in Händen
und habe währenddessen nie an den Geldwert gedacht (naja, fast nie...)!
Und trotzdem gehört für mich auch das Verkaufen/Kaufen/Tauschen zu meinem Hobby.
Wenn ich dann durch meinen Verkauf/Tausch mehr bekomme als ich dafür bezahlt habe, ist das doch absolut in Ordnung.
...es ist und bleibt mein Hobby...nicht mehr...aber halt auch nicht weniger!!!
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Mi 17. Feb 2016, 12:00
von Lafos
Die Preise steigen stetig seit 1978 mit Sprüngen Ende der 90er (EP1) und 2014 (EPVII).
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Mi 17. Feb 2016, 12:44
von HAL2000
jobiwan hat geschrieben:hatte gestern zufällig einen Sammlerkatalog (Niedermeyer) von 2001 in den Händen und ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass dieses Preisniveau je wiederkommen wird. Wobei mir manch ein Preis in dem Katalog schon etwas "niedrig" erscheint!
Wie sich die Situation gewandelt hat, merkt man genau daran: Ich hab angefangen (ernsthaft) zu sammeln, kurz bevor genau dieser Sammlerkatalog rauskam und kann mich noch an die Kommentare erinnern, was da für "Mondpreise" drinstehen würden. Und jeder Händler, der zur Preisfindung diesen Katalog aufgeschlagen hat, wurde für nicht ganz sauber erklärt.
Ist übrigens immer noch der Katalog mit den schönsten Bildern!
Aber zum Thema: Bei aller Preissteigerung kommt meiner Meinung irgendwann unweigerlich der Einbruch - siehe Briefmarkensammlung oder Modelleisenbahn!
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Mi 17. Feb 2016, 14:38
von Wobbel
Ich sammle weil ich einen Bezug zu star wars habe. Und das seit kindheitstagen. Ob es eine wertsteigerung gibt oder nicht ist mir primär wurst. Gefallen muss es mir in erster Linie und sollte eine bestimmte Preisgrenze nicht übersteigen. Preisspekulationen bzw wertsteigerung oder wertzerfall ergibt beim sammeln nur stress. Und den brauch ich bei meinen Hobbys nicht. Ausserdem sammle ich und kaufe nicht alles in massen.
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Mi 17. Feb 2016, 16:47
von daimeon
Ich beobachte immer wieder (bei neu erscheinenden Serien) ein Klischee-DDR-Problem:
Immer alles kaufen müssen wenn's im Laden ist weil man's später nicht mehr oder nur sehr teuer bekommt.
Ein Beispiel:
Als für die TVC die Fahrzeuge-Wave mit der Slave1, dem TIE-Interceptor und dem X-Wing erschien dachte ich mir "aaaach, kauf mal nicht alle drei, zu teuer, blablablabla". Also habe ich "nur" die Slave1 und den TIE gekauft. Keine X-Wing für 40€.
Jetzt wird der X-Wing für über 100€ bei ebay angeboten.
Selber Schuld natürlich, aber der wird wohl nicht den Weg in meine Sammlung finden.
Genauso wenig wie der mir noch fehlende Vintage-Amanaman. Da hab ich einfach noch andere Dinge auf der Liste, die mich mehr interessieren und deutlich günstiger sind.
Ich will (und kann teilweise) einfach nicht alle für mich interessanten Serien komplettieren, auf Grund des extrem hohen Preises.
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Do 18. Feb 2016, 10:36
von DarthBane
Ich bin "erst" 25 und habe das Vintage sammeln meinem 1975 geborenen Bruder zu verdanken

... Leider hatte ich in den Zeiten wo Vintage noch etwas günstiger war eher Interesse an den Figuren aus meiner Generation ... Die POTF2.... Finde sie bis heute auch noch cool, weil sie mich an meine Kindheit erinnern

! Ich sammle die Figuren weil es mir Spaß macht! Sie anzuschauen, zu erweitern usw.! Es gibt trotz der großen Nachfrage immer noch Schnapper, die man dann leicht zu mehr Geld umwandeln kann (weil man die Figur schon hat) und von dem Gewinn seine restliche Sammlung finanzieren. Finde ich ganz cool... Aber das ganze als Wertanlage zu sehen naja.... Klar kann man wenn man alles verkauft vielleicht ein neue Sofa oder sonst was kaufen (je nachdem was man halt so hat) aber ganz im Ernst STAR WARS Figuren kann man auch nicht essen

... Ich gehe auch davon aus das die Preise irgendwann wieder etwas sinken... aber die Figuren werden halt nicht mehr! Ich finde am aller geilsten, dass es z.b. in Facebookgruppen Leute gibt die jeden Tag eine neue Figur posten, um z.b. die First12 zu komplettieren... Koste es was es wolle in kürzester Zeit... Fragt man dann nach ob ein Sandpeople gesucht wird, kommt als Antwort... Welche Figur ist das nochmal?
Ist doch schön wenn man schon eine schöne Sammlung hat und geduldig zuschauen kann

Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Do 18. Feb 2016, 11:54
von Akial
Plastikheld hat geschrieben:Die Preise für Vintage werde nicht mehr sinken - man gewöhnt sich nur dran ...
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Do 18. Feb 2016, 19:39
von alberteinstein
Also ich kaufe eigentlich wenn ich was Interessantes sehe. Ich finde da liegt der Unterschied zwischen Sammler und Investor. Als Sammler sehe ich beispielsweise ne Vintagefigur und denke was war Charakter xyz cool oder den habe ich als Kind nachgespielt, keine Ahnung- und dann kaufe ich mir das einfach weil ich ne individuelle Beziehung zu habe (gut vielleicht nicht zu jedem Preis). Als Investor würde ich grundsätzlich alles aufkaufen und grundsätzlich auch alles weiterverkaufen. Alleine schon um es zu horten und drauf zu spekulieren, dass es irgendwann mehr Wert wird. Kannst doch noch mit der üsseligsten Vintagefigure Kohle machen, bestes Beispiel diese Tesafilm-Auktion bei Ebay.
Aber das draufsitzen bleiben finde ich am schlimmsten als Sammler. Gibt genug Leute die echt ewig suchen und nix finden, weil es leider genug Menschen gibt die einfach Horten. Da wird dem ganzen Vintagekram irgendwann auch einfach kein passender Rahmen mehr geboten, weil man hat ja genug davon. Kann man richtig eindrucksvoll immer Mittwochs beim Toyhunter sehen, grade in den alten Folgen. Da haben sie alle die Dachböden, Keller, Garagen oder was auch immer voll und es gammelt vor sich hin. Aber wird was abgestoßen? Im Leben nicht!
Geduld haben ja klar, aber jede Geduld ist endlich. Ich bin jedenfalls sehr schnell von dem Vorhaben wieder weggekommen im großen Stil Vintagefiguren zu sammeln.
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Fr 19. Feb 2016, 12:18
von veers74
Erfülle mir heute die Träume meiner Kindheit. Der Spaß steht vor allem.
Seit einigen Jahren kaufe ich selten etwas, bin schon seit den 90ern relativ gut ausgestattet.
Sicher, es würde immer etwas geben, Figurenvarianten, Upgrades von Kartons, Mocs irgendwas... das könnte dann aber ins Endlose führen.
Schlage zu wenn mir was gefällt, bzw. dann auch ins Preissegment passt.
Daher bin ich sehr zufrieden mit dem was ich habe und beobachte den Markt mit gewissem Argwohn.
Einerseits freue ich mich, natürlich über die Wertsteigerungen.
Ohne sich selbst zu belügen seine EKs kennt, ein schönes Gefühl auf`s richtige Pferd gesetzt zu haben.
Wenn man aber zum Bleistift Dinge wie das Early Bird Set noch sucht, dann muß man sich mittlerweile eingestehen,
das wird schwierig in diesem Leben, hätte man(n) nur damals zugeschlagen. Oink oink.
Investment. Genauso MOCs, mein Plan war mal die ersten 21 Figuren ohne Offer auf SW Karten zu sammeln. Öhhh, ...tja.
Zu spät. Hätte immer die Preise von `Damals´ vor Augen. Ich lasse es.
Fakt ist für mich aber, MOCs verdienen das Wort Investment auch. Denn das sind die außer Frage.
Jedenfalls wenn man rechtzeitig zugeschlagen hat.
Fakt ist aber auch, stirbt die Vintagegeneration mal weg, fallen auch die Preise.
Bodenlos würde ich nicht sagen, aber was geht`s mich dann an, bin dann sowieso die `Asche zu Asche, Staub zu Staub` Geschichte.
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Sa 20. Feb 2016, 23:42
von guanabatz
Aber zum Thema:
Bei aller Preissteigerung kommt meiner Meinung irgendwann unweigerlich der Einbruch - siehe Briefmarkensammlung oder Modelleisenbahn!
STAR WARS ist auch eine Generations Geschichte.
Die Modelleisenbahn Generation stirbt langsam wech,
es kommt noch ein bischen Nachwuchs, aber eben nicht genug,
daher hatte Märklin ja auch diesen großen Einbruch.
Und so wird es auch mit der Generation Lego, STAR WARS,
playmobil und anderen Spielsachen der 70ziger & 80ziger gehen.
Ich halte es wie Veers74,- KIndheiterinnerungen und Wünsche zurückholen.
Da wirds mir auch nicht leid, das Hobby, wie geht das überhaupt, das einem
STAR WARS leid wird, wenn man ein Kind der 70ziger ist ?
Aber die Verkäufe diverser Sammlungen [im ganzen] auf diversen F-book
Seiten, spricht ja Bände.
Die Zauber von STAR WARS und "Der Herr der Ringe" ,- welche mich beide
Anfang der 80ziger eingenommen haben, werden nie verschwinden.
Investment Sammeln

dafür gibts anderes.
collect to collect
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: So 21. Feb 2016, 21:18
von stormtrooper1980
Ich muss mal schreiben, dass ich schon immer Actionfiguren mochte.
Angefangen mit He-Man und seit 1990 ist Star Wars meine grosse Leidenschaft.
Ich habe immer nur aus einem Grund diese Sachen gesammelt: Spass
Ich habe einfach gefallen an den Figuren, Raumschiffen Playsets usw. und mir ist es da egal, ob eine Figur jetzt 10€ oder 100€ oder noch mehr wert ist.
Ich habe nie irgendetwas als Investment betrachtet und ehrlich gesagt sind mir Sammler die nur deshalb sammeln auch recht unsympatisch.
Solche sogenannten "Sammler", für mich sind es keine, sollten sich wirklich lieber andere Wertanlagen suchen.
Ich bin bezüglich Vintage in der glücklichen Situation, dass ich schon seit einiger Zeit alles was ich haben wollte auch schon habe.
Sicher hier und da mal ein Update oder ein klein wenig Troop Building geht immer aber es gibt nichts was mir fehlt und ich noch unbedingt haben muss.
Somit gehe ich auch immer recht entspannt über Börsen etc. da ich keinen Druck habe etwas wichtiges noch jagen zu müssen.
Ich bin allerdings fest davon überzeugt, dass diese Preisspirale nach oben, wie wir sie im Moment erleben, auch wieder nach unten geht.
Sicher, die Generation die mit Vintage aufgewachsen ist ist jetzt in einem zahlungskräftigen Alter und kann sich oft seine Kinderträume erfüllen.
Jedoch ist der schon genannte Vergleich mit der Modeleisenbahn, Briefmarken etc. recht treffend.
Denn spätestens die Generation PT wird sich für diese "alten hässlichen Figuren" nicht mehr interessieren.
Somit ist es auch nur eine Frage der Zeit, dass die Nachfrage nach Vintage wieder sinken wird.
Auf ganz lange Sicht wird die Generation Vintage wegsterben und dann interessiert es niemanden mehr.
Das klingt jetzt natürlich sehr Negativ aber es ist in meinen Augen eine unausweichliche Tatsache
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Mo 22. Feb 2016, 00:27
von Plastikheld
stormtrooper1980 hat geschrieben:Auf ganz lange Sicht wird die Generation Vintage wegsterben und dann interessiert es niemanden mehr.
Nicht, wenn sich damit Geld verdienen lässt. Dann muss man es halt der potentiellen neuen Zielgruppe schmackhaft machen, z.B. jeden Mist als "Holy Grail" bezeichen usw.
Ansonsten gebe ich Dir natürlich recht.

Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Mo 22. Feb 2016, 21:33
von AlrikFassbauer
Na ja, imho hat es Lego ja so gerade eben noch geschafft ...
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Di 23. Feb 2016, 00:11
von battletank
Ich sammle aus nostalgischen Gründen. Punkt.
Für mich ist das in erster Linie Spielzeug und Sammelgegenstand. Deshalb pfeif ich größtenteils auch auf AFA/UKG und wie sie in Zukunft heißen mögen.
Ich hab schon früh angefangen, verpackt zu sammeln und bin im Nachhinein natürlich froh, dass ich das gemacht habe, auch wenn ich auch früher schon zu mir gesagt habe "dieses Stück ist eigentlich zu teuer".
Heute erlebe ich es, dass Stücke in minderwertigerem Zustand oder nicht ursprünglichen Verpackungsvariante für deutlich mehr verkauft werden, als ich vor einigen Jahren noch für ein höherwertigeres Stück bezahlt habe. Irre Entwicklung!
Klar ist es schön zu sehen, dass die Sammlung an Wert gewinnt, aber andererseits ist es mir egal, denn ich werd sie deshalb nicht auflösen bzw. plane dies im Alter zu tun. Warum auch?
Wenn ich so denken würde, wäre ich in meinen Augen dann doch schon ein gutes Stück näher an einem Investor.
Ich kann mir auch bei einer "Star Wars Toy-Inflation" sagen: Hey, es ist immer noch mein Spielzeug aus Kindertagen, ich musste für den Kauf der Stücke auf nichts verzichten und ich habe keine Unsummen verloren.
Ich weiß nicht, ob das andere dann auch so entspannt sehen, wenn es mal soweit kommt. Ich bin mir sicher, dass es das wird. Ist wie Börsenhandeln. Irgendwann kommt es zum crash. Dem sehe ich im Großen und Ganzen sehr entspannt entgegen.
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Di 23. Feb 2016, 01:11
von Cairyn
Es ist sicher auch eine Frage, was man an Star Wars persönlich wertvoll (und damit erhaltenswert) findet.
Für mich persönlich war es der perfektionierte Monomythos eingebettet in ein großes, vielfältiges Universum. Daher war es auch so ein Tiefschlag für mich, daß Disney das ganze alte EU weggefegt hat.
Die Vintage-Figuren sind dabei nur ein kleiner Teil, dieses Universum "darzustellen". Ich bin noch Altsammler, der 1978 persönlich "dabei war", insofern haben die alten Figuren einen nostalgischen Wert. Aber das war's dann auch schon. Ich finde die Neos schöner und vielfältiger (bis auf die paar Figuren, die Hasbro nicht neu produziert hat) und damit besser geeignet, das Universum zu repräsentieren. Klar, ich habe noch alle meine Altfiguren - ausgepackt, bespielt und z.T. modifiziert allerdings, und damit ohne "Sammlerwert". Ein Investment ist das sicherlich nicht. Und ich fühle mich dieser Zeitperiode und diesen speziellen Figuren auch nicht genug verbunden, daß ich später (d.h. nach 1986) noch etwas davon gesammelt hätte, was heute teuer und gesucht wäre, also irgendwie geldanlagenmäßig relevant wäre.
Über meine Neos mache ich mir auch keine Illusionen. Abgesehen davon, daß natürlich auch die ausgepackt sind, hängt der Wert doch extrem an der Nachfrage, und die hat eine ganz unvorhersehbare Entwicklung. Wir befinden uns am Beginn der "dritten Periode" (nach Vintage und Neo eben jetzt Disney, mit einem klaren Bruch im Figurenstil und der Veröffentlichungstaktik); Hasbro zieht sich eine neue Käuferschicht heran und schickt die Sammler aufs Abstellgleis (oder auf Alternativreihen). Wird Neo sich jetzt ähnlich entwickeln wie Vintage, nur für eine Generation später? Kann ich mir davon mal das Altersheim finanzieren, oder waren diese Kinder zu der Zeit schon so überflutet von Spielzeug und Elektronik, daß Star Wars für sie nur ein Ding unter vielen ist - schnell "adoptiert" und ebenso schnell wieder vergessen?
Für mich ist das alles persönlich. Ich will es ja auch gar nicht abgeben, auch nicht gegen Profit. Und als Investment gesehen habe ich auch gar nicht genug davon - unter den tausendsoundsoviel Figuren sind ja nur einige wenige, die überhaupt das Potential haben, Geld einzubringen. (Seien wir ehrlich, wenn wir mit MOC unpunched Jawas mit Plastikmantel unser Einfamilienhaus finanzieren wollten, hätten wir Anno 1978 erst mal vorhersehen müssen, daß die Figur selten und gesucht werden würde... und sie dann in großem Stil einkaufen und entsprechend sicher lagern...)
Nun bin ich ja eigentlich die "Zielgruppe" für die ganzen schönen teuren Vintage-Sachen. Star Wars ist mein Ding; ich kaufe bis heute SW-Comics und Figuren; ich bin nie wirklich mental ausgestiegen (auch wenn's zwischen 1986 und 1997 eng wurde). Ich habe genug Geld, ich bin unabhängig, ich könnte, KÖNNTE...
Bloß will ich gar nicht. Vintage ist für mich "vorbei".
Und das läßt mich umgekehrt auch daran zweifeln, daß Star Wars als Investition wirklich taugt. Wer mal zu einem günstigen Zeitpunkt ein seltenes Objekt teuer verkauft hat, mag widersprechen, aber in der Masse... es muß immer jemand da sein, der es kauft. Sammler wie ich, die sich im Laufe der Zeit umorientieren; Sammler, die aussteigen; Sammler, die sich auf einen Fokus konzentrieren: da schrumpft der Interessentenmarkt. Da kommt auch nichts mehr nach! Die Kinder der PT sind mit Neos aufgewachsen; ich bezweifle, daß sich bei vielen der Drang entwickelt hat, 1978er Vintage zu besitzen. Die Kinder von heute, die TFA 5POAs kaufen, könnten vielleicht mal SA entdecken und die entsprechende Neo-Periode kaufen, vorausgesetzt, sie bleiben bei Star Wars - aber auch diese Generation wird sich nicht wirklich mit Vintage identifizieren.
Zur Zeit steigen die Preise vielleicht noch - aber es kommt mir mitunter wie ein Pyramidenspiel vor, gerade für die seltenen Stücke. Profit läßt sich eben nur machen, wenn man jemanden findet, der eben noch mehr Geld für ein Item bezahlt, als man selbst ausgegeben hat...
Re: Zukunft des (Vintage) Sammelns: Hobby oder Investment?
Verfasst: Di 9. Aug 2016, 13:41
von __4X__
Das bei der letzten grösseren Vecti Auktion ein neuer Weltrekord mit einem Boba MOC erziehlt wurde bedeutet für mich, das sich nun tatsächlich die ersten Investoren am SW Sammlermarkt bedienen. Anders sind die Pre ise nicht zu erklären. Mir scheint, als hätten die jungen erfolgreichen ein neues Statussymbol entdeckt. Früher wars das Ölgemälde im Wohnzimmer, dannach wars die überteuerte moderne Kunst und heute hat man ein SW Püppchen im Wert eines Autos an der Wand. Wenn das zuletzt kein Einzelfall war, dann wars das in Zukunft mit bezahlbaren Sahnestücken. Zumindest denke ich, das in den nächsten Monaten noch ein paar Sammlerstücke zu überzogenen Preisen den Besitzer wechseln. Ich glaube, kurzfristig wird der Fokus viel mehr auf der Optik der Stücke liegen.