Star Wars Episode VII

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AlrikFassbauer
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von AlrikFassbauer »

veers74 hat geschrieben:Außerdem gab es hier im Thread eine interessante Meinung darüber, dass RotJ und die Erfolge
unserer Helden nun im weniger guten Licht dastehen. Das stimmt. :mrgreen:
Ich habe mir hier nicht alles durchgelesen, um möglichst spoiler-frei zu sein - aber diesen Gedanken hatte ich auch.

Dadurch, daß die Geschichte nie abgeschlossen worden ist - es also nie wirklich Frieden gab - werden die anderen Filme marginalisiert - und der imperiale Anteil daran "hochgestuft", so nach dem Motto : "Ihr könnt ja tun, was ihr wollt, am ende siegt das Imnperium ja dennoch !"

Und letztendlich muß es das ja auch, denn Disney will diese Marke schröpfen. Es DARF ja gar keinen Frieden mehr im Star Wars Universum geben, denn sonst könnte Disney ja daran überhaupt gar kein Geld mehr verdienen !

Star Wars ist demzufolge - abweichend von George Lucas' Vision einer Familiengeschichte eingebunden in ein bestimmtes Setting
nunmehr ein Setting des Unendlichen Krieges geworden. Das mögen sicherlich einighe Leute, das ist auch sicherlich gut für's Geschäft - aber bei miur, als Geschichtenerzähler, ist ein solches Setting das pure Grauen. Weil : Es findet nie ein Ende.

Aus der Sicht eines Geschichtenerzählers hat jede gute Geschichte ein in sich abgeschlosenes Ende. Dies traf auf die Saga zu - auf ANH + TEST, ROTJ sogar noch mehr als auf die Kombination aller 6 Teile !
Alles war mehr oder weniger harmonisch in sich abgeschlossen. Das Setting des "Sternen-Krieges" oder der "Sternen-Kriege" im Plural war nur ein temporäres Setting. Ich kann mich an kein Setting in der Literatur erinnern, das aus einem "Unendlichen Krieg" besteht. Das kenne ich sonst nur von Franchises, von Rollenspielsystemen (Warhammer ?) und allem, was als Gelddruckmaschine verwendet wird.

Geschichtenerzähler und Franchises stehen sich unvereinbar einander gegenüber - jedenfalls dann, wenn das Ziel eine in sich abgeschlossene Geschichte ist. Und gerade das will ja kein Franchise, denn dem Franchise geht es ja um Geld, und Geld kann man nach Abschluß einer Geschichte keines mehr verdienen.

Das ist auch der Grund, warum ich mir immer noch unschlüssig bin, ob ich mit Episode VII wirklich antun soll. Denn, wenn ich das täte, dann würde das bedeuten, daß ich mich auf das Setting des UNendlichen Krieges einlassen müsßte - und das kann und will ich als Geschichtenrerzähler nicht. Meine Geschichten (außer den unvollendeten) haben immer ein fest definiertes, abgeschlossenes Ende.
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Darkside
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von Darkside »

Unabhängig davon, dass Dein Gedankenansatz sehr reizvoll ist, glaubte doch niemand im Ernst nach ROTJ, dass das Imperium schon besiegt ist...die in den Jahren nach ROTJ erschienen Bücher (die ja alle nicht mehr zählen sollen) griffen diesen Ansatz sehr gut auf...wenn man bedenkt, dass es dort tausende von bewohnten Sternen gibt, ist es nur nachvollziehbar, dass dort immer noch Teile des Imperiums wirken...und als solchen Teil sehe ich die First Order...

Hier eine gute Erklärung hierzu:

http://www.starwars-union.de/nachrichte ... e_Ordnung/


Ich persönliche finde nicht, dass die Leistung von "unseren" Helden geschmälert wird...Anakin bringt die Macht ins Gleichgewicht, natürlich nur mit Hilfe seines Sohnes und der anderen Protagonisten...die Geschichte ist bis zum Ende des Imperators und der dunklen Seite erzählt...das ehemalige EU lehrte uns jedoch, dass das Böse immer wieder erscheinen kann...und dies wird hier eindrucksvoll aufgegriffen...

Mein Tipp: Schau Dir den Film einfach mal an, falls noch nicht geschehen, und lass Dich einfach überraschen...!
...seit dem 30.03.2011 im 96er Vintage MOC-Club... :drunken:

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workhard
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von workhard »

So lange am Ende der Filme nicht gesungen und getanzt wird, wie im früheren Disney Werken..... Ist alles gut für mich. ;-)
...Vader Fokus, Kopfgeldjäger Fokus und bloß keine Masse mehr die nur Platz wegnimmt :mrgreen:

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SethP
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von SethP »

Frage an euch, am Ende sieht man alle Rey verabschieden ich bin mir nicht sicher aber da war doch r2d2 auch. Weil später ist er auf einmal mit auf der Insel... Oder täusch ich mich

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mindzei84
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von mindzei84 »

glaube der war dabei. r2 vermisst seinen master wie wir alle ;)
[I :love4: VINTAGE]

suche (only vintage):

- orig. Helm Luke Skywalker (Stormtrooper Outfit 1984)

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SethP
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von SethP »

Fand den Kylo Ren sehr intressant als Figur bin gespannt wie es da weitergeht.

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HAL2000
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von HAL2000 »

workhard hat geschrieben:So lange am Ende der Filme nicht gesungen und getanzt wird, wie im früheren Disney Werken..... Ist alles gut für mich. ;-)
das hatten wir ja schon am Ende von ROTJ...
;-)
"Haben wir den nicht schon?" (Frau eines Troopbuilders)

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Darkside
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von Darkside »

workhard hat geschrieben:So lange am Ende der Filme nicht gesungen und getanzt wird, wie im früheren Disney Werken..... Ist alles gut für mich. ;-)
Ich stelle mir gerade einen Bollywood-Star Wars Film mit Sharuk Kahn als Luke Bollywalker und Khan Solo vor...oh Gott...weg mit dem Kopfkino.... :confused2:
...seit dem 30.03.2011 im 96er Vintage MOC-Club... :drunken:

ELcalibra
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von ELcalibra »


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workhard
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von workhard »

Arrrrrgh..... 8) :lol2:
...Vader Fokus, Kopfgeldjäger Fokus und bloß keine Masse mehr die nur Platz wegnimmt :mrgreen:

AlrikFassbauer
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von AlrikFassbauer »

Darkside hat geschrieben:Unabhängig davon, dass Dein Gedankenansatz sehr reizvoll ist, glaubte doch niemand im Ernst nach ROTJ, dass das Imperium schon besiegt ist...die in den Jahren nach ROTJ erschienen Bücher (die ja alle nicht mehr zählen sollen) griffen diesen Ansatz sehr gut auf...wenn man bedenkt, dass es dort tausende von bewohnten Sternen gibt, ist es nur nachvollziehbar, dass dort immer noch Teile des Imperiums wirken...und als solchen Teil sehe ich die First Order...
Okay, die Thrawn-Trilogie ... sehr, sehr gut erzählt ... aber am Ende auch besiegt ... :mrgreen:

Okay, ich gebe zu : Das Setting it im Grunde schon seit Ankunft der Expanded Universe - Romane da ...

Für mich aber war mit der Feier auf Endor dieses Kapitel ursprünglich abgeschlossen. Mit der Special Edition wurde das ja eher nochmal bekräftigt ...

Das ist halt der Unterschied, wenn man die OT als primäre Quelle nimmt ... :mrgreen:
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BikerScout425
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von BikerScout425 »

Zuletzt geändert von BikerScout425 am Mo 28. Dez 2015, 23:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Cairyn
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von Cairyn »

AlrikFassbauer hat geschrieben:Okay, ich gebe zu : Das Setting it im Grunde schon seit Ankunft der Expanded Universe - Romane da ...
Im Prinzip ist das richtig - wo Helden agieren sollen, muß Konflikt vorhanden sein, und im klassischen Setting ist das ein äußerer, sichtbarer Konflikt zwischen polarisierten Extremen.

Schon die alten Marvel-Comics mußten sich solche Konflikte ausdenken - unmittelbar nach Star Wars (Episode IV) gab es nur kleinere Scharmützel, aber noch vor Ep. VI hatten die Helden mit dem "Tarkin" eine Superwaffe zu bekämpfen; mit Lumiya kehrten die Sith (in gewissem Sinne) zurück; die Invasion der Nagai wurde als neue galaktische Bedrohung aufgebaut... allerdings auch sehr schnell wieder aufgelöst, als die SW-Comics den Bach runtergingen.

Dafür gab es dann später den geklonten Imperator (Dark Empire), zurückkehrende Imperiale (Thrawn-Trilogie) oder den Warlord der Woche.

Zumindest bis zur Hälfte des Post-Endor-EUs (Hand of Thrawn Duologie) gab es allerdings einen großen Unterschied zu The Force Awakens. Das ganze EU baute auf den Erfolgen der Endor-Helden auf. Es gab zwar Konflikte auch größeren Ausmaßes, doch innerhalb dieser Zeitperiode herrschten Aufbau und Weiterentwicklung vor. Eine neue Republik entsteht, die imperialen Reste werden zurückgedrängt, Luke bildet Jedi aus (und findet alte Jedi wieder), der Jedi-Orden wird neu gegründet, die Kinder von Han und Leia wachsen auf und werden selbst Jedi, und keine der von den verschiedenen Autoren ersonnenen Bedrohungen etabliert sich für längere Zeit. Mit dem Friedensvertrag zwischen Imperial Remnant und Republik war die Geschichte des EU eigentlich auserzählt.

Diese positive Entwicklung der Galaxis wurde erst durchbrochen, als dem Verleger genau das klar wurde - man konnte nicht so weitermachen, man wiederholte sich bereits, die Geschichten waren zu "kleinrahmig". Aus mysteriösen Gründen wagte man auch keinen Sprung in die Zukunft, sondern begann mit einem umfassenden Niederreißen alles Erreichten durch die Yuuzhan Vong, und in Folge auch mit eher negativ belasteten Romanreihen (wieder mal Rückkehr der Sith; der unbesiegbare Supergegner Abeloth; ein neuer galaktischer Bürgerkrieg), größtenteils durch mehrere Autoren gleichzeitig geschrieben - ebenfalls eine Neuerung gegenüber den alten EU-Romanen.

(An der Stelle habe ich überlegt, Star Wars den Rücken zu kehren. Es war einfach zu offensichtlich, daß man die Leserschaft mit "noch größeren Feinden" und "noch schockierenderen Ereignissen" bei der Stange halten wollte, während gleichzeitig die Vielzahl der eingeführten Figuren (nicht selten "Lieblingsfigur des aktuellen Autors") und die Komplexität der galaktischen Entwicklung das Leseerlebnis eher vermiesten.)

The Force Awakens wird von zwei Entwicklungen bestimmt, die mir dummerweise beide nicht recht gefallen. Zum einen werden die Errungenschaften der Helden negiert wie seit dem Erscheinen der Yuuzhan Vong im alten EU nicht mehr. Zum anderen ist TFA eine Regression der galaktischen Situation auf die A New Hope-Konstellation und erzwingt damit eigentlich weitere Wiederholungen.

Es ist nicht überraschend, daß Disney sich diese Situation wünscht. Geht man von Endor aus, wäre es zwingend, zumindest ab und zu eine politische Szene einzufügen, in der die Entwicklung der Neuen Republik festgeschrieben wird. (Das alte EU hatte z.B. mit dem Konflikt zwischen Leia/Mon Mothma und Borsk Fey'lya einen politischen Subtext.)

Politik ist aber nicht Disneys Ding. Disney ist eine schwarzweißmalende Firma; Disney lebt vom Guten und Bösen, von Helden und Hexen. Am Ende des Films triumphiert das Gute, und der Bösewicht stürzt irgendwo runter oder wird von Hyänen gefressen.

Und Politik ist ja auch nicht das Ding der Fans; über die PT haben sich ja alle bitterlich beklagt.

Insofern ist TFA geradezu konsequent in der Charakterisierung der Seiten. Wir bekommen wieder Sith (auch wenn sie anders heißen) und einen Impe... Supreme Leader; wir bekommen ein überstarkes Imperium und eine kleine Underdog-Rebellion; die Neue Republik darf nur den Aufhänger geben (nur logisch, daß wir nichts über diese Neue Republik erfahren - es ist irrelevant). Zugleich muß Abrams den Kreis der handelnden Personen klein genug halten - und genau so ist halt der Film aufgebaut.

Vom Erzählerischen wäre es wohl vorzuziehen gewesen, wenn die Handlung von TFA erst ein paar Jahrhunderte später einsetzt - die beste Methode, ein Franchise in Epochen zu separieren, bei denen Wiederholungen der Themen und Tropes nicht mehr so ins Gewicht fallen, und wo jede Epoche ein Minimum an Vorwissen seitens des Zuschauers voraussetzt - aber dann hätte man die alten Schauspieler nicht mehr einbringen können, und unterm Strich hat sich Disneys Konzept ja an den Kinokassen ausgezahlt.

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Akial
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von Akial »

@ AlrikFassbauer also ich würde das mal nicht so pathetisch sehen ala "es darf keinen Frieden mehr geben" damit Disney weiter Filme machen kann.... Es stimmt zwar schon, dass Donald Duck am Ende jeder Geschichte wieder der arme Looser ist, damit die nächste Geschichte wieder bei "null" anfangen kann, aber ganz lässt sich das nicht auf Star Wars übertragen. Erstens hatte auch bereits Lucas mehrere Trilogien im Kopf (also auch spätere nach EP 6) und zweitens schließt bspw. die erste Trilogie mit dem Sieg der Sith ab.
Aber klar ist natürlich auch, dass Star Peace eine eher langweilige Trilogie werden würde. :mrgreen:

AlrikFassbauer
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von AlrikFassbauer »

Ich glaube es war selbst Tolkien, der im Hobbit schrieb, daß man über Reisen, in denen nichts wesentliches passiert, auch nichts sagen [schreiben] kann ... :mrgreen:

Ich denke aber auch, daß der Konflikt-orientierte Erzählstil ( es muß, soviel ich weiß, laut Romanschreibern *immer* einen Konflikt geben, an dem sich eine Geschichte entzünden und von dm sie auch weitergetrieben werden kann ) im Grunde eine Sackgasse ist - eben weil der Konflikt nie ein Ende findet, und es *immer* die Heldentaten der "Guten" marginalisiert werdn müssen, damit der Konflikt auch schön kräftig am köcheln gehalten werden kann !

In TV Tropes gibt es unzählige gute bis sehr gute Artikel über Klischees - und eines davon lautet : Der Bösewicht macht immer den Plot. Er ist es, der das Ganze antreibt. Die "Guten" reagieren immer nur.

Ich weiß nicht, wie das so entstanden ist, aber ich arbeite gedanklich schon seit einiger Zeit daran, dieses Klischee zu brechen - freilich, ohne eine Lösung dafür zu finden. Dafür ist es offenbar zu gut / effektiv. :mrgreen:

Privat, wenn ich schreibe, habe ich mich einem völlig anderem Stil zugewandt : Ein beschreibender Stil. Ich beschreibe sehr gerne die Szenerien, die Gefühle und so weiter in meinen Geschichten. Mir macht das überaus großen Spaß. :)
Daß so etwas auch ganz fürchterlich schiefgehen kann, das weiß ich seit den Fortsetzungsromanen zu George Lucas' "Willow", die von Chris Claremond geschrieben worden sind. Einfach furchtbar. Grauenvoll.

Mein Traum ist es, einen Reiseroman zu schreiben. :) DAß so etwas geht, ja sogar ziemlich gut gehen kann, das weiß ich bereits von anderen Leuten. MIr fehlen halt nur noch die Mittel, um dies umzusetzen - meine eigene Fantasy-Welt, in dser ich am liebsten schreibe, ist dazu noch nicht ausgearebeitet genug. Das hat den Vorteil, daß ich mir ständig völlig frei etwas dazuerfinden kann :) , es hat aber auch den Nachteil, daß ich o Sachen wie Reiseromane "dort" nicht schreiben kann.

Natürlich funktioniert so etwas nicht auf der Leinwand. Obwohl ... Ím Herrn der Ringe hat Mr. Jackson sehr wohl gezeigt, daß man durch wunderbare Naturaufnahmen - eingebunden in die Story - auch sehr gut Stimmung erzeugen kann ...

Eine Art "Reiseroman" im Star Wars Universum - das wär's ! Für mich. :mrgreen: Ich bin in Star Wars deswegen so tief eingestiegen, weil mich immer die Hintergründe interessiert haben, die Kulturewn, die Sprachen, die "Außerirdischen" und ihr Aussehen ... Von der Action war ich nie sonderlich interessiert.

Womit ich auch natürlich der Freak unter den Star Wars - Zuschauen bin. :D MIch hat immer das "drumherum" viiieeel mehr interessiert, als die eigentlich Handlung ! :mrgreen:

Wo bin ich stehengeblieben ? Achja, ich finden den Konflikt-orientierten Erzählstil auf die Dauer einfach langweilig. "Ach, wieder ein neuer Krieg ? Gähn." Ich denke, daß es Abwechslung geben sollte - von diesem Standpunkt aus gesehen wäre ein "fast forward" in ein paar Jahrhunderte in die Zukunft vielleicht besser gewesen ... Aus meiner ganz privaten Sicht heraus ...


Akial hat geschrieben:und zweitens schließt bspw. die erste Trilogie mit dem Sieg der Sith ab.
Das ist mir auch übel aufgestoßen, denn ich schrieb anderswo, daß mit diesem Abschluß der Filme nicht der Sieg des Guten im Gedächtnis der Leute bleiben wird, sondern der Sieg des Bösen - schlichtweg durch die rein zeitliche Reihenfoilge der Veröffentlichung der Filme.
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Akial
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von Akial »

Das stimmt zwar, aber ich denke es hat gerade nur deshalb funktioniert, weil die drei darauffolgenden Folgen schon gedreht waren und man dennoch sagen konnte: "Seht her, am Ende gewinnt doch das Gute".
Ansonsten finde ich das alles sehr interessante Ansätze, da sollte man mal in Ruhe drüber fabulieren. ;-)

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Cairyn
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von Cairyn »

AlrikFassbauer hat geschrieben:Ich glaube es war selbst Tolkien, der im Hobbit schrieb, daß man über Reisen, in denen nichts wesentliches passiert, auch nichts sagen [schreiben] kann ... :mrgreen:

Ich denke aber auch, daß der Konflikt-orientierte Erzählstil ( es muß, soviel ich weiß, laut Romanschreibern *immer* einen Konflikt geben, an dem sich eine Geschichte entzünden und von dm sie auch weitergetrieben werden kann ) im Grunde eine Sackgasse ist - eben weil der Konflikt nie ein Ende findet, und es *immer* die Heldentaten der "Guten" marginalisiert werdn müssen, damit der Konflikt auch schön kräftig am köcheln gehalten werden kann !
Ich würde zustimmen, daß ein Konflikt (fast immer) notwendig ist. Konflikt ist aber nicht notwendigerweise ein äußerer, gewaltorientierter, Gut vs. Böse bzw. Jedi vs. Sith-Vorgang. Ein Konflikt kann sich im Inneren der handelnden Personen abspielen: ein Konflikt des Gewissens, der Ziele, oder der Interessen. Wenn der Konflikt ein äußerer ist, muß er sich nicht zwischen Menschen abspielen: ein Konflikt mit der Natur, dem Wetter, mit wilden Tieren, mit Einsamkeit und Krankheit, mit dem Überleben selbst. Wenn der Konflikt Menschen involviert, müssen sie nicht notwendigerweise böse sein (Sith, Mörder, Waffenhändler...): der Antagonist kann ein fordernder Chef sein, die keifende Verwandtschaft, der neidische Nachbar oder ein kleinlicher Bürokrat.

Letztlich ist der Konflikt das, was den Leser in seinem Bann hält und ihn weiterblättern (lesen) läßt. Wie löst der Protagonist seinen Konflikt, wie zieht er sich aus der Affäre, wie kann er die Hindernisse überwinden? Das ist das Wesentliche, das passieren muß; ohne das es keinen Fortschritt für den Protagonisten gibt.

Komplett ohne Konflikt kommen nur die wenigsten aus. Wer will ein Buch lesen, in dem der "Held" vierzig Jahre vor sich hin lebt und nur immer brav zur Arbeit geht, seine Steuererklärung ausfüllt, früher mal nette Mitschüler hatte, niemals mit irgendeiner Herausforderung konfrontiert ist? Laaaangweilig! Auch der Reiseroman bietet üblicherweise Herausforderungen für den Reisenden - nicht unbedingt böse Wegelagerer, Entführer und Raketeneinschläge, aber Dinge des Alltags, die der "Held" auf interessante Weise bewältigen muß.

Biographien werden nicht über langweilige Personen geschrieben.

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battletank
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von battletank »

Ich habe mir den thread nicht komplett durchgelesen, also bitte ich über evtl. bereits diskutierte Punkte hinwegzusehen.

Ich hab den Film heute zum zweiten Mal gesehen. Mein Fazit, wie schon beim ersten Mal, ist durchweg gut. Solider Film, der mich als Fan mehr gepackt hat als die Prequels.
Ich fand manche Kameraführung leider zu schnell, um die Atmosphäre und Details wahrzunehmen (z.B. als der Kameraschwenk durch die Bar ging, in der Maz Kanata arbeitet) oder die Verfolgungsjagd mit dem Falken auf Jakku.

Kann es eigentlich sein, dass die Strahlen der Starkiller Base Coruscant zerstört haben? Die Einstellungen von der Oberfläche könnten doch gut dazu passen, oder? Würde auch erklären, warum die Resistance jetzt noch wichtiger ist als vorher?

Der Tod von Han Solo hat mich ehrlich gesagt ziemlich geschockt. Schon komisch, wenn ein großer Held abtritt. Klar, JJ musste ja irgendwie anfangen das Staffelholz an die neue Generation Charaktere zu übergeben, aber das war dann doch heftig.

Die Parallelen zur alten Trilogie fand ich großartig. Auch wenn's vielleicht etwas viel war, schmälert das meinen Gesamteindruck bzw. da Urteil in keiner Weise.

Denke, ich werde mir den noch mehrmals ansehen.

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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von BikerScout425 »

Wegen der Zerstörung durch den StarKiller, sagen Leia und Co nicht, daß die 'Erste Ordnung' die Republik angegriffen hat.... Oder so ähnlich...

Ich gehe auch davon aus, dass es Coruscant erwischt und zerlegt hat...
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von stormtrooper1980 »

battletank hat geschrieben: Kann es eigentlich sein, dass die Strahlen der Starkiller Base Coruscant zerstört haben? Die Einstellungen von der Oberfläche könnten doch gut dazu passen, oder? Würde auch erklären, warum die Resistance jetzt noch wichtiger ist als vorher?
Nein, dass war definitiv nicht Coruscant.
Das war das Hosnian System und gleichzeitig der Hauptsitz der "Neuen Republik".
Poe Dameron sagt das später im Film auch zu Leia
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Gavin
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von Gavin »

Nein, der Planet bzw. das System, welches zerstört wurde, war Hosnian Prime und das Hosnian System

http://starwars.wikia.com/wiki/Destruct ... ian_system

Coruscant ist nicht mehr Hauptregierungssitz.

Zitat aus der Enzyklopädie:

"Der Senat tagt stattdessen im Wechsel auf unterschiedlichen Planeten, derzeit auf der kosmopolitischen Welt Hosnian Prime."

Der Planet mit der Basis des Widerstand heißt D'Qar.

BildBild

Hosnian Prime liegt in der Nähe von Corellia, D'Qar befindet sich am Äußeren rand in der Nähe zu Naboo. Eigentlich genau zwischen Geonosis und Dagobah

Bild
Bild
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von BikerScout425 »

:shock: echt jetzt?!?

So kann man sich irren.....
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von Horst-Wan-Kenobi »

Hatte ich auch irgendwo gelesen, das es NICHT Corrusant war...
und ich kann nur bestätigen sie reden wirklich vom Hosnian System..komm gerade noch mal aus dem Kino
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von Gavin »

http://www.slashfilm.com/star-wars-the- ... ed-scenes/

Zuvio wurde also rausgeschnitten, die "Snowspeeder", die in der Class 2 Vehicle-Linie rausgebracht wurden, fielen auch dem Schneidemesser zum Opfer...
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von stormtrooper1980 »

Ich bin bezüglich der geschnittenen Szenen mal echt auf die BD gespannt.

Das hier wird da wohl auch bei sein:
http://cdn.wegotthiscovered.com/wp-cont ... akens1.jpg
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SethP
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von SethP »

Jj sagt es gibt keine DC.
Vermute aber das da Disney mitredet.
Also wird es erstmal normale Version geben.
Dann DC dann alle drei Teile mit noch mehr Szenen und ne mega box mit allen neun teilen in 4k dann mit dem extra DC #grins#

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stormtrooper1980
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von stormtrooper1980 »

Ich glaube nicht, dass es einen DC geben wird.
Ich hoffe nur das man alle geschnittenen Szenen auf der BD als Bonusmaterial sieht
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darthmokki
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von darthmokki »

Gavin hat geschrieben:http://www.slashfilm.com/star-wars-the- ... ed-scenes/

Zuvio wurde also rausgeschnitten, die "Snowspeeder", die in der Class 2 Vehicle-Linie rausgebracht wurden, fielen auch dem Schneidemesser zum Opfer...
aber ein geparkter snowspeeder ist zu sehen vor der Basis :) wenn sie eintreten!
Du junger Narr,erst jetzt da dein Ende naht,hast du die Dinge erkannt ...

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SethP
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von SethP »

Ja den Snowspeeder hab ich auch gesehen und dachte cool für die Sekunde gibt's ein Fahrzeug von Hasbro. Intressant ist das aber Darth Vader und Luke aus der Bespin Szene gelöscht wurden.
Angeblich gab's die aus einer anderen Perspektive... Und das wird gelöscht

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Vokoun
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Re: Star Wars Episode VII

Beitrag von Vokoun »

Es wird keine komplett Box der Filme geben, Star wars 1-6 da liegen die Filmrechte bei fox. Teil sieben bei Disney.

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