Und jetzt der Durchde:
Review kommt von hier [
http://durchdeswelt.wordpress.com/2008/ ... rs-review/]
The Clone Wars
Yeahhhh! Star Wars ist wieder zurück auf der großen Leinwand!
So oder so ähnlich durfte sich der Fan gefühlt haben, als er vernahm, dass die Lucas/Warner Crew die ersten drei Folgen, der auf 40-50 angesetzten TV Folgen in Spielfilmlänge präsentieren wird.
Ein Bruchteil der „Rebellen“ (Rebellenstützpunkt.de) fanden sich gestern im Neusser Kino am Premierentag zusammen. Doch wo waren die Fans? Wir saßen gerade mal mit 16 weiteren Mitstreitern im ansonsten leeren Kinosaal….
Als der Film begann, vermisste ich schmerzlich die Fox Fanfare. Die neue Filmmusik aus der Feder von Kevin Kiner interpretierte das Star Wars Main Theme auf eigenwillige Art. Als nächstes vermisste ich die klassische Star Wars Laufschrift, welche durch einen Sprecher im Hörspielstil gesprochen wurde.
Wie zu Filmbeginn von Episode 3, befindet man sich direkt Mitten in Kampfszenarien.
Diese sind auch wirklich unglaublich gut gemacht und wirken stellenweise fotorealistisch.
Was man hingegen von den animierten Darstellern überhaupt nicht behaupten konnte. Das emotionelle Regungen in „Computergestalten“ möglich sind, hatte uns schon vor Jahren - Final Fantasie - bewiesen. Ich gehe davon aus, dass Lucas und Dave Filoni hier von einem besonderen Style sprechen werden…

Loben möchte ich die deutsche Synchronisierung, die den Prequels entspricht.
Ab dem Zeitpunkt in dem die junge Padawan Ahsoka ins Spiel kommt, wird nach dem actionreichen Anfang klar wohin die Reise geht. Das Team benötigte einen kindlichen Charakter, welche den Kids als Bezugsperson dient. Ahsoka ist ja ganz niedlich, aber was hat bitte ein Kind mitten im Krieg zu suchen?
Ab diesen Punk löste ich mich vom Bewusstsein des alten Star War Hasen und ließ mich in das plüschige Kinderbett Clone Wars fallen. Siehe da, es klappte sogar eine Zeitlang ganz gut. Ich hatte schon die neue „Generation Star Wars“, mit den neu erworbenen Actionfiguren über dem Teppich rutschend, vor Augen.
Die dämlichen Sprüche der Droiden und die Aufmüpfigkeit von Ahsoka waren sogar plötzlich zu verkraften.
Als jedoch die eigentliche und sehr dünn gesäte Rahmenstory begann, war für meinen Geschmack aus die Maus!
Die Befreiung von Jabbas Sohn stand auf dem Plan! Der kleine Hutte, Slimer aus Ghostbusters nicht unähnlich, wird liebevoll Stinky getauft.
Ich dachte schlimmer als Jar Jar Binks geht’s nimmer. Noch eine kräftige Schippe legte das Team mit Jabbas Onkel Ziro den Hutten drauf. Lagerfeld auf LSD ist ein Scheißdreck dagegen!
Die neue Musik blieb zwar weiterhin gewöhnungsbedürftig, ihre stellenweise orientalischen Einflüsse passten allerdings zum neuen frischen Style.
Großartig fand ich Dooku und Ventress. Letztere hätte noch ein paar Auftritte mehr verdient.
Man merkt der auf Spielfilmlänge gebrachten Serie den TV Charakter deutlich an. 90 Minuten am Stück erschienen mir zuviel.
Ab und an ne Folge kann bestimmt ganz nett sein, wenn man mutig ist über den Star Wars Tellerrand hinwegzuschauen ….
Durchde