Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

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AlrikFassbauer
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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von AlrikFassbauer »

Die Hintergründe der Tonnika-Schwestern, und eine Petition, zumindest eine von beiden als Figur herauszubringen : https://www.jeditemplearchives.com/2021 ... a-sisters/
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AlrikFassbauer
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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von AlrikFassbauer »

Blog-Artikel über verschiedene Charakternamen in der Saga, auf Englisch (auch Zutton kommt drin vor !) : https://web.archive.org/web/20090405061 ... olocron/29

Weitere Charakternamen (aus Wookiepedia) : https://static.wikia.nocookie.net/starw ... 1219030349
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QuantumStorm
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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von QuantumStorm »

Auch wenn es vielleicht ein alter Hut sein mag, aber mir ist bis heute nicht aufgefallen, dass der T-16 Skyhopper im Film nicht nur als Lukes Spielzeug zu sehen war, sondern auch als Schiff (wenn auch nur in Teilen):
vlcsnap-2021-05-28-21h06m30s297.png
vlcsnap-2021-05-28-21h06m30s297.png (248.82 KiB) 824 mal betrachtet

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Panzerfuchs
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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von Panzerfuchs »

Mir ist da diese Woche beim Betrachten von Fotos eine Frage gekommen, die ich mir selber nicht beantworten kann, vielleicht kann das ja hier jemand.

Der Y-Wing aus der TVC hat ja oben auf dem Dach einen schwenkbaren Laserturm. Auch in ANH tragen die Y-Wing diesen Turm. Wozu ist der eigentlich nutze? In der The Clone Wars Serie sieht man die Vorläufer der Y-Wing mit einem Turm, der durch ein zusätzliches Besatzungsmitglied bedient wird und auch nach hinten Feuern kann. So habe ich mir das eigentlich auch beim Y-Wing in ANH vorgestellt, aber da benutzen sie ihn gar nicht. Kommt mir sehr komisch vor, wenn ich mir das so überlege.
Ich dachte ja, da es nur einen Piloten gibt, dass die Astromech-Einheit den Turm bedienen könnte und damit auch nach hinten feuern könnte. Aber diese Möglichkeit hat man im Film ausgelassen. Das ganze betrachte ich daher mal wieder als "Filmfehler".

AlrikFassbauer
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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von AlrikFassbauer »

Auch Konzept-Zeichnungen von Ralph McQuarrie tragen diesen Turm.
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botrooper
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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von botrooper »

Panzerfuchs hat geschrieben:
Sa 20. Mär 2021, 21:36
Wo ja gerade das Tantive IV Set im Moment ja das zentrale Sammlerobjekt ist, muss ich zur Szene in ANH mal was loswerden.
Damals in dieser Szene haben dich die Stormtrooper die Rebel Fleet Trooper überrannt. Das hat für mich persönlich ganz extrem die Stärke und die Macht des Imperiums demonstriert. Und als diese "Supersoldaten" dann vor Vader stramm standen, wusste jeder: "Oh Man, der muss noch mehr draufhaben!" - Wenn ich mir nun die Stormtrooper in the Mandalorian anschaue stimmt da zu ANH vieles nicht mehr. Demnach ist das Imperium nur noch ne Lachnummer.
Auch wenn der Post schon älter ist, aber meine volle Zustimmung. Und das ist mMn das genialste was GL machen konnte. Nach 5 Minuten Film war klar, wem man in der Galaxis besser nicht ans Bein pisst... unf hierin unterscheidet sich leider die Kopie von Episode 4. In Episode 7 wird mit dem ersten Satz erst mal ein Scherz mit dem neuen „Bösewicht“ gemacht. Wodurch Kylo direkt schon nicht mehr diese Bedrohung ausstrahlte. Oder sollte das auch so sein, weil der Film geht ja auch in die Richtung und Kylo ist ja auch ganz klar noch nicht so weit wie vader ... idk.

Oh-Buy-One Kenobi
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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von Oh-Buy-One Kenobi »

Panzerfuchs hat geschrieben:
Mo 31. Mai 2021, 00:13
Mir ist da diese Woche beim Betrachten von Fotos eine Frage gekommen, die ich mir selber nicht beantworten kann, vielleicht kann das ja hier jemand.

Der Y-Wing aus der TVC hat ja oben auf dem Dach einen schwenkbaren Laserturm. Auch in ANH tragen die Y-Wing diesen Turm. Wozu ist der eigentlich nutze? In der The Clone Wars Serie sieht man die Vorläufer der Y-Wing mit einem Turm, der durch ein zusätzliches Besatzungsmitglied bedient wird und auch nach hinten Feuern kann. So habe ich mir das eigentlich auch beim Y-Wing in ANH vorgestellt, aber da benutzen sie ihn gar nicht. Kommt mir sehr komisch vor, wenn ich mir das so überlege.
Ich dachte ja, da es nur einen Piloten gibt, dass die Astromech-Einheit den Turm bedienen könnte und damit auch nach hinten feuern könnte. Aber diese Möglichkeit hat man im Film ausgelassen. Das ganze betrachte ich daher mal wieder als "Filmfehler".
Ich erinnere mich vage, dass der Y-Wing in dem alten Lucas-Art X-Wing Spiel (PC) der neunziger Jahre eine Ionen-Kanone (?) hatte. Damit konnte man z.B. imperiale Transporter "lähmen", damit ein Kommando der Rebellen gefahrlos andocken konnte. Diese Kanone befindet sich auf dem Dach des Cockpits, während der reguläre Laser vorne montiert ist.

Auch in meinem Buch der Incredible Cross Sections ist diese Ionen-Kanone auf dem Y-Wing abgebildet. Die Kanonen werden aber als "notoriously delicate instruments" bezeichnet, die nur selten funktionsfähig sind. Darüber hinaus sollen in der Death Star Schlacht von Yavin nur zwei Y-Wing funktionsfähige Ionen-Kanonen besessen haben.

Die Piloten haben also vermutlich nicht nach hinten geballert, weil die Kanonen nicht funktioniert haben. ;-)
"No good movie is too long and no bad movie is short enough.” - Roger Ebert

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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von AlrikFassbauer »

Oh-Buy-One Kenobi hat geschrieben:
Mo 31. Mai 2021, 22:03
Ich erinnere mich vage, dass der Y-Wing in dem alten Lucas-Art X-Wing Spiel (PC) der neunziger Jahre eine Ionen-Kanone (?) hatte. Damit konnte man z.B. imperiale Transporter "lähmen", damit ein Kommando der Rebellen gefahrlos andocken konnte. Diese Kanone befindet sich auf dem Dach des Cockpits, während der reguläre Laser vorne montiert ist.
Stimmt. Ich habe das Spiel wochenlang gezockt. ;)
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QuantumStorm
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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von QuantumStorm »

Panzerfuchs hat geschrieben:
Sa 20. Mär 2021, 21:36
Wo ja gerade das Tantive IV Set im Moment ja das zentrale Sammlerobjekt ist, muss ich zur Szene in ANH mal was loswerden.
Damals in dieser Szene haben dich die Stormtrooper die Rebel Fleet Trooper überrannt. Das hat für mich persönlich ganz extrem die Stärke und die Macht des Imperiums demonstriert. Und als diese "Supersoldaten" dann vor Vader stramm standen, wusste jeder: "Oh Man, der muss noch mehr draufhaben!" - Wenn ich mir nun die Stormtrooper in the Mandalorian anschaue stimmt da zu ANH vieles nicht mehr. Demnach ist das Imperium nur noch ne Lachnummer.
Tja, was sagte Obi-Wan beim zerstörten Sandcrawler in ANH noch so schön?
"Und diese Einschüsse? Zu präzise für Sandleute. Nur imperiale Sturmtruppen arbeiten so präzise."

Im Mandalorian gibt es dagegen haufenweise Andeutungen oder ganz unverhohlene Aussagen, dass die Truppler gar nichts treffen.
OK, George hat dort schon den Grundstein für diesen Umstand gelegt, da auch in der Ur-Trilogie die Truppler nicht sehr Treffsicher gewesen sind.
In Mandalorian wird das ja auch (selten) versucht zu erklären, warum die so mies beim Schießen abschneiden, siehe die Szenen
  • in denen die Scout Trooper versuchen mit ihren Handfeuerwaffen auf die "Dose" (oder was auch immer das war) zu schießen und nicht getroffen haben. --> Waffe ist schuld (sehr schön, dieser "Klicker-Effekt, den man auch bei Sprühsosen hört um zu zeigen, das darin alles schlampig verbaut ist).
  • in der Mayfield sagt, dass er mit dem Helm nichts sehen kann

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MasterFliessie
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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von MasterFliessie »

Das stimmt, im Mandalorian, wird mir die "Demontage" der Stormtropper als gefürchteter und ernstzunehmender Gegner ein bisschen ZU sehr auf die Spitze getrieben.

Aber grundsätzlich ist die Ursache dafür nicht erst beim Mandalorian zu suchen.

Ganz ehrlich?
Die Demontierung der Sturmtuppen, als gefürchtete Supersoldaten hat bereits in der Trilogie und sogar bereits in Episode IV selbst begonnen.

Das Entern der Tantive IV war der erste und einzige Zeitpunkt in der die Sturmtruppen noch diesen Supersoldatennimbus hatten.

Bei der Flucht des Falken von Tatooine treffen sie nichts mehr.
Bei der Flucht vom Todesstern treffen sie nichts mehr und werden noch zum Gag durch die Szenen mit Han Solo (durch die Special Edition noch unnötig verstärkt).

In ESB gewinnt zwar das Imperium auf Hoth und wirkt (durch die AT-AT) auch wieder bedrohlich, aber die individuellen Snowtrooper, kriegen auch wieder keine Szene in der sie "glänzen können", sondern dienen als Kanonenfutter für Flucht des Falken und in den Schnittszenen auch noch als Gag, für C-3-PO's Aktion, das Warnschild von der Tür mit den Wampas abzureißen.

In Cloud City treffen sie auch wieder nur Luft und Wände, dann werden sie von "Bespin Hilfspolizisten" ;-) überrumpelt, ausgetrickst und gucken dumm aus der Wäsche, als man sie entwaffnet.

Schließlich in ROTJ kommt die endgültige Demontage, als sie von Teddybären mit Speeren, Steinen und spitzen Stöcken verprügelt werden...
In der ganzen Schlacht sehen wir einen Ewok sterben und Leia wird am Arm getroffen... das war's. :shock:

Auch ich hab meinen Spaß daran, wenn der Gag:
"Stormtrooper schießt auf ein Starfleet Red-Shirt, Stormtooper trifft nicht, Red-Shirt ist trotzdem tot." für "Comedic-Relief" sorgt.

Die Szene mit den beiden Scout-Troopern in den Finalfolgen von Mando-Staffel 1 war großartig, aber der Gag sollte sparsamer eingesetzt werden, wenn man die Stormtrooper nicht als dramaturgisches Element der Bedrohung unserer Helden verlieren will.

Es wäre schon schade, müßte man nun immer dann, wenn die Helden wirklich "bedroht" sein sollen, um Spannung zu erzeugen", auf sowas wie Death-Trooper zurückgreifen und reguläre Stormtrooper zur reinen Staffage verkommen.
...und nun schalten wir um zur Werbung, bitte dranbleiben...
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QuantumStorm
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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von QuantumStorm »

MasterFliessie hat geschrieben:
So 6. Jun 2021, 11:00
Das stimmt, im Mandalorian, wird mir die "Demontage" der Stormtropper als gefürchteter und ernstzunehmender Gegner ein bisschen ZU sehr auf die Spitze getrieben.

Aber grundsätzlich ist die Ursache dafür nicht erst beim Mandalorian zu suchen.
Nein, das ist in der Tat nur "Die spitze des Eisbergs"
MasterFliessie hat geschrieben:
So 6. Jun 2021, 11:00
Ganz ehrlich?
Die Demontierung der Sturmtuppen, als gefürchtete Supersoldaten hat bereits in der Trilogie und sogar bereits in Episode IV selbst begonnen.

Das Entern der Tantive IV war der erste und einzige Zeitpunkt in der die Sturmtruppen noch diesen Supersoldatennimbus hatten.
Stimmt, hier hat das Imperium noch gezeigt, wer die Macht hat.
MasterFliessie hat geschrieben:
So 6. Jun 2021, 11:00


Bei der Flucht des Falken von Tatooine treffen sie nichts mehr.
Bei der Flucht vom Todesstern treffen sie nichts mehr und werden noch zum Gag durch die Szenen mit Han Solo (durch die Special Edition noch unnötig verstärkt).

In ESB gewinnt zwar das Imperium auf Hoth und wirkt (durch die AT-AT) auch wieder bedrohlich, aber die individuellen Snowtrooper, kriegen auch wieder keine Szene in der sie "glänzen können", sondern dienen als Kanonenfutter für Flucht des Falken und in den Schnittszenen auch noch als Gag, für C-3-PO's Aktion, das Warnschild von der Tür mit den Wampas abzureißen.
Wobei in dieser Schnittszene ich nie ein Problem gesehen hätte, da dies für die Stormtrooper eine nicht zu erkennbare Gefahr darstellte. Zudem ist das ja fast ein "Klassiker", da sich auch in anderen Filmen der Held damit aus der Patsche behalf, indem er entfernte Warnzeichen (oder umgestellte Verkehrsumleitungen) für sich und seine Flucht vor den Widersachern nutzte.
MasterFliessie hat geschrieben:
So 6. Jun 2021, 11:00
In Cloud City treffen sie auch wieder nur Luft und Wände, dann werden sie von "Bespin Hilfspolizisten" ;-) überrumpelt, ausgetrickst und gucken dumm aus der Wäsche, als man sie entwaffnet.
Ja, ein wenig mehr Kampgeist hätte den Szenen sicherlich gut getan, aber dass man eine kleine Einheit der Stormtrooper überrumpelt, fand ich auch nicht "zu" weit hergeholt.
Dass in den Feuergefechten kaum getroffen wurde, ist jedoch ziemlich schade. Klar, unseren Helden durfte nix passieren (die wurden immerhin noch gebraucht 😉😁) aber so ein gut gemachter Streifschuss hätte zumindest die Gefährlichkeit der Situation besser herüber gebracht, wie z.B. die abgeschlagene Hand von Luke.
MasterFliessie hat geschrieben:
So 6. Jun 2021, 11:00
Schließlich in ROTJ kommt die endgültige Demontage, als sie von Teddybären mit Speeren, Steinen und spitzen Stöcken verprügelt werden...
In der ganzen Schlacht sehen wir einen Ewok sterben und Leia wird am Arm getroffen... das war's. :shock:
Das stimmt... leider.
Dass die Ewocks dem Imperium so zusetzt war weder aus erzählerischer noch aus logischer Sicht sinnvoll.
Wie hätten die Ewocks in so kurzer Zeit die ganzen AT-ST Fallen bauen können?
Wäre auch nicht schlimm gewesen, wenn man auch hier deutlich mehr Opfer auf beiden Seiten generiert hätte (Es heißt ja immerhin "Star Wars" und nicht "Star Kuschel-zoo" 😁
Aber hier war wohl auch wieder die "Zielgruppe" im Fokus, die man nicht "Traumatisieren" wollte (zudem es sich vielleicht auch auf das Merchandising ausgewirkt hätte, was George natürlich unbedingt vermeiden wollte).
MasterFliessie hat geschrieben:
So 6. Jun 2021, 11:00
Auch ich hab meinen Spaß daran, wenn der Gag:
"Stormtrooper schießt auf ein Starfleet Red-Shirt, Stormtooper trifft nicht, Red-Shirt ist trotzdem tot." für "Comedic-Relief" sorgt.
🤣
MasterFliessie hat geschrieben:
So 6. Jun 2021, 11:00

Die Szene mit den beiden Scout-Troopern in den Finalfolgen von Mando-Staffel 1 war großartig, aber der Gag sollte sparsamer eingesetzt werden, wenn man die Stormtrooper nicht als dramaturgisches Element der Bedrohung unserer Helden verlieren will.
Naja, war halt ein Versuch, die Trefferquote zu erklären. Witzig war es schon, aber dennoch hätte man die Truppler nicht so dämlich in der Serie darstellen müssen. Siehe auch die Szene mit Boba Fett. Alle niedergemäht nur um den Status von Boba Fett zu manifestieren, was per Se auch nicht schlecht ist, wenn man den blöden Abgang in RotJ bedenkt. Allerdings hätte man die Stormies nicht SO arg inkompetent darstellen müssen. Zudem mussten ja auch die Dunkeltruppen als stärker dargestellt werden, weil sie sonst eine untergeordnete Daseinsberechtigung gehabt hätten (und die wollte man nun mal als "besser" etablieren).
MasterFliessie hat geschrieben:
So 6. Jun 2021, 11:00

Es wäre schon schade, müßte man nun immer dann, wenn die Helden wirklich "bedroht" sein sollen, um Spannung zu erzeugen", auf sowas wie Death-Trooper zurückgreifen und reguläre Stormtrooper zur reinen Staffage verkommen.
Ganz meine Meinung.
Die normalen Truppler sollten mal wieder zur wirklichen Bedrohung werden.

AlrikFassbauer
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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von AlrikFassbauer »

TerminalStorm hat geschrieben:
So 6. Jun 2021, 12:09
Dass die Ewocks dem Imperium so zusetzt war weder aus erzählerischer noch aus logischer Sicht sinnvoll.
Wie hätten die Ewocks in so kurzer Zeit die ganzen AT-ST Fallen bauen können?
Wäre auch nicht schlimm gewesen, wenn man auch hier deutlich mehr Opfer auf beiden Seiten generiert hätte (Es heißt ja immerhin "Star Wars" und nicht "Star Kuschel-zoo" 😁
Aber hier war wohl auch wieder die "Zielgruppe" im Fokus, die man nicht "Traumatisieren" wollte (zudem es sich vielleicht auch auf das Merchandising ausgewirkt hätte, was George natürlich unbedingt vermeiden wollte).
Ich denke, George Lucas war sich dem Konzept bewußt, das ich von Tolkien her kenne : Wir nennen es "GHappy End", Tolkien nennt es eine "eukatastrophe" (vom griechischen "eu" her, hat nix mit dem "EU" von "Europa" zu tun).

Mal ernsthaft, Ewoks gegen Sturmtruppen - wie wäre dann wohl der Film ausgegangen ? Ernsthaft ?

Das Imperium hätte gesiegt. Die Ewoks wären auf Bratenspießen gelandet. Luke wäre tot, oder eventuell würde er jetzt zusammen mit seinem Vater herrschein (Patriarchat !).

Wie bitte schön stellt ihr euch euin "happy end" mit gnadenlos effizient agierenden Sturmtruppen vor ? Mit realistisch agierenden Sturmtruippen ?

Das Star Wars, das wir bekommen haben, das sollte kein Kriegsfilm werden.
Es sollte ein Familiensaga-Film werden, eingebettet in einen Krieg (was übrigens Disney ganz gründlich mißverstanden hat).

In Episode 8 sehen wir, wie effizient das Imperium arbeiten kann : Durch systematische Dezimierung der Rebellenflotte. Durch Aushungern, bis ihnen das Benzin ausgeht. Episode 8 stellt systematisch ziemlich gut dar, was wäre, wenn das Impoerium in Episode 6 gesiegt hätte.

Noch einmal : Mit real effizient arbeitenden Sturmtruppen, wie hättet ihr da ein "happy end" in Episode 6 hinbekommen ? Ich bitte um Vorschläge.
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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von Cairyn »

AlrikFassbauer hat geschrieben:
So 6. Jun 2021, 13:10
In Episode 8 sehen wir, wie effizient das Imperium arbeiten kann : Durch systematische Dezimierung der Rebellenflotte. Durch Aushungern, bis ihnen das Benzin ausgeht. Episode 8 stellt systematisch ziemlich gut dar, was wäre, wenn das Impoerium in Episode 6 gesiegt hätte.
Episode 8 würde ich jetzt nicht als Musterbeispiel für imperiale /erstorderige Effizienz hinstellen. Der Film beginnt damit, daß eine ganze Flotte von Sternzerstörern über D'Qar erscheint. Von denen kommt nur ein einziger zum Einsatz, der dann auch noch auf die Widerstandsbasis ballert statt auf die Fluchtschiffe. Die TIEs werden zu spät gestartet; Hux läßt sich von Poe verarschen; Snoke wischt mit Hux den Boden -- nö, der ganze Angriff war ein Witz. Wenn die EO effizient - ach, was sag' ich, effektiv! - gewesen wäre, hätten sie die drei Mutterschiffe aus dem Orbit gefegt und anschließend den Planeten gesäubert.

Bei der anschließenden Verfolgungsjagd tuckern die Sternzerstörer hinter den Widerständlern her, statt ihnen per Hyperraumsprung den Weg abzuschneiden (sind ja genug Schiffe da). Ein Angriff per TIE auf die Raddus ist höchst erfolgreich, zerstört die Brücke und tötet Ackbar (ggrrrrrr!) - und wird dann umgehend wieder vergessen, als mangelte es der EO an Jägern für einen zweiten Versuch. Daß man es nicht fertigbringt, startende Beiboote zu erkennen, und die merkwürdigen Schwächen des Hyperraumaufspürgeräts lassen wir mal beiseite. Ebenso, daß Snoke sich nicht bequemt, irgendwas zu machen, obwohl er im selben Film noch demonstriert hat, daß er die Macht von Schiff zu Schiff problemlos einsetzen kann.

Ich frage auch nicht, warum die Raddus nicht vor ihrem Hyperraum-Kamikaze abgeschossen wurde, obwohl sie nur knapp außerhalb der Reichweite der Supremacy war und während des Wendemanövers eigentlich ein perfektes Ziel abgegeben hätte...

Zum guten Schluß wird auf Crait gelandet. Zehn Kilometer entfernt vom Einsatzort, obwohl - anders als auf Hoth! - die Widerständler keinen Schutzschirm besitzen; es gibt ja keinen funktionierenden Generator, die Basis ist Schrott. Warum alle AT-M6 (etc) auf einem Punkt landen statt das Gebiet weiträumig abzusichern - nur für den Fall, daß die Basis noch andere Ausgänge haben könnte, also nur mal ganz vorsichtig angenommen - bleibt ein Rätsel. (Kylos Versuch, Luke per AT-xx abzuschießen, zählt nicht; der gute Mann hat da einen Komplex.)

Die EO ist da eigentlich genauso dämlich wie das Imperium.

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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von Oh-Buy-One Kenobi »

AlrikFassbauer hat geschrieben:
So 6. Jun 2021, 13:10

...

Noch einmal : Mit real effizient arbeitenden Sturmtruppen, wie hättet ihr da ein "happy end" in Episode 6 hinbekommen ? Ich bitte um Vorschläge.
Einfach die Ewoks gegen Wookies tauschen. Dann klappt das. :laughing6:
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Panzerfuchs
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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von Panzerfuchs »

Oh-Buy-One Kenobi hat geschrieben:
Mo 31. Mai 2021, 22:03
Panzerfuchs hat geschrieben:
Mo 31. Mai 2021, 00:13
Mir ist da diese Woche beim Betrachten von Fotos eine Frage gekommen, die ich mir selber nicht beantworten kann, vielleicht kann das ja hier jemand.

Der Y-Wing aus der TVC hat ja oben auf dem Dach einen schwenkbaren Laserturm. Auch in ANH tragen die Y-Wing diesen Turm. Wozu ist der eigentlich nutze? In der The Clone Wars Serie sieht man die Vorläufer der Y-Wing mit einem Turm, der durch ein zusätzliches Besatzungsmitglied bedient wird und auch nach hinten Feuern kann. So habe ich mir das eigentlich auch beim Y-Wing in ANH vorgestellt, aber da benutzen sie ihn gar nicht. Kommt mir sehr komisch vor, wenn ich mir das so überlege.
Ich dachte ja, da es nur einen Piloten gibt, dass die Astromech-Einheit den Turm bedienen könnte und damit auch nach hinten feuern könnte. Aber diese Möglichkeit hat man im Film ausgelassen. Das ganze betrachte ich daher mal wieder als "Filmfehler".
Ich erinnere mich vage, dass der Y-Wing in dem alten Lucas-Art X-Wing Spiel (PC) der neunziger Jahre eine Ionen-Kanone (?) hatte. Damit konnte man z.B. imperiale Transporter "lähmen", damit ein Kommando der Rebellen gefahrlos andocken konnte. Diese Kanone befindet sich auf dem Dach des Cockpits, während der reguläre Laser vorne montiert ist.

Auch in meinem Buch der Incredible Cross Sections ist diese Ionen-Kanone auf dem Y-Wing abgebildet. Die Kanonen werden aber als "notoriously delicate instruments" bezeichnet, die nur selten funktionsfähig sind. Darüber hinaus sollen in der Death Star Schlacht von Yavin nur zwei Y-Wing funktionsfähige Ionen-Kanonen besessen haben.

Die Piloten haben also vermutlich nicht nach hinten geballert, weil die Kanonen nicht funktioniert haben. ;-)
Ok, das würde das schon teilweise erklären, nur würde ich in einem Kampf auf Leben und Tod jede Waffe verwenden, wenn möglich. -
Andererseits ist da zu The Clone Wars ein gewisser Bruch drin, da dort der Laserturm wirklich Laserwaffen beherbergte und für mich persönlich das auch etwas logischer wäre. - In Rogue One, was ich mir gerade nochmal angeschaut habe, greifen die Y-Wing mit Ionentorpedos den Sternenzerstörer an. Man sieht nicht genau, von wo aus, die Raketen starten, da die Y-Wing nur von hinten gezeigt werden, aber es sind tatsächlich Reketengeschosse und kein Lasergeschosse.
Von daher finde ich die Sache mit einem Geschützturm auf dem Dach der nicht eingesetzt wird immer noch sehr "unzulänglich" gelöst.

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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von Panzerfuchs »

Was ihr da zum Imperium und den einzelnen Filmen aufführt stimmt ja großteils. Wobei man in ANH nicht vergessen darf, dass Han und seinen Kumpels ja die Flucht vom Todesstern gelingen sollte, so wie es Groß-Moff Tarkin sagt. Daher hat man ihnen wohl auch nur 4 TIE-Fighter hinterhergeschickt und nicht 30 oder mehr.
Ich muss aus meiner Sicht eher sagen, dass das Ganze bei der Ursprungstrilogie noch eher im Rahmen war. Bei Hoth und Bespin wurden nur kleine Ausschnitte mit wenigen Stormtroopern gezeigt fand ich. Da wo die Snwotrooper z.B. von Hans Schiffslaser niedergemäht wurden, fand ich das noch erklärbar und auch, dass die kleine Truppe auf Bespin überrumpelt wurde war erklärbar, hatten die Bespin-Polizisten doch Heimvorteil und wussten, wie und wo sie zuschlagen mussten. Ist den Römern im Teuteburger Wald auch so passiert.
Das mit den Ewoks auf Endor war da schon eher in manchen Bereichen übertrieben, gerade was die Baumfallen und die Katapulte betrifft. Aber vielleicht hatten die Ewoks da schon vorgesorgt, falls sie sich mal dem Imperium erwehren müssen. Könnte diesen Punkt teilweise erklären. Die anderen Dinge, wie etwa die Seilfalle oder der überraschende Angriff waren da eher "normaler" Kampf. Im übrigen wird auch ein Ewok mit Fluggerät abgeschossen und kommt damit auf die Verlustliste. Man sieht auch einiges nicht genauer, als die Geschosse einschlagen, aber bei den Ewoks an den Katapulten dürfte es Verluste gegeben haben, genauso wie bei denen, die vor den AT-ST weglaufen, als Chewbacca angreift.
Im Übrigen sah ich die Ewoks eher am Verlieren, bevor Chewie den AT-ST erobert hat.
Insgesamt gesehen fand ich Endor noch relativ ok, weil da Massen von Truppen aufeinander treffen und der einzelne da kaum eine Rolle spielt, bis auf Chewie. Sowas nennt man dann wohl schlachtentscheidende Handlung und wird mit hohen Orden belohnt.

Was natürlich auf Endor ein eher negativer Effekt war, ist der Vergleich der Imperialen Rüstung/Panzerung mit den Steinwaffen der Ewoks. - Da kann man jetzt drüber streiten. Aber die Rüstung der Stormtrooper war in keinem der Filme effektiver als eine Jeanshose und ein T-Shirt!

Was die Episoden VII und VIII anbetrifft muss ich Cairyn da voll zustimmen. Ein Militär würde ganz anders vorgehen, als ein Filmemacher! - Von daher hätten der Wiederstand in Episode VIII schon zu Beginn keine Chance gehabt.
Was mir bei allen Episoden eigentlich noch mehr missfallen hat, als die Bodenkämpfe waren eher die Weltraumkämpfe in ANH oder ROTJ. Nicht, dass die jetzt in den einzelnen Sequenzen schlecht gewesen wären, aber die schiere Masse der Schiffe fehlt mir einfach. Bei den alten Filmen aus den 70ern und 80ern kann man das ja heute noch mit der damals fehlenden Technik erklären, aber bei der Überarbeitung in den 1990ern hätte Lucas damals da schon einiges mehr an Schiffen einfügen können.
Eine richtige Weltraumschlacht, sieht man eigentlich nur in Episode III als die Droidenflotte über Coruscant auftaucht oder in Episode IX.

Während ich mir jetzt nach RO, wo ja eine relativ kleine Rebellenflotte einen kleinen Stützpunkt des Imperiums angreift, und mir die Relationen der Flotten gut gefallen haben, noch erklären kann, warum die Rebellen in ANH nur so wenige Schiffe haben, fand ich die Anzahl der Rebellenschiffe in ROTJ die den Sprung nach Endor machen einfach nur lächerlich. Damit wäre die Imperiale Flotte in 5 Minuten fertig gewesen. Meine Meinung.

Man muss ja die Stormtrooper jetzt nicht als Supersoldaten zeigen, was sie sicherlich auch nicht waren - in ANH beruht der Erfolg ja auch zum Teil auf der phsychologischen Wirkung der Situation auf die Rebellentrooper. Sie wissen, dass sie mit dem Rücken zur Wand kämpfen. Ihr Schiff ist lahmgelegt und ein Sternenzerstörer, mit sehr viel mehr Soldaten an Bord, entert ihr Schiff. Da bricht der Wiederstand halt schnell zusammen.

Sicherlich kann man zu The Mandalorian auch sagen: OK, das ist jetzt länger her, dass die Soldaten gut trainiert und ausgebildet wurden. Da hat sich der Schlendrian beim Imperium eingeschlichen und nur noch der "Ausschuss" ist beim Imperium geblieben, während die guten Kämpfer sich anders ihr Geld verdienen. - Kann alles sein. Aber die Szene mit den Biker-Scouts war dann eher total daneben fand ich. - Sowas denkt sich auch nur ein Kopf aus, der noch nie selbst mit einer Waffe "gearbeitet" hat! Dass ein Soldat seine Waffe schüttelt finde ich zum Kopfschütteln! Wie soll ich mir das technisch erklären? Ist der Waffenlauf nicht fest montiert und wackelt herum? Oder ist ein Innenteil lose, was hat das dann aber mit der Richtung des Schusses zu tun? Dann könnte die Waffe auch nach hinten feuern! Also ehrlich, voll dämlich!
Die einzige logische Erklärung ist, dass die Visierlinie nicht mit der Flugbahn übereinstimmt und das liegt am Visier, was außen an der Waffe montiert ist. Da kann man dann durch Drücken oder Wacken mit den Fingern feststellen, ob die fest ist oder nicht, aber man wackelt nicht mit der ganzen Waffe herum. Wundert mich nur, dass sich der Biker dabei nicht selbst mit einem Kopfschuss getötet hat, als er noch in den Lauf geschaut hat. :mrgreen:
The Mandalorian und auch die anderen Filme haben einfach ein Problem damit, dass die "Helden" immer zu wenige sind, um realistische Kämpfe darzustellen.
Früher starben die Guten ja nie! Das hat sich ja in einigen Filmen und Serien geändert, was immer wieder zu "Schockmomenten" bei den Fans führt, aber realistischer ist. Wie Cairyn richtig sagt, eine Verwundung durch Streifschuss oder ein Toter können zur Realitätsnähe sehr viel beitragen. Das hat man in The Mandalorian missachtet und auf der anderen Seite die Imperialen zu oft im frontalen Feuergefecht draufgehen lassen. Hätte man da mehr "Fallen" oder "Tricks" bei den Helden eingebaut, wäre das auch nicht so extrem aufgefallen.

Sicherlich will ich bei The Mandalorian keinen Kriegsfilm, aber allzu dümmliche Darstellungen führen bei mir einfach dazu, dass ich die Lust verliere mir sowas anzuschauen.
Und ich muss ehrlich sagen, dass ich mir einige Folgen von beiden Staffeln The Mandalorian nur einmal angeschaut habe und sie danach eher vergessen wollte!

Oh-Buy-One Kenobi
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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von Oh-Buy-One Kenobi »

Panzerfuchs hat geschrieben:
Mo 7. Jun 2021, 23:48
Oh-Buy-One Kenobi hat geschrieben:
Mo 31. Mai 2021, 22:03
Panzerfuchs hat geschrieben:
Mo 31. Mai 2021, 00:13
Mir ist da diese Woche beim Betrachten von Fotos eine Frage gekommen, die ich mir selber nicht beantworten kann, vielleicht kann das ja hier jemand.

Der Y-Wing aus der TVC hat ja oben auf dem Dach einen schwenkbaren Laserturm. Auch in ANH tragen die Y-Wing diesen Turm. Wozu ist der eigentlich nutze? In der The Clone Wars Serie sieht man die Vorläufer der Y-Wing mit einem Turm, der durch ein zusätzliches Besatzungsmitglied bedient wird und auch nach hinten Feuern kann. So habe ich mir das eigentlich auch beim Y-Wing in ANH vorgestellt, aber da benutzen sie ihn gar nicht. Kommt mir sehr komisch vor, wenn ich mir das so überlege.
Ich dachte ja, da es nur einen Piloten gibt, dass die Astromech-Einheit den Turm bedienen könnte und damit auch nach hinten feuern könnte. Aber diese Möglichkeit hat man im Film ausgelassen. Das ganze betrachte ich daher mal wieder als "Filmfehler".
Ich erinnere mich vage, dass der Y-Wing in dem alten Lucas-Art X-Wing Spiel (PC) der neunziger Jahre eine Ionen-Kanone (?) hatte. Damit konnte man z.B. imperiale Transporter "lähmen", damit ein Kommando der Rebellen gefahrlos andocken konnte. Diese Kanone befindet sich auf dem Dach des Cockpits, während der reguläre Laser vorne montiert ist.

Auch in meinem Buch der Incredible Cross Sections ist diese Ionen-Kanone auf dem Y-Wing abgebildet. Die Kanonen werden aber als "notoriously delicate instruments" bezeichnet, die nur selten funktionsfähig sind. Darüber hinaus sollen in der Death Star Schlacht von Yavin nur zwei Y-Wing funktionsfähige Ionen-Kanonen besessen haben.

Die Piloten haben also vermutlich nicht nach hinten geballert, weil die Kanonen nicht funktioniert haben. ;-)
Ok, das würde das schon teilweise erklären, nur würde ich in einem Kampf auf Leben und Tod jede Waffe verwenden, wenn möglich. -
Andererseits ist da zu The Clone Wars ein gewisser Bruch drin, da dort der Laserturm wirklich Laserwaffen beherbergte und für mich persönlich das auch etwas logischer wäre. - In Rogue One, was ich mir gerade nochmal angeschaut habe, greifen die Y-Wing mit Ionentorpedos den Sternenzerstörer an. Man sieht nicht genau, von wo aus, die Raketen starten, da die Y-Wing nur von hinten gezeigt werden, aber es sind tatsächlich Reketengeschosse und kein Lasergeschosse.
Von daher finde ich die Sache mit einem Geschützturm auf dem Dach der nicht eingesetzt wird immer noch sehr "unzulänglich" gelöst.
Die Ionenkanonen des Y-Wing im Spiel zielten träge, feuerten langsam und brauchten lange um nachzuladen. Sie waren zudem nur für kleinere Ziele konzipiert, d.h. für Shuttles und Frachter. Diese Schiffe musste man zudem reichlich "beharken", bis sie gelähmt waren.
Das würde auf jeden Fall erklären, warum die Y-Wings die Ionenkanonen nicht im Luftkampf einsetzen, denn sie sind für diesen Zweck ineffizient. Und beim Angriff auf einen Sternenzerstörer sind sie viel zu schwach, weswegen man dort Torpedos einsetzt.
"No good movie is too long and no bad movie is short enough.” - Roger Ebert

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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von AlrikFassbauer »

Oh-Buy-One Kenobi hat geschrieben:
Di 8. Jun 2021, 09:41
Die Ionenkanonen des Y-Wing im Spiel zielten träge, feuerten langsam und brauchten lange um nachzuladen. Sie waren zudem nur für kleinere Ziele konzipiert, d.h. für Shuttles und Frachter. Diese Schiffe musste man zudem reichlich "beharken", bis sie gelähmt waren.
Das würde auf jeden Fall erklären, warum die Y-Wings die Ionenkanonen nicht im Luftkampf einsetzen, denn sie sind für diesen Zweck ineffizient. Und beim Angriff auf einen Sternenzerstörer sind sie viel zu schwach, weswegen man dort Torpedos einsetzt.
Daran erinnere ich mich noch gut ! Es war unglaublich schwierig, überhaupt Treffer zu landen ! Wenn das Ziel flink war !
Während man selbst im Y-Wing unglaublich lahm war, und quasi eine gute Zielscheibe abgab ... Weswegen häufig X-Wings eigens zum Schutz des Y-Wings abgestellt werden mußten ...
Alrik sucht : http://www.lichtgeschwindigkeit.de/viewtopic.php?f=12&t=9037

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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von Oh-Buy-One Kenobi »

AlrikFassbauer hat geschrieben:
Di 8. Jun 2021, 18:27
Oh-Buy-One Kenobi hat geschrieben:
Di 8. Jun 2021, 09:41
Die Ionenkanonen des Y-Wing im Spiel zielten träge, feuerten langsam und brauchten lange um nachzuladen. Sie waren zudem nur für kleinere Ziele konzipiert, d.h. für Shuttles und Frachter. Diese Schiffe musste man zudem reichlich "beharken", bis sie gelähmt waren.
Das würde auf jeden Fall erklären, warum die Y-Wings die Ionenkanonen nicht im Luftkampf einsetzen, denn sie sind für diesen Zweck ineffizient. Und beim Angriff auf einen Sternenzerstörer sind sie viel zu schwach, weswegen man dort Torpedos einsetzt.
Daran erinnere ich mich noch gut ! Es war unglaublich schwierig, überhaupt Treffer zu landen ! Wenn das Ziel flink war !
Während man selbst im Y-Wing unglaublich lahm war, und quasi eine gute Zielscheibe abgab ... Weswegen häufig X-Wings eigens zum Schutz des Y-Wings abgestellt werden mußten ...
Ich erinnere mich lebhaft an knifflige Missionen, die mir den letzten Nerv geraubt hatten. Da musste man z.B. mit dem Y-Wing einen imperialen Frachter lahmlegen, der Gefangene an Bord transportierte. Hatte man dies erledigt (was schon schwer genug war!), erschien aus dem Hyperraum ein Rebellen-Shuttle mit einem Commando-Trupp an Bord. Das Shuttle dockte an den Frachter an und von nun an würde es einige Minuten dauern bis das Commando einen gefangenen Rebellen-Offizier befreien würde. Unterdessen sollte man mit dem Y-Wing in der Nähe des Frachters patrouillieren. Nach kurzer Zeit erschien jedoch eine imperiale Fregatte, die eine Staffel Tie-Fighter auf den Frachter hetzte. Die wollten lieber den eigenen Frachter zerstören als sich die Blamage zu erlauben, dass der Gefangene befreit würde. Nun musste man mit dem schwerfälligen Y-Wing den Frachter und das Shuttle beschützen, während man gleichzeitig darum kämpfte, dass man nicht von den flinken Tie-Fightern erledigt wurde.
Ich habe Dutzende von Versuchen gebraucht, bis ich diese Mission geschaffte hatte. Da hatte man allerdings das Gefühl, dass man wirklich etwas ganz Großartiges erreicht hatte. Das waren die Zocker-Glücksgefühle anno 1993.
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Re: Ist Euch bei der SW SAGA eigentlich aufgefallen, dass ...

Beitrag von AlrikFassbauer »

Oh-Buy-One Kenobi hat geschrieben:
Di 8. Jun 2021, 20:32
AlrikFassbauer hat geschrieben:
Di 8. Jun 2021, 18:27
Oh-Buy-One Kenobi hat geschrieben:
Di 8. Jun 2021, 09:41
Die Ionenkanonen des Y-Wing im Spiel zielten träge, feuerten langsam und brauchten lange um nachzuladen. Sie waren zudem nur für kleinere Ziele konzipiert, d.h. für Shuttles und Frachter. Diese Schiffe musste man zudem reichlich "beharken", bis sie gelähmt waren.
Das würde auf jeden Fall erklären, warum die Y-Wings die Ionenkanonen nicht im Luftkampf einsetzen, denn sie sind für diesen Zweck ineffizient. Und beim Angriff auf einen Sternenzerstörer sind sie viel zu schwach, weswegen man dort Torpedos einsetzt.
Daran erinnere ich mich noch gut ! Es war unglaublich schwierig, überhaupt Treffer zu landen ! Wenn das Ziel flink war !
Während man selbst im Y-Wing unglaublich lahm war, und quasi eine gute Zielscheibe abgab ... Weswegen häufig X-Wings eigens zum Schutz des Y-Wings abgestellt werden mußten ...
Ich erinnere mich lebhaft an knifflige Missionen, die mir den letzten Nerv geraubt hatten. Da musste man z.B. mit dem Y-Wing einen imperialen Frachter lahmlegen, der Gefangene an Bord transportierte. Hatte man dies erledigt (was schon schwer genug war!), erschien aus dem Hyperraum ein Rebellen-Shuttle mit einem Commando-Trupp an Bord. Das Shuttle dockte an den Frachter an und von nun an würde es einige Minuten dauern bis das Commando einen gefangenen Rebellen-Offizier befreien würde. Unterdessen sollte man mit dem Y-Wing in der Nähe des Frachters patrouillieren. Nach kurzer Zeit erschien jedoch eine imperiale Fregatte, die eine Staffel Tie-Fighter auf den Frachter hetzte. Die wollten lieber den eigenen Frachter zerstören als sich die Blamage zu erlauben, dass der Gefangene befreit würde. Nun musste man mit dem schwerfälligen Y-Wing den Frachter und das Shuttle beschützen, während man gleichzeitig darum kämpfte, dass man nicht von den flinken Tie-Fightern erledigt wurde.
Ich habe Dutzende von Versuchen gebraucht, bis ich diese Mission geschaffte hatte. Da hatte man allerdings das Gefühl, dass man wirklich etwas ganz Großartiges erreicht hatte. Das waren die Zocker-Glücksgefühle anno 1993.
Diese MIssion war die Befreiung von Ackbar, der damals noch imperialer Sklave war. Ich glaube, sogar Tarkins persönlicher Sklave ?
Zumindest habe ich es so in Erinnerung.
Keine Ahnung, ob das jetzt noch canon ist oder nicht.
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Beitrag von AlrikFassbauer »

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