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Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Do 10. Feb 2022, 20:10
von botrooper
Ich hoffe nur, die Treffen einen guten Ton. Obi wan war ja in jungen Jahren während der PT schon immer auch ein heiterer Typ. Fand ich passend. Aber den Ton in die dark Times zu übertragen wird schwer. Ich freue mich sehr und das Poster fängt für mich eine super Atmosphäre ein.

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Do 10. Feb 2022, 21:37
von AlrikFassbauer
Auf Tatooine wird er hoffentlich noch andere Probleme haben, als sich mit diversen Kopfgeldjägern herumzuschlagen ...

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Do 10. Feb 2022, 22:17
von QuantumStorm
Panzerfuchs hat geschrieben:
Do 10. Feb 2022, 18:43
Mal ehrlich, ich mag Evan McGregor und würde ihn grundsätzlich auch gerne als Obi-Wan nochmal sehen.
Aber ich frage mich, wie die Geschichte bzw. Serie da aussehen wird.
Mir persönlich fällt dazu echt weniger ein, als zu Boba Fett und mit dessen Serie hatte Disney ja jetzt wirklich kaum Ideen.
Ja, die Befürchtung ist nicht unbegründet.
Auch, wenn ich die PT eher nicht so prickelnd fand (allein der übermäßige CGI Einsatz rief in mir immer ein Gefühl von "Videospiel" hervor und die so tollen Zeilen "Ich mag keinen Sand..." und noch so manch anderer Dinge haben das nun nicht besser gemacht), fand ich den Charakter Qui Gon Jinn und Obi Wan Kenobi mit Abstand am besten.

Im Trailer sagt McGregor "There is at least he has this one Task Left which is to keep luke safe".
Aber das mag auch nur der Startpunkt sein und wie es nach der Übergabe von Luke an seinen Onkel und seine Tante weiterging.

Ich kann nur hoffen, dass sich Obi-Wan auch mal an anderen Orten abspielt Wer weiß? Vielleicht besucht er seinen Kumpel Yoda auf Dagobah. Immerhin wusste er ja, wo er ihn finden kann, sonst hätte er Luke nichts davon erzählen können.
Wann hat sich eigentlich Ezra mit Obi-Wan getroffen? Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass Ezra auch einen Auftritt hat, weil Darth Maul ja auch in der Serie vorkommt.

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Mi 9. Mär 2022, 21:50
von Oh-Buy-One Kenobi

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Mi 9. Mär 2022, 22:40
von QuantumStorm
Auf der einen Seite bin ich gespannt, weil ich McGregor in der PT ganz gut fand (neben Liam Neeson).
Auf der anderen Seite hätte die Inquisitoren nicht noch einmal gebraucht, die fand ich schon in TCW mit ihren Helikopter Lichtschwertern eher grenzwertig. Jetzt wärmt Filoni seine alten Ideen in Life-Acts wieder auf - eher lahm.
Ich seh schon kommen, dass es mehr um die gehen wird, als um Obi-Wan... ähnlich Boba Fett.

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Mi 9. Mär 2022, 23:01
von Panzerfuchs
QuantumStorm hat geschrieben:
Mi 9. Mär 2022, 22:40
Auf der einen Seite bin ich gespannt, weil ich McGregor in der PT ganz gut fand (neben Liam Neeson).
Auf der anderen Seite hätte die Inquisitoren nicht noch einmal gebraucht, die fand ich schon in TCW mit ihren Helikopter Lichtschwertern eher grenzwertig. Jetzt wärmt Filoni seine alten Ideen in Life-Acts wieder auf - eher lahm.
Ich seh schon kommen, dass es mehr um die gehen wird, als um Obi-Wan... ähnlich Boba Fett.
Absolut meine Rede! bin da mal wieder absolut bei dir! Multi Kulti geht auch weiter. The 5 Brother sieht Asiatisch aus. - War er aber in Rebels nicht.
Da wären mir Aliens teilweise lieber. Aber Palpi ist ja Rassist und setzt angeblich nur auf Menschen.
Der Großinquisitor sieht fett aus, dabei war er in Rebels eine so schön dünne Figur!
Einzig die Offizierin war für mich ein Lichtblick.
Da frag ich mich jetzt schon, wie Obi Wan denen entgehen will, ohne dass Vader auf den Plan tritt. Scheint mir mit dem Trailer genau das zu werden, was ich NICHT für logisch halte.

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Mi 9. Mär 2022, 23:18
von Panzerfuchs
Ich habe mir mal die Mühe gemacht mir einige Kommentare zum Trailer durchzulesen. Echt, die Leute ticken doch nicht mehr ganz klar. - Haben die TBoBF nicht gesehen? Was die da erwarten. Ts ts ts. Evan Mc Gregor, 18 Jahre alte Musik und die flippen aus! - Ja toll, und die eigentliche Serie bzw. die Bilder dazu? Da hat das Gehirn bei einigen wohl schon ausgesetzt?
Ja, man muss jedem Film, jeder Serie eine Chance gebe. Habe ich, im Vergleich zu viele bei SOLO gemacht und ich fand den Film gut.
Aber nach TBOBF erwarte ich von Disney wesentlich mehr! :angryfire:

Was haben wir da bisher bei Disney:
Ganz Schlecht: Star Wars Visionen.
Schlecht: Episode VIII und Episode IX, The Book of Boba Fett (Wobei einig Folgen gut waren!).
Mittelmäßig: Episode VII, Rebels, Resistance. (Auch bei Rebels und Resistance gab es einige gute Folgen!)
Gut: The Bad Batch, Solo, The Mandalorian (Bei The Mandalorian bin ich der Meinung, dass gerade auch die Folgen in TBoBF einiges gutgemacht haben. Ansonsten würde ich einige Folgen der Serie auch als schlecht bewerten!)
Sehr gut: Rogue One

Bei Lucas war auch nicht alles super. The Clone Wars hatten auch einige schlechte Folgen. Aber insgesamt fand ich die älteren Werke unter Lucas hatten eine bessere Story also vieles von Disney!

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Do 10. Mär 2022, 01:45
von Wookie-Treiber
Panzerfuchs hat geschrieben:
Mi 9. Mär 2022, 23:18
Ich habe mir mal die Mühe gemacht mir einige Kommentare zum Trailer durchzulesen. Echt, die Leute ticken doch nicht mehr ganz klar. - Haben die TBoBF nicht gesehen? Was die da erwarten. Ts ts ts. Evan Mc Gregor, 18 Jahre alte Musik und die flippen aus! - Ja toll, und die eigentliche Serie bzw. die Bilder dazu? Da hat das Gehirn bei einigen wohl schon ausgesetzt?
Ist doch schön, wenn sich jemand darauf freuen kann und begeistert ist!

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Do 10. Mär 2022, 09:07
von kelejedi
Ich sehe es auch zwiespältig. Die Inquis mochte ich auch nicht, leider sind die mit dabei.

Die Musik aus EPI ist die aus dem Kampf zwischen Qui Gon, Obi Wan und Darth Maul. Ich bin fest der Meinung, dass Maul auftaucht. Er wurde ja in Rebels dann hoffe ich endgültig auf Tatooine von Obi Wan getötet aber es wird sicherlich nochmal gezeigt und auch diesmal viel ausführlicher. Was wetten wir?

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Do 10. Mär 2022, 11:13
von Cairyn
kelejedi hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 09:07
Die Musik aus EPI ist die aus dem Kampf zwischen Qui Gon, Obi Wan und Darth Maul. Ich bin fest der Meinung, dass Maul auftaucht. Er wurde ja in Rebels dann hoffe ich endgültig auf Tatooine von Obi Wan getötet aber es wird sicherlich nochmal gezeigt und auch diesmal viel ausführlicher. Was wetten wir?
Ich wette dagegen. Der Kampf gegen Maul findet Jahre später statt. Luke ist in dem Trailer noch ein kleiner Junge; da liegen beinahe 10 Jahre zwischen Kenobi und Rebels. Eventuell liegt Kenobi sogar noch vor Solo, d.h. Maul ist zu der Zeit Verbrechersyndikatsboss. Das macht ein Treffen zwar nicht unmöglich, aber komplett sinnlos, weil es weder für Obi-Wan noch für Maul eine Erweiterung der Geschichte wäre.

(Das gilt eigentlich auch für Obi-Wan vs. Vader, aber ohne Vader geht's ja anscheinend nicht.)

Der Großinquisitor hat in der Tat zwischendurch anscheinend mal gewichtsmäßig ziemlich zugelegt und dann wieder abgenommen. Da hätte man sicher eine passendere Besetzung finden können. Als Pau'an ist er auch nicht mehr zu erkennen. Sind die Makeups dieser Tage so teuer geworden?

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Do 10. Mär 2022, 13:59
von Trooper31
QuantumStorm hat geschrieben:
Mi 9. Mär 2022, 22:40
Auf der einen Seite bin ich gespannt, weil ich McGregor in der PT ganz gut fand (neben Liam Neeson).
Auf der anderen Seite hätte die Inquisitoren nicht noch einmal gebraucht, die fand ich schon in TCW mit ihren Helikopter Lichtschwertern eher grenzwertig. Jetzt wärmt Filoni seine alten Ideen in Life-Acts wieder auf - eher lahm.
Stimme ich 100%tig zu.

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Do 10. Mär 2022, 14:09
von Panzerfuchs
Ich bin mal gespannt, ob da jetzt mehr Geld in diese Serie fließt, als bisher. Ich würde zumindest meinen, dass Mc Gregor und Christensen mehr Geld bekommen müssten als z.B. ein Pedro Pascal. Vor allem dürfte dies für Mc Gregor gelten.
Ich bin diesbezüglich echt mal gespannt. In The Mandalorien viel mir das persönlich jetzt nicht so sehr auf, da man an aufgrund der Sets und des zwei Mann Gespanns von Grogu und Mando nicht so viel drumherum brauchte. Aber bei TBoBF hat mir die Serie an manchen Stellen den Eindruck "zu wenig Geld für die Produktion" vermittelt.

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Do 10. Mär 2022, 17:24
von QuantumStorm
Panzerfuchs hat geschrieben:
Mi 9. Mär 2022, 23:01
QuantumStorm hat geschrieben:
Mi 9. Mär 2022, 22:40
Auf der einen Seite bin ich gespannt, weil ich McGregor in der PT ganz gut fand (neben Liam Neeson).
Auf der anderen Seite hätte die Inquisitoren nicht noch einmal gebraucht, die fand ich schon in TCW mit ihren Helikopter Lichtschwertern eher grenzwertig. Jetzt wärmt Filoni seine alten Ideen in Life-Acts wieder auf - eher lahm.
Ich seh schon kommen, dass es mehr um die gehen wird, als um Obi-Wan... ähnlich Boba Fett.
Absolut meine Rede! bin da mal wieder absolut bei dir! Multi Kulti geht auch weiter. The 5 Brother sieht Asiatisch aus. - War er aber in Rebels nicht.
Da wären mir Aliens teilweise lieber. Aber Palpi ist ja Rassist und setzt angeblich nur auf Menschen.
Der Großinquisitor sieht fett aus, dabei war er in Rebels eine so schön dünne Figur!
Einzig die Offizierin war für mich ein Lichtblick.
Da frag ich mich jetzt schon, wie Obi Wan denen entgehen will, ohne dass Vader auf den Plan tritt. Scheint mir mit dem Trailer genau das zu werden, was ich NICHT für logisch halte.
Grundsätzlich hätte ich nichts dagegen, wenn Vader auf den Plan tritt (muss er ja eigentlich sowieso, wenn Hayden wieder dabei ist ;) :D)
Grundsätzlich frage ich mich hier, warum nicht ein neuer Ansatz gewählt wird. Klar, kann sein, dass die Inquisitoren auch nur eine Randnotiz im Film sein werden (was ich aber nicht glaube) und wir neue, unverbrauchte Storys bekommen.
Es wird zwar in der alten Trilogie nie erwähnt, aber es sah ja ganz so aus, als wäre Obi-Wan nie von Tatooine herunter gekommen.
Das, was ich befürchte, ist das wir 7 oder 8 Folgen sehen, wie Obi-Wan sich vor den Inquisitoren versteckt. Wenn wir Glück haben, dann auch nicht nur auf Tatooine, sondern auch mit anderen Settings. Aber ob so ein "Katz und Maus" Spiel über die ganze Staffel wirklich was bringt?

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Do 10. Mär 2022, 21:51
von kelejedi
Abwarten und nicht alles im Vorfeld schlecht machen

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Do 10. Mär 2022, 22:32
von Oh-Buy-One Kenobi
Ich finde den Trailer äußerst ansprechend und freue mich sehr auf die Serie.

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Do 10. Mär 2022, 22:55
von bonglee23
Ich auch!

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Do 10. Mär 2022, 23:24
von Panzerfuchs
QuantumStorm hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 17:24
Panzerfuchs hat geschrieben:
Mi 9. Mär 2022, 23:01
QuantumStorm hat geschrieben:
Mi 9. Mär 2022, 22:40
Auf der einen Seite bin ich gespannt, weil ich McGregor in der PT ganz gut fand (neben Liam Neeson).
Auf der anderen Seite hätte die Inquisitoren nicht noch einmal gebraucht, die fand ich schon in TCW mit ihren Helikopter Lichtschwertern eher grenzwertig. Jetzt wärmt Filoni seine alten Ideen in Life-Acts wieder auf - eher lahm.
Ich seh schon kommen, dass es mehr um die gehen wird, als um Obi-Wan... ähnlich Boba Fett.
Absolut meine Rede! bin da mal wieder absolut bei dir! Multi Kulti geht auch weiter. The 5 Brother sieht Asiatisch aus. - War er aber in Rebels nicht.
Da wären mir Aliens teilweise lieber. Aber Palpi ist ja Rassist und setzt angeblich nur auf Menschen.
Der Großinquisitor sieht fett aus, dabei war er in Rebels eine so schön dünne Figur!
Einzig die Offizierin war für mich ein Lichtblick.
Da frag ich mich jetzt schon, wie Obi Wan denen entgehen will, ohne dass Vader auf den Plan tritt. Scheint mir mit dem Trailer genau das zu werden, was ich NICHT für logisch halte.
Grundsätzlich hätte ich nichts dagegen, wenn Vader auf den Plan tritt (muss er ja eigentlich sowieso, wenn Hayden wieder dabei ist ;) :D)
Grundsätzlich frage ich mich hier, warum nicht ein neuer Ansatz gewählt wird. Klar, kann sein, dass die Inquisitoren auch nur eine Randnotiz im Film sein werden (was ich aber nicht glaube) und wir neue, unverbrauchte Storys bekommen.
Es wird zwar in der alten Trilogie nie erwähnt, aber es sah ja ganz so aus, als wäre Obi-Wan nie von Tatooine herunter gekommen.
Das, was ich befürchte, ist das wir 7 oder 8 Folgen sehen, wie Obi-Wan sich vor den Inquisitoren versteckt. Wenn wir Glück haben, dann auch nicht nur auf Tatooine, sondern auch mit anderen Settings. Aber ob so ein "Katz und Maus" Spiel über die ganze Staffel wirklich was bringt?
Ich muss ja auch sagen, dass ich da genau in die gleiche Richtung denke. Mir stellt sich halt die folgende Kernfrage: Wie will Obi-Wan auf Luke aufpassen, wenn er nicht einmal auf dem gleichen Planeten wäre? - Ich meine auch in Episode IV kam Obi-Wan beim Tusken Angriff auch gerade noch so rechtzeitig. Aber da hätte Luke auch theoretisch tot sein können, wenn der Tusken ihm den Gaderffi-Stick in die Brust gerammt hätte, anstatt ihn bewusstlos zu schlagen. Aber da könnte man noch argumentieren, dass Obi-Wan ja, nach vielen Jahren vielleicht, wusste wie die Tusken agieren und daher eher mal später als früher zu Luke´s Rettung herbeieilen könnte.
Was ich mich ja auch frage, ob man mit den Inquisitoren nicht die Geschichte aus Rebels einfach "kopiert"? Ich meine, man sieht da zwei neue "Sister" im Trailer, die könnte Obi-Wan ja bei der Jagd auf ihn töten, ob dann neue Inquisitoren kämen ist ggf. fraglich. Rebels endet ja auch mit dem offenen Frage, "Der Angriff des Imperiums den wir erwarteten, kam nie!" Von daher könnte das dann damit ggf. enden, wenn zwei Inquisitoren tot wären. Aber nach meiner Meinung ist das bisher nur mal ein Ausblick auf die erste Staffel. Mal sehen, wie sich die Serie entwickelt und wieviel da überhaupt geplant ist. - Das ist auch eine Frage bezüglich der anderen Serien. TM wird ja wohl zumindest eine 3. Staffel bekommen. TBoBF könnte nach der ersten Staffel enden. Aber wer weiß.

Mir stinkt es halt jetzt schon, dass man - wie bei Ahsoka - einfach bekannte Figuren nimmt und dann daran erhebliche Sachen ändert. -

Wie auch schon weiter oben gesagt, ja, ich gebe der Serie eine Chance und ich werde mir natürlich die Serie anschauen. Aber ich darf auch sagen, was ich jetzt schon nicht gut finde.
Und Vorschusslorbeeren kriegt Disney bei mir nicht. Hat aber jetzt weniger mit Disney zu tun, als mit meiner Grundeinstellung, dass ich mir z.B. auch niemals für eine Premiere vor ein Kino setzen würde, um Karten zu bekommen. - Sowas halte ich eher für "bekloppt", denn es gibt ja neben jeder verständlichen Begeisterung für ein Hobby noch ein REALES Leben!

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Fr 11. Mär 2022, 01:08
von Cairyn
Panzerfuchs hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 23:24
Ich muss ja auch sagen, dass ich da genau in die gleiche Richtung denke. Mir stellt sich halt die folgende Kernfrage: Wie will Obi-Wan auf Luke aufpassen, wenn er nicht einmal auf dem gleichen Planeten wäre? - Ich meine auch in Episode IV kam Obi-Wan beim Tusken Angriff auch gerade noch so rechtzeitig. Aber da hätte Luke auch theoretisch tot sein können, wenn der Tusken ihm den Gaderffi-Stick in die Brust gerammt hätte, anstatt ihn bewusstlos zu schlagen. Aber da könnte man noch argumentieren, dass Obi-Wan ja, nach vielen Jahren vielleicht, wusste wie die Tusken agieren und daher eher mal später als früher zu Luke´s Rettung herbeieilen könnte.
Naja, wenn man das so sieht, öffnet sich ein riesiges Plothole in der OT. Obi-Wan wohnt nicht im Nachbarhaus, und Tatooine ist immer noch ein gefährlicher Planet. Es könnte jederzeit ein Sandcrawler über die Lars-Farm rollen, ein Jabba-Goon beim Eintreiben der Schutzgelder Luke abmurksen, eine Horde Tusken vorbeischauen - Luke selbst könnte ja auch mal seinen Landspeeder gen Mos Eisley oder gar in die Großstadt Mos Espa fahren und dort gekidnappt werden, oder ein durchgeknaller Doktor entnimmt ihm die Nieren, oder ein Rancor-Keeper braucht Futter...

Die übliche Antwort im SW-Universum ist: Die Macht wird Obi-Wan schon rechtzeitig informieren und ihn so leiten, daß Luke nichts passiert. Das gilt aber natürlich auch, wenn Obi-Wan mal ein paar Wochen oder sogar Jahre abwesend ist. Vielleicht verlangt die Macht sogar, daß Obi-Wan extraplanetar mal eine mögliche Gefahr für Luke ausschaltet.

...ich fürchte, man darf nicht zu sehr über die innere Logik von Star Wars nachdenken. Dafür wurde im Laufe der Jahre zuviel von zu vielen Autoren aufgehäuft; zu viel in der falschen Reihenfolge gedreht; zu viel nachträglich geändert und uminterpretiert.

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Fr 11. Mär 2022, 08:44
von QuantumStorm
Panzerfuchs hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 23:24
QuantumStorm hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 17:24
Panzerfuchs hat geschrieben:
Mi 9. Mär 2022, 23:01
QuantumStorm hat geschrieben:
Mi 9. Mär 2022, 22:40
Auf der einen Seite bin ich gespannt, weil ich McGregor in der PT ganz gut fand (neben Liam Neeson).
Auf der anderen Seite hätte die Inquisitoren nicht noch einmal gebraucht, die fand ich schon in TCW mit ihren Helikopter Lichtschwertern eher grenzwertig. Jetzt wärmt Filoni seine alten Ideen in Life-Acts wieder auf - eher lahm.
Ich seh schon kommen, dass es mehr um die gehen wird, als um Obi-Wan... ähnlich Boba Fett.
Absolut meine Rede! bin da mal wieder absolut bei dir! Multi Kulti geht auch weiter. The 5 Brother sieht Asiatisch aus. - War er aber in Rebels nicht.
Da wären mir Aliens teilweise lieber. Aber Palpi ist ja Rassist und setzt angeblich nur auf Menschen.
Der Großinquisitor sieht fett aus, dabei war er in Rebels eine so schön dünne Figur!
Einzig die Offizierin war für mich ein Lichtblick.
Da frag ich mich jetzt schon, wie Obi Wan denen entgehen will, ohne dass Vader auf den Plan tritt. Scheint mir mit dem Trailer genau das zu werden, was ich NICHT für logisch halte.
Grundsätzlich hätte ich nichts dagegen, wenn Vader auf den Plan tritt (muss er ja eigentlich sowieso, wenn Hayden wieder dabei ist ;) :D)
Grundsätzlich frage ich mich hier, warum nicht ein neuer Ansatz gewählt wird. Klar, kann sein, dass die Inquisitoren auch nur eine Randnotiz im Film sein werden (was ich aber nicht glaube) und wir neue, unverbrauchte Storys bekommen.
Es wird zwar in der alten Trilogie nie erwähnt, aber es sah ja ganz so aus, als wäre Obi-Wan nie von Tatooine herunter gekommen.
Das, was ich befürchte, ist das wir 7 oder 8 Folgen sehen, wie Obi-Wan sich vor den Inquisitoren versteckt. Wenn wir Glück haben, dann auch nicht nur auf Tatooine, sondern auch mit anderen Settings. Aber ob so ein "Katz und Maus" Spiel über die ganze Staffel wirklich was bringt?
Panzerfuchs hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 23:24
Ich muss ja auch sagen, dass ich da genau in die gleiche Richtung denke. Mir stellt sich halt die folgende Kernfrage: Wie will Obi-Wan auf Luke aufpassen, wenn er nicht einmal auf dem gleichen Planeten wäre? - Ich meine auch in Episode IV kam Obi-Wan beim Tusken Angriff auch gerade noch so rechtzeitig. Aber da hätte Luke auch theoretisch tot sein können, wenn der Tusken ihm den Gaderffi-Stick in die Brust gerammt hätte, anstatt ihn bewusstlos zu schlagen. Aber da könnte man noch argumentieren, dass Obi-Wan ja, nach vielen Jahren vielleicht, wusste wie die Tusken agieren und daher eher mal später als früher zu Luke´s Rettung herbeieilen könnte.
Nunja, ich könnte mir durchaus vorstellen, dass er sozusagen als "Mission" die Aufgabe hat, die Gefahren zu eliminieren, bevor sie auf Tatooine anlanden. Sozusagen "Tagestrips" 😉. Natürlich darf die ein oder andere Mission auch auf Tatooine spielen. Luke sollte hier für mich nur als "Randfigur" auftauchen (ist Luke hier schon der MacGuffin?), da es zwar gilt, ihn zu beschützen, aber seine Story erst noch kommt. Ich will nicht sehen, was er für Probleme er auf der Highschool hatte und welche Akne-Creme er benutzt. Zumal wir eine Folge mit "Kind" ja bereits hatten (Anakin/Grogu).

Natürlich hätte Es Luke auf dem Planeten schon X-Mal erledigen können. Aber wer weiß? Vielleicht hat Ihn die Macht ja auch schon da beschützt. Es reicht ja, wenn er nur an den richtigen Stellen des Lebens, die richtigen Entscheidungen trifft.
Panzerfuchs hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 23:24
Was ich mich ja auch frage, ob man mit den Inquisitoren nicht die Geschichte aus Rebels einfach "kopiert"? Ich meine, man sieht da zwei neue "Sister" im Trailer, die könnte Obi-Wan ja bei der Jagd auf ihn töten, ob dann neue Inquisitoren kämen ist ggf. fraglich. Rebels endet ja auch mit dem offenen Frage, "Der Angriff des Imperiums den wir erwarteten, kam nie!" Von daher könnte das dann damit ggf. enden, wenn zwei Inquisitoren tot wären. Aber nach meiner Meinung ist das bisher nur mal ein Ausblick auf die erste Staffel. Mal sehen, wie sich die Serie entwickelt und wieviel da überhaupt geplant ist. - Das ist auch eine Frage bezüglich der anderen Serien. TM wird ja wohl zumindest eine 3. Staffel bekommen. TBoBF könnte nach der ersten Staffel enden. Aber wer weiß.
Möglich, dass es kopiert wird. Hätte ich aber dann nichts dagegen gehabt, wenn es sich um gute Charaktere handelte. Ich find die Inquisitoren nur einfach schlecht, bzw. uninteressant. Da hätte es mir besser gefallen, wenn es um einen Charakter a la Agent Alexsandr Kallus gegangen wäre.
Und vor allen Dingen: Die Serie spielt ja irgendwie Zwischen Epi 3 und Rebels. Nachdem ich Luke im Trailer gesehen hab, würde ich 9-12 Jahre nach Epi 3 veranschlagen. In der Zeit muss es ja zu dem "Aufstieg" der Inquisitoren gekommen sein, aber wo kommen die her?
Hatte Palpatine die im Keller versteckt? Ich hätte es ja noch verstanden, wenn Palpi und Co. die suchen und aufbauen (ja, auch ein Sith braucht Training), aber so ploppen die einfach aus dem "Nichts" auf.
Ich hoffe ja mal inständig, dass die Serie hier nicht auch nur wieder ein Vehikel für eine andere Serie wird.
Panzerfuchs hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 23:24
Mir stinkt es halt jetzt schon, dass man - wie bei Ahsoka - einfach bekannte Figuren nimmt und dann daran erhebliche Sachen ändert. -
Tja, schon witzig wie unterschiedlich so manche Sachen aufgefasst werden. In meiner Eigenschaft als "Core"-Fan, hat mich TCW nie richtig einfangen können. Ich bin erst viel später dazu gestoßen (tatsächlich erst, als ich mir für TM seinerzeit Disney+ bestellt hab). Klar, vorher hat man immer mal Teile davon gesehen, aber richtig abgeholt hatte mich die Serie nie. Jetzt, da ich die Serie in Gänze gesehen hab, kann ich einigen Aspekten was abgewinnen, aber "meins" wird sie wohl nie sein.
Won daher kann ich mit der Darstellung gut leben, aber ich verstehe durchaus, dass man eine solche Charakteränderung nicht gutheißt, wenn man das Thema verinnerlicht hat.
Ging mir mit Yoda in der ST so: Das man dem am Tempel so affig und beinahe schon senil dargestellt hatte ging mir (nebst vielen anderen Sachen) mächtig gegen den Strich.
Panzerfuchs hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 23:24
Wie auch schon weiter oben gesagt, ja, ich gebe der Serie eine Chance und ich werde mir natürlich die Serie anschauen. Aber ich darf auch sagen, was ich jetzt schon nicht gut finde.
Und Vorschusslorbeeren kriegt Disney bei mir nicht. Hat aber jetzt weniger mit Disney zu tun, als mit meiner Grundeinstellung, dass ich mir z.B. auch niemals für eine Premiere vor ein Kino setzen würde, um Karten zu bekommen. - Sowas halte ich eher für "bekloppt", denn es gibt ja neben jeder verständlichen Begeisterung für ein Hobby noch ein REALES Leben!
Nee, Vorschusslorbeeren sind spätestens seit Episode 7-9 bei mir auch durch und wenn ich ehrlich bin, dann schon sein Epi 1 (Ja, so ein Handelskrieg ist doch immer wieder interessant 🙄🥱).
Wobei schon witzig: Seit dem es die Epi 7-9 gibt, sind Epi 1-3 bei mir im Wert gestiegen. Man muss halt nur in der Gegenwart noch schlechtere Sachen produzieren, damit die Vergangenen besser da stehen... Auch ein Konzept.😉😆
Ich hab mich ja schon immer darüber beschwert, dass es damals viel zu wenig von Lucas für das Kino gegeben hat (1977/78 - 1980 - 1983 [16] 1999 - 2002 - 2005). Das Disney die Taktrate nun erhöht hat finde ich Grundsätzlich zwar gut, aber da Disney nur noch industriell Melkt, kommt da halt irgendwann mal nur noch Massenware heraus; Auch kein großes Wunder, aber da wünschte ich mir mittlerweile mehr Qualität als Quantität.

Von daher hat es was bei mir mit Disney zu tun und ja, ich werde nun noch genauer hinschauen, was die so treiben.

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Fr 11. Mär 2022, 09:27
von QuantumStorm
Cairyn hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 01:08
Panzerfuchs hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 23:24
Ich muss ja auch sagen, dass ich da genau in die gleiche Richtung denke. Mir stellt sich halt die folgende Kernfrage: Wie will Obi-Wan auf Luke aufpassen, wenn er nicht einmal auf dem gleichen Planeten wäre? - Ich meine auch in Episode IV kam Obi-Wan beim Tusken Angriff auch gerade noch so rechtzeitig. Aber da hätte Luke auch theoretisch tot sein können, wenn der Tusken ihm den Gaderffi-Stick in die Brust gerammt hätte, anstatt ihn bewusstlos zu schlagen. Aber da könnte man noch argumentieren, dass Obi-Wan ja, nach vielen Jahren vielleicht, wusste wie die Tusken agieren und daher eher mal später als früher zu Luke´s Rettung herbeieilen könnte.
Naja, wenn man das so sieht, öffnet sich ein riesiges Plothole in der OT. Obi-Wan wohnt nicht im Nachbarhaus, und Tatooine ist immer noch ein gefährlicher Planet. Es könnte jederzeit ein Sandcrawler über die Lars-Farm rollen, ein Jabba-Goon beim Eintreiben der Schutzgelder Luke abmurksen, eine Horde Tusken vorbeischauen - Luke selbst könnte ja auch mal seinen Landspeeder gen Mos Eisley oder gar in die Großstadt Mos Espa fahren und dort gekidnappt werden, oder ein durchgeknaller Doktor entnimmt ihm die Nieren, oder ein Rancor-Keeper braucht Futter...

Die übliche Antwort im SW-Universum ist: Die Macht wird Obi-Wan schon rechtzeitig informieren und ihn so leiten, daß Luke nichts passiert. Das gilt aber natürlich auch, wenn Obi-Wan mal ein paar Wochen oder sogar Jahre abwesend ist. Vielleicht verlangt die Macht sogar, daß Obi-Wan extraplanetar mal eine mögliche Gefahr für Luke ausschaltet.

...ich fürchte, man darf nicht zu sehr über die innere Logik von Star Wars nachdenken. Dafür wurde im Laufe der Jahre zuviel von zu vielen Autoren aufgehäuft; zu viel in der falschen Reihenfolge gedreht; zu viel nachträglich geändert und uminterpretiert.
Das es Plotholes gibt, in der ein Rancor Platz hat, gibts ja überall in den SW Filmen (und ja, auch in den alten).
Aber ich stimme Dir zu, dass in der Vergangenheit zuviele Köche den Brei so verwässert haben, das er stellenweise schon müffelt.
Die ganzen "wie müssen jedem Stein im Universum einen Zweck geben" Ideologie hat leider dazu geführt, dass das Korsett immer engen geschnallt wurde und es in diesem Korsett dann auch immer enger für Storys ohne Plothole wurde.
Und auch der "Großmeister" Lucas selbst hat Plotlöcher mit der PT aufgerissen, die eigentlich vermeidbar gewesen wären, wenn man sich nicht unbedingt diese "Lovestory" hätte ausdenken müssen, die über drei Teile geht.

Einige der "schönsten" Plotholes sind ja:
- Warum kann Leia sich an Ihre Mutter erinnern? Hätte sie nicht dürfen, war ja noch ein Säugling.
-- Für mich stand immer ein solcher Storyverlauf fest (den man durchaus auch als Film herstellen hätte können):
Luke und Leias Mutter trifft Vader, zeugen ein Kind: Leia. Mutter und Vader bleiben zusammen, Mutter wird schwanger mit Luke und verlässt Vader (weil sie erkennt, was aus dem Vater der Tochter wurde). Mutter stirbt auf Flucht vor Vader, hat kurz davor aber Luke auf die Welt gebracht. Vader nimmt an, dass bei dem Tod der Mutter auch Leia verstorben ist. Obi Wan, der Vader als Schüler hatte versteckt die Kinder nun bei den Owens und Organas.
Das wäre meines Erachtens eine sauberer Story gewesen... Aber was weiß ich schon? 😉

- Obi-Wan kennt R2 nicht? War er nicht ständiger Begleiter? Und gerade in Kombination mir C-3PO hätte er ihn erkennen müssen. Es sei denn, R2 wäre für ihn nicht mehr gewesen, als der Staubsauger in der Studenten WG... Aber dem war ja nicht so.
-- R2 war nie Begleiter des jungen Obi-Wan. R2 Erfuhr auch erst auf der Tantive IV, dass er Obi-Wan suchen sollte.

- In ESB sagt Obi-Wan, dass Yoda sein Lehrmeister war, aber war das nicht Qui-Gon Jinn? ABER: Vielleicht wird er ja in der Serie noch sein Lehrmeister für Nachschulungen, wer weiß?

Andere Plotholes können aber meiner Ansicht auch erklärt werden, z.B.
- Warum erkennt Vader Luke als seinen Sohn, Leia aber nicht?
-- Weil Luke schon in der Macht unterwiesen wurde und er somit eine "Schwelle" übertreten hat, dass Vader ihn erkennt. Leia wurde in den drei OT Teilen nicht unterwiesen.

- Leia bekam den Nachnamen Organa, warum behielt Luke den Nachnamen Skywalker und bekam nicht den Nachnamen Owen? Wenn "Skywalker" in dem SW Universum nicht so verbreitet war wie "Meier", "Müller", "Schulze", warum hat dann Vader ihn nicht gefunden?
-- Wenn man es mit der PT Version erklären möchte: Weil Vader gar nicht wusste, dass seine Kinder überlebt haben und er damit keine Notwendigkeit hatte, diese zu suchen. Einziger Wehrmutstropfen: Nachdem Vader erkannt hat, dass Luke überlebt hat, wäre es nicht weit hergeholt gewesen, dass auch Leia überlebt hat.
--Für mich hat es sich in den Filmen lange so wie weiter oben beschrieben dargestellt, dass Luke und Leia eben keine Zwillinge sind und Luke nichts von einer Schwester wusste, sowie auch Leia nur erahnen konnte, dass sie vielleicht mal einen Bruder gehabt hatte. D.h. Vader wusste nicht, dass er zwei Kinder hatte. Wenn Vader nichts über Luke wusste, hätte er ihn auch nicht aktiv gesucht? Für mich war es immer Logisch, dass Vader davon nichts wusste, bis er auf Luke traf und ihm die "Macht" sozusagen geflüstert hat, dass Luke sein Spross ist.
Die PT hat diese Vorstellung aber mit dem Popo ein- und damit ein riesiges Plothole aufgerissen. Warum, kann auch keiner sagen...

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Fr 11. Mär 2022, 10:16
von Cairyn
QuantumStorm hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 08:44
In der Zeit muss es ja zu dem "Aufstieg" der Inquisitoren gekommen sein, aber wo kommen die her?
Hatte Palpatine die im Keller versteckt? Ich hätte es ja noch verstanden, wenn Palpi und Co. die suchen und aufbauen (ja, auch ein Sith braucht Training), aber so ploppen die einfach aus dem "Nichts" auf.
Nach aktueller Lore sind die Inquisitoren gefallene Jedi, Order 66 überlebt, aber dann von der Dunklen Seite verführt.
Der Großinquisitor ist (per retcon?) eine der Jedi-Tempelwachen, die Barriss Offee zu ihrer Verhandlung geleiten, und hat seinen initialen "Schubs" von Barriss erhalten.

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Fr 11. Mär 2022, 13:09
von Panzerfuchs
Cairyn hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 10:16
QuantumStorm hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 08:44
In der Zeit muss es ja zu dem "Aufstieg" der Inquisitoren gekommen sein, aber wo kommen die her?
Hatte Palpatine die im Keller versteckt? Ich hätte es ja noch verstanden, wenn Palpi und Co. die suchen und aufbauen (ja, auch ein Sith braucht Training), aber so ploppen die einfach aus dem "Nichts" auf.
Nach aktueller Lore sind die Inquisitoren gefallene Jedi, Order 66 überlebt, aber dann von der Dunklen Seite verführt.
Der Großinquisitor ist (per retcon?) eine der Jedi-Tempelwachen, die Barriss Offee zu ihrer Verhandlung geleiten, und hat seinen initialen "Schubs" von Barriss erhalten.
Das war mir soweit bekannt. Ich frage mich aber, wo die "Brother und Sister" herkommen. Die stehen im Rang unter dem Großinquisitor. Von daher würde ich mal annehmen, dass das ggf. noch Padawane bzw. Jünglinge waren, als Order 66 ausgerufen wurde. Für "neue" machtsensitive Kinder, die der Imperator bzw. Vader oder der Inquisitor selbst ausbildet, sind sie aber zu alt finde ich.
Aber da haben wir wieder so ein "Plothole" wie ihr es nennt. - Es gibt da zu Order 66 auch unterschiedliche Darstellungen. Die Sachen die ich so überwiegend festgestellt habe sind, dass die Jedi getötet wurden. Da fragt man sich dann doch, wie der ein oder andere dann "Übergelaufen" sein könnte. Es gibt da sogar ein Hörspiel, "Dark Lord" heißt das glaube ich, wo Clone bestraft und von Vader persönlich getötet werden, weil sie einen Jedi haben überleben lassen. Und selbst Anakin (aka Vader) tötet ja die Jünglinge im Jedi-Tempel. Obwohl man ja nur sieht, wie er sein Laserschwert zündet.
Weil wir mit Ahsoka ja schon so eine Story haben, wo "Jedi" aus dem Tempel und aus der Gemeinschaft der Jedi ausgestoßen werden bzw. den Tempel freiwillig verlassen, würde ich da dann als Autor eher auf diese Schiene aufspringen. Das fände ich logischer und würde das "Hole" geschickt schließen. Außgestoßene Jedi die eingesammelt und für das Imperium "zwangsverpflichtet" werden. Beim Großinquisitor könnte es dann so sein, dass er freiwillig den Tempel verlässt und sich dann freiwillig beim Imperium meldet. Aber was weiß ich schon.

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Fr 11. Mär 2022, 13:19
von Panzerfuchs
QuantumStorm hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 08:44
Panzerfuchs hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 23:24
QuantumStorm hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 17:24
Panzerfuchs hat geschrieben:
Mi 9. Mär 2022, 23:01
QuantumStorm hat geschrieben:
Mi 9. Mär 2022, 22:40
Auf der einen Seite bin ich gespannt, weil ich McGregor in der PT ganz gut fand (neben Liam Neeson).
Auf der anderen Seite hätte die Inquisitoren nicht noch einmal gebraucht, die fand ich schon in TCW mit ihren Helikopter Lichtschwertern eher grenzwertig. Jetzt wärmt Filoni seine alten Ideen in Life-Acts wieder auf - eher lahm.
Ich seh schon kommen, dass es mehr um die gehen wird, als um Obi-Wan... ähnlich Boba Fett.
Absolut meine Rede! bin da mal wieder absolut bei dir! Multi Kulti geht auch weiter. The 5 Brother sieht Asiatisch aus. - War er aber in Rebels nicht.
Da wären mir Aliens teilweise lieber. Aber Palpi ist ja Rassist und setzt angeblich nur auf Menschen.
Der Großinquisitor sieht fett aus, dabei war er in Rebels eine so schön dünne Figur!
Einzig die Offizierin war für mich ein Lichtblick.
Da frag ich mich jetzt schon, wie Obi Wan denen entgehen will, ohne dass Vader auf den Plan tritt. Scheint mir mit dem Trailer genau das zu werden, was ich NICHT für logisch halte.
Grundsätzlich hätte ich nichts dagegen, wenn Vader auf den Plan tritt (muss er ja eigentlich sowieso, wenn Hayden wieder dabei ist ;) :D)
Grundsätzlich frage ich mich hier, warum nicht ein neuer Ansatz gewählt wird. Klar, kann sein, dass die Inquisitoren auch nur eine Randnotiz im Film sein werden (was ich aber nicht glaube) und wir neue, unverbrauchte Storys bekommen.
Es wird zwar in der alten Trilogie nie erwähnt, aber es sah ja ganz so aus, als wäre Obi-Wan nie von Tatooine herunter gekommen.
Das, was ich befürchte, ist das wir 7 oder 8 Folgen sehen, wie Obi-Wan sich vor den Inquisitoren versteckt. Wenn wir Glück haben, dann auch nicht nur auf Tatooine, sondern auch mit anderen Settings. Aber ob so ein "Katz und Maus" Spiel über die ganze Staffel wirklich was bringt?
Panzerfuchs hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 23:24
Ich muss ja auch sagen, dass ich da genau in die gleiche Richtung denke. Mir stellt sich halt die folgende Kernfrage: Wie will Obi-Wan auf Luke aufpassen, wenn er nicht einmal auf dem gleichen Planeten wäre? - Ich meine auch in Episode IV kam Obi-Wan beim Tusken Angriff auch gerade noch so rechtzeitig. Aber da hätte Luke auch theoretisch tot sein können, wenn der Tusken ihm den Gaderffi-Stick in die Brust gerammt hätte, anstatt ihn bewusstlos zu schlagen. Aber da könnte man noch argumentieren, dass Obi-Wan ja, nach vielen Jahren vielleicht, wusste wie die Tusken agieren und daher eher mal später als früher zu Luke´s Rettung herbeieilen könnte.
Nunja, ich könnte mir durchaus vorstellen, dass er sozusagen als "Mission" die Aufgabe hat, die Gefahren zu eliminieren, bevor sie auf Tatooine anlanden. Sozusagen "Tagestrips" 😉. Natürlich darf die ein oder andere Mission auch auf Tatooine spielen. Luke sollte hier für mich nur als "Randfigur" auftauchen (ist Luke hier schon der MacGuffin?), da es zwar gilt, ihn zu beschützen, aber seine Story erst noch kommt. Ich will nicht sehen, was er für Probleme er auf der Highschool hatte und welche Akne-Creme er benutzt. Zumal wir eine Folge mit "Kind" ja bereits hatten (Anakin/Grogu).

Natürlich hätte Es Luke auf dem Planeten schon X-Mal erledigen können. Aber wer weiß? Vielleicht hat Ihn die Macht ja auch schon da beschützt. Es reicht ja, wenn er nur an den richtigen Stellen des Lebens, die richtigen Entscheidungen trifft.
Panzerfuchs hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 23:24
Was ich mich ja auch frage, ob man mit den Inquisitoren nicht die Geschichte aus Rebels einfach "kopiert"? Ich meine, man sieht da zwei neue "Sister" im Trailer, die könnte Obi-Wan ja bei der Jagd auf ihn töten, ob dann neue Inquisitoren kämen ist ggf. fraglich. Rebels endet ja auch mit dem offenen Frage, "Der Angriff des Imperiums den wir erwarteten, kam nie!" Von daher könnte das dann damit ggf. enden, wenn zwei Inquisitoren tot wären. Aber nach meiner Meinung ist das bisher nur mal ein Ausblick auf die erste Staffel. Mal sehen, wie sich die Serie entwickelt und wieviel da überhaupt geplant ist. - Das ist auch eine Frage bezüglich der anderen Serien. TM wird ja wohl zumindest eine 3. Staffel bekommen. TBoBF könnte nach der ersten Staffel enden. Aber wer weiß.
Möglich, dass es kopiert wird. Hätte ich aber dann nichts dagegen gehabt, wenn es sich um gute Charaktere handelte. Ich find die Inquisitoren nur einfach schlecht, bzw. uninteressant. Da hätte es mir besser gefallen, wenn es um einen Charakter a la Agent Alexsandr Kallus gegangen wäre.
Und vor allen Dingen: Die Serie spielt ja irgendwie Zwischen Epi 3 und Rebels. Nachdem ich Luke im Trailer gesehen hab, würde ich 9-12 Jahre nach Epi 3 veranschlagen. In der Zeit muss es ja zu dem "Aufstieg" der Inquisitoren gekommen sein, aber wo kommen die her?
Hatte Palpatine die im Keller versteckt? Ich hätte es ja noch verstanden, wenn Palpi und Co. die suchen und aufbauen (ja, auch ein Sith braucht Training), aber so ploppen die einfach aus dem "Nichts" auf.
Ich hoffe ja mal inständig, dass die Serie hier nicht auch nur wieder ein Vehikel für eine andere Serie wird.
Panzerfuchs hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 23:24
Mir stinkt es halt jetzt schon, dass man - wie bei Ahsoka - einfach bekannte Figuren nimmt und dann daran erhebliche Sachen ändert. -
Tja, schon witzig wie unterschiedlich so manche Sachen aufgefasst werden. In meiner Eigenschaft als "Core"-Fan, hat mich TCW nie richtig einfangen können. Ich bin erst viel später dazu gestoßen (tatsächlich erst, als ich mir für TM seinerzeit Disney+ bestellt hab). Klar, vorher hat man immer mal Teile davon gesehen, aber richtig abgeholt hatte mich die Serie nie. Jetzt, da ich die Serie in Gänze gesehen hab, kann ich einigen Aspekten was abgewinnen, aber "meins" wird sie wohl nie sein.
Won daher kann ich mit der Darstellung gut leben, aber ich verstehe durchaus, dass man eine solche Charakteränderung nicht gutheißt, wenn man das Thema verinnerlicht hat.
Ging mir mit Yoda in der ST so: Das man dem am Tempel so affig und beinahe schon senil dargestellt hatte ging mir (nebst vielen anderen Sachen) mächtig gegen den Strich.
Panzerfuchs hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 23:24
Wie auch schon weiter oben gesagt, ja, ich gebe der Serie eine Chance und ich werde mir natürlich die Serie anschauen. Aber ich darf auch sagen, was ich jetzt schon nicht gut finde.
Und Vorschusslorbeeren kriegt Disney bei mir nicht. Hat aber jetzt weniger mit Disney zu tun, als mit meiner Grundeinstellung, dass ich mir z.B. auch niemals für eine Premiere vor ein Kino setzen würde, um Karten zu bekommen. - Sowas halte ich eher für "bekloppt", denn es gibt ja neben jeder verständlichen Begeisterung für ein Hobby noch ein REALES Leben!
Nee, Vorschusslorbeeren sind spätestens seit Episode 7-9 bei mir auch durch und wenn ich ehrlich bin, dann schon sein Epi 1 (Ja, so ein Handelskrieg ist doch immer wieder interessant 🙄🥱).
Wobei schon witzig: Seit dem es die Epi 7-9 gibt, sind Epi 1-3 bei mir im Wert gestiegen. Man muss halt nur in der Gegenwart noch schlechtere Sachen produzieren, damit die Vergangenen besser da stehen... Auch ein Konzept.😉😆
Ich hab mich ja schon immer darüber beschwert, dass es damals viel zu wenig von Lucas für das Kino gegeben hat (1977/78 - 1980 - 1983 [16] 1999 - 2002 - 2005). Das Disney die Taktrate nun erhöht hat finde ich Grundsätzlich zwar gut, aber da Disney nur noch industriell Melkt, kommt da halt irgendwann mal nur noch Massenware heraus; Auch kein großes Wunder, aber da wünschte ich mir mittlerweile mehr Qualität als Quantität.

Von daher hat es was bei mir mit Disney zu tun und ja, ich werde nun noch genauer hinschauen, was die so treiben.
Ich bin da wieder in vielen Sachen bei dir. Die Schlagzahl ist mir bei Star Wars im Moment schon etwas zu hoch. Ich meine, eine Serie im Jahr würde mir reichen. Gerne etwas mehr Folgen, aber dafür dann nicht so viele verschiedene Sachen wären mir lieber. - Klar könnte man, wenn man etwa eine "The Old Republik Serie" bringen würde, auch mal zwei Serien zeigen, aber im Moment liegt mir das zeitlich alles zu dicht zusammen für mehrere Serien. Da blickt man doch irgendwann nicht mehr durch.

Die Kuh wird halt gemolken. Wie bei Marvel. Da bin ich übrigens auch der Meinung, dass das viel zu viel wurde. Bin da jetzt ausgestiegen und schaue mir nichts mehr davon an.

Ja, wie du sagst Qualität wäre besser als Quantität. Hat man ja jetzt ausgiebig bei TBoBF gesehen. :tard:

Ich bin mal gespannt wie die Serie wird. Ich hoffe ja, halt wegen McGregor, der ja eher zur 1. Garde der Schauspieler zählt auch auf eine ordentliche Geschichte, was mir gerade bei TBoBF gefehlt hat. Ich denke McGregor würde sich nicht unbedingt dafür hergeben, wenn das Konzept der Serie "schlecht" wäre. Aber mal sehen.

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Fr 11. Mär 2022, 13:42
von Panzerfuchs
QuantumStorm hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 09:27
Cairyn hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 01:08
Panzerfuchs hat geschrieben:
Do 10. Mär 2022, 23:24
Ich muss ja auch sagen, dass ich da genau in die gleiche Richtung denke. Mir stellt sich halt die folgende Kernfrage: Wie will Obi-Wan auf Luke aufpassen, wenn er nicht einmal auf dem gleichen Planeten wäre? - Ich meine auch in Episode IV kam Obi-Wan beim Tusken Angriff auch gerade noch so rechtzeitig. Aber da hätte Luke auch theoretisch tot sein können, wenn der Tusken ihm den Gaderffi-Stick in die Brust gerammt hätte, anstatt ihn bewusstlos zu schlagen. Aber da könnte man noch argumentieren, dass Obi-Wan ja, nach vielen Jahren vielleicht, wusste wie die Tusken agieren und daher eher mal später als früher zu Luke´s Rettung herbeieilen könnte.
Naja, wenn man das so sieht, öffnet sich ein riesiges Plothole in der OT. Obi-Wan wohnt nicht im Nachbarhaus, und Tatooine ist immer noch ein gefährlicher Planet. Es könnte jederzeit ein Sandcrawler über die Lars-Farm rollen, ein Jabba-Goon beim Eintreiben der Schutzgelder Luke abmurksen, eine Horde Tusken vorbeischauen - Luke selbst könnte ja auch mal seinen Landspeeder gen Mos Eisley oder gar in die Großstadt Mos Espa fahren und dort gekidnappt werden, oder ein durchgeknaller Doktor entnimmt ihm die Nieren, oder ein Rancor-Keeper braucht Futter...

Die übliche Antwort im SW-Universum ist: Die Macht wird Obi-Wan schon rechtzeitig informieren und ihn so leiten, daß Luke nichts passiert. Das gilt aber natürlich auch, wenn Obi-Wan mal ein paar Wochen oder sogar Jahre abwesend ist. Vielleicht verlangt die Macht sogar, daß Obi-Wan extraplanetar mal eine mögliche Gefahr für Luke ausschaltet.

...ich fürchte, man darf nicht zu sehr über die innere Logik von Star Wars nachdenken. Dafür wurde im Laufe der Jahre zuviel von zu vielen Autoren aufgehäuft; zu viel in der falschen Reihenfolge gedreht; zu viel nachträglich geändert und uminterpretiert.
Das es Plotholes gibt, in der ein Rancor Platz hat, gibts ja überall in den SW Filmen (und ja, auch in den alten).
Aber ich stimme Dir zu, dass in der Vergangenheit zuviele Köche den Brei so verwässert haben, das er stellenweise schon müffelt.
Die ganzen "wie müssen jedem Stein im Universum einen Zweck geben" Ideologie hat leider dazu geführt, dass das Korsett immer engen geschnallt wurde und es in diesem Korsett dann auch immer enger für Storys ohne Plothole wurde.
Und auch der "Großmeister" Lucas selbst hat Plotlöcher mit der PT aufgerissen, die eigentlich vermeidbar gewesen wären, wenn man sich nicht unbedingt diese "Lovestory" hätte ausdenken müssen, die über drei Teile geht.

Einige der "schönsten" Plotholes sind ja:
- Warum kann Leia sich an Ihre Mutter erinnern? Hätte sie nicht dürfen, war ja noch ein Säugling.
-- Für mich stand immer ein solcher Storyverlauf fest (den man durchaus auch als Film herstellen hätte können):
Luke und Leias Mutter trifft Vader, zeugen ein Kind: Leia. Mutter und Vader bleiben zusammen, Mutter wird schwanger mit Luke und verlässt Vader (weil sie erkennt, was aus dem Vater der Tochter wurde). Mutter stirbt auf Flucht vor Vader, hat kurz davor aber Luke auf die Welt gebracht. Vader nimmt an, dass bei dem Tod der Mutter auch Leia verstorben ist. Obi Wan, der Vader als Schüler hatte versteckt die Kinder nun bei den Owens und Organas.
Das wäre meines Erachtens eine sauberer Story gewesen... Aber was weiß ich schon? 😉

- Obi-Wan kennt R2 nicht? War er nicht ständiger Begleiter? Und gerade in Kombination mir C-3PO hätte er ihn erkennen müssen. Es sei denn, R2 wäre für ihn nicht mehr gewesen, als der Staubsauger in der Studenten WG... Aber dem war ja nicht so.
-- R2 war nie Begleiter des jungen Obi-Wan. R2 Erfuhr auch erst auf der Tantive IV, dass er Obi-Wan suchen sollte.

- In ESB sagt Obi-Wan, dass Yoda sein Lehrmeister war, aber war das nicht Qui-Gon Jinn? ABER: Vielleicht wird er ja in der Serie noch sein Lehrmeister für Nachschulungen, wer weiß?

Andere Plotholes können aber meiner Ansicht auch erklärt werden, z.B.
- Warum erkennt Vader Luke als seinen Sohn, Leia aber nicht?
-- Weil Luke schon in der Macht unterwiesen wurde und er somit eine "Schwelle" übertreten hat, dass Vader ihn erkennt. Leia wurde in den drei OT Teilen nicht unterwiesen.

- Leia bekam den Nachnamen Organa, warum behielt Luke den Nachnamen Skywalker und bekam nicht den Nachnamen Owen? Wenn "Skywalker" in dem SW Universum nicht so verbreitet war wie "Meier", "Müller", "Schulze", warum hat dann Vader ihn nicht gefunden?
-- Wenn man es mit der PT Version erklären möchte: Weil Vader gar nicht wusste, dass seine Kinder überlebt haben und er damit keine Notwendigkeit hatte, diese zu suchen. Einziger Wehrmutstropfen: Nachdem Vader erkannt hat, dass Luke überlebt hat, wäre es nicht weit hergeholt gewesen, dass auch Leia überlebt hat.
--Für mich hat es sich in den Filmen lange so wie weiter oben beschrieben dargestellt, dass Luke und Leia eben keine Zwillinge sind und Luke nichts von einer Schwester wusste, sowie auch Leia nur erahnen konnte, dass sie vielleicht mal einen Bruder gehabt hatte. D.h. Vader wusste nicht, dass er zwei Kinder hatte. Wenn Vader nichts über Luke wusste, hätte er ihn auch nicht aktiv gesucht? Für mich war es immer Logisch, dass Vader davon nichts wusste, bis er auf Luke traf und ihm die "Macht" sozusagen geflüstert hat, dass Luke sein Spross ist.
Die PT hat diese Vorstellung aber mit dem Popo ein- und damit ein riesiges Plothole aufgerissen. Warum, kann auch keiner sagen...
Ja, mit den Beispielen für die Plotholes hast du eigentlich all das aufgeführt, was ich mir auch schon gedacht habe. Deine Story zur Leia gefällt mir. Das wäre wahrscheinlich eine etwas besser Geschichte gewesen, als die in Episode I bis III.
Das mit R2 fand ich halt auch blöd dargestellt. Also Obi-Wan wird jetzt nicht ewig alt und wenn er nicht an Alzheimer leidet, müsste er sich auch an einen Droiden erinnern. Vor allem, wenn er über Jahre mit ihm zusammengearbeitet hat! Auch wenn R2 nicht "sein" Droide war. Aber da könnte man noch argumentieren, dass Obi-Wan gegenüber Luke nicht zu viel aus alten Zeiten ausplaudern wollte.
Das mit dem Erkennen von Leia durch Vader habe ich mich auch gefragt. Vor allem, als er sie auf der Tantive IV gefangen nimmt oder später sogar foltert. - Das finde ich schon sehr komisch. - Da ist die Darstellung auch sehr "unterschiedlich" - Hat Leia überhaupt "Macht-Kräfte"? In Episode VIII ja, als sie ihren "Raumspaziergang" macht. Aber ansonsten sieht man bei ihr ja gar nichts.
Das mit Lukes Name sehe ich eher so, dass Vader nicht wusste, dass es ihn gibt. Warum sollte er dann nach ihm suchen?
Deine Darstellungen oben sehe ich da auch absolut wie du, nur dass das in Episode III ja schon ganz gut geregelt wurde, als Amidala "mit dickem Bauch" beerdigt wurde. Da durfte man annehmen, dass auch die Kinder tot wären.

Alles was du sagst, ist aber durchaus berechtigt und richtig.

Für mich ganz persönlich ist das größte "Plothole" aber eigentlich die Wandlung von Anakin zu Vader. Ja, da sind einige Ansätze drin, die ich verstehen kann, wie die Sache mit seiner Mutter und den Tusken. Aber die Sache von, oh ich bin jetzt über mich selbst aufgebracht, weil ich daran schuld bin, dass Mace Windu getötet wurde zu "Jawohl, ich mache alles, was der Imperator sagt" ist mir einfach zu dümmlich und kurzfristig dargestellt. Da hätte ich mir dann in The Clone Wars doch wesentlich mehr davon erhofft, wie Anakin z.B. zum rücksichtslosen Befehlshaber wird oder sowas. Da blitzt das aber auch nur ein einziges Mal auf, als er diesen "Spinnengeneral" abmurkst - und das kann ja wohl jeder verstehen. Insgesamt ist mir das alles in den bisherigen Filmen und Serien viel zu dünn dargestellt. - Bei Count Doku kann man das irgendwie besser verstehen. Der tritt auch ganz anders auf als Anakin.

Ich finde halt, und da gibt es ja jetzt zumindest drei Serien wo mir das aufgefallen ist, dass man bekannte Charaktere nicht einfach verändern sollte. Ja, vom "Zeichenbrett" zum Realfilm und umgekehrt lässt sich nicht alles umsetzten, aber wir haben ja schon in den "Animationsfilmen" Abweichungen. Anakin und Obi-Wan kommen beide in Rebels und in TCW vor und da gibt es schon erhebliche Unterschiede in der Darstellung. Bei Ahsoka und Maul war das aber nicht so. - Frag mich mal warum.
Es sollte halt nicht so sein, dass sich ein Fan zuerst einmal fragen muss: "Hm ist das jetzt ... aus der anderen Serie oder ist das sein Bruder / ein anderer Jedi / jemand von der gleichen Rasse? Der Wiedererkennungswert ist da wichtig und das sollte sich jetzt nicht unbedingt nur aus dem Kontext mit der Geschichte ergeben. Ich finde halt, wenn man eine Figur zeigt, - und das fand ich jetzt bei Cad Bane gut gemacht, dann musss auf klar sein, wenn man nur das Bild sieht, ja, das ist ...! Aber bei Cad Bane war das insoweit auch einfach, weil es bisher in Star Wars nur einen von diesen blauen "Duros" gab.

Ich finde auch, dass man diese Sachen da schon nach deren jeweiligem "Gewicht" bewerten muss. Man muss jetzt als Fan nicht alles gesehen und gelesen haben, aber die Gewichtungen sollten schon klar sein.
Die Realfilme bilden halt das Gerüst und die Serien kommen dazu. Da sollte man aber bei aller Verehrung für die Filme schon berücksichtigen, dass gerade TCW eine erheblich längere Spieldauer also "Filmzeit" hat, als die alle Filme zusammen. Von daher darf man halt auch nicht außer acht lassen, wie das - zumindest auf einen Teil der Fans - wirkt, wenn man Sachen aus TCW verändert.

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Fr 11. Mär 2022, 14:15
von Cairyn
Daß überhaupt ein Jedi übergelaufen sein soll, finde ich recht... gewagt. Jedi verbringen ihr ganzes Leben im Orden und werden von frühester Kindheit an "indoktriniert". Wenn man erst mal Jedi Knight ist (und auch davor), kann man mit der Macht selbst kommunizieren, was ich mal als zusätzliche Bestätigung der eigenen Überzeugungen ansehe. In der ganzen Geschichte des Ordens (muntere 25000 Jahre) soll es nur 20 Jedi gegeben haben, die den Orden verließen. Und jetzt läuft gleich ein ganzes Rudel Jedi über?
Dafür fehlen einfach die Grundlagen (das setup oder foreshadowing). Wir erfahren nirgendwo, wie viele Jedi über die Jahrtausende der Dunklen Seite anheimgefallen sind (oder wie das dann überhaupt aussieht - Dookus Konvertierung sehen wir ja nie mit eigenen Augen). Wir erfahren auch nicht, was mit Jünglingen oder Padawanen geschieht, die ihre Prüfungen nicht bestehen oder sich irgendwie anders als unfähig erweisen (in den Büchern werden sie zum "Agricultural Corps" abgeschoben, was eine ziemlich linke Nummer ist). Überhaupt sind alle Regeln und Rituale des Ordens ja in den Filmen nur ganz kurz angerissen. Das schadet in der Erzählung letztlich auch der Glaubwürdigkeit von Anakins Konflikten mit dem Orden. Die Filme halten sich da sehr bedeckt, aber auch die Clone Wars-Serie geht m.E. nicht tief genug.

Was Star Wars für ein gutes Worldbuilding immer gefehlt hat, ist eine vollständige Beschreibung der Macht. Zu viel an der aktuellen Interpretation geht auf die christlichen Gut-Böse-Schemata zurück: hier der liebe Jesus, da der verführerische Teufel; jedwede Abweichung von der Wahren Lehre(tm) führt zur Dunklen Seite und in ewiges Verderben. Dazu noch eine Prise messianische Figur (Luke Skywalker, der zwar nicht gekreuzigt wird, aber sich immerhin zu opfern bereit ist, um das Böse zu besiegen und die Botschaft von Vergebung und Erlösung zu verkörpern), eine jungfräuliche Geburt, und mikroskopische Engel, die den Willen des HErrn vermitteln.
Daraus ergeben sich dann automatisch Fragen wie: Wie mächtig ist die Macht? Wie vorherbestimmt ist die Zukunft (Konflikt zwischen Yodas Aussagen in ESB und TPM)? Sind helle und dunkle Seite wirklich gleich starke Kräfte? Woher kommen die? Wie sieht ein "Gleichgewicht der Macht" aus; muß dann nicht die Dunkle Seite die halbe Macht innehaben? usw usf

Aus den Aussagen, die SW in den offiziellen Medien trifft, kann man keine vernünftigen Schlüsse ziehen: Mortis und die drei "Götter der Macht"; Yodas Reise zum Ursprung der Midichlorianer und die untoten Priester:innen der Macht; Darth Banes "Geist"; die Welt zwischen den Welten; Lothwölfe und andere Mysterien; Bendu und die ganze Idee, daß zwischen heller und dunkler Seite noch etwas existiert --- das sind alles interessante, aber dahingeworfene Konzepte, die kein solides Fundament haben.

Ohne Fundament kann man dann wieder nicht sagen, wie wahrscheinlich es ist, daß Jedi abtrünnig werden. Die Inquisitoren lassen bei mir den Eindruck zurück, daß für die Dunkle Seite "einmal angefaßt, schon besessen" gilt; etwas, das Anakin zwischen "oh, Palpatine ist ein Sith, naja" und "ich geh dann mal Kinder massakrieren" zustößt, aber auch Yoda in ESB im Grunde bestätigt, was Luke dann aber andererseits munter widerlegt.

Wenn zur Zeit von RotS der bloße Kontakt mit der Dunklen Seite jemanden schon zum Superschurken macht, zeichnet sich aber ein äußerst finsteres Bild des Ordens zu dieser Zeit: im Prinzip können Dutzende von Jedi jedes Jahr zur Dunklen Seite überlaufen (ohne dabei die Sith zu zählen), und die werden dann... von anderen Jedi zur Strecke gebracht? Die Dunkle Seite ist ja auch immer vorhanden und überall präsent.

(Oder etwa nicht? Ach, darüber nachzudenken ist mir zu viel Arbeit...)

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Fr 11. Mär 2022, 14:41
von Panzerfuchs
@Cairyn - Wahre Worte. Das ganze Theme finde ich auch nicht besonders ausgereift. Du hast da mit der Christlichen Lehre schon absolut recht. - Ich sehe da ganz persönlich auch das Problem mit diesem "Schwarz/Weiß - Böse/Gut"-Denken. Wenn es schon die beiden Seiten gibt, aber wieso dann immer nur so absolut. - Würde es nicht logischerweise bedeuten, wenn es 10.000 Jedi gibt, so dass die "helle Seite" sehr mächtig wäre, dass die "Macht" dann ein Gegengewicht erzeugen würde, quasi einen Sith der viel viel mächtiger wäre, als ein einzelner Jedi? - Wobei dieses Konzept zwar in Episode VII und VIII so dargelegt wird, es aber dann überhaupt nicht in Episode IX passen würde? - Oder doch? Ist Kylo am Anfang von Episode IX schon auf dem Weg zur hellen Seite? Und braucht es dann als Gegengewichte eine zurückgekehrten Imperator?

Ich bin da in der fernöstlichen Beziehung zwischen Jing und Jang nicht bewandert, aber wäre es nicht vielmehr auch möglich, dass man als Individuum nicht auch einen Ausgleich in sich selbst finden müsste, zur hellen Seite auch eine dunkel haben müsste bzw. umgekehrt? Ansonsten wären wir ja beim oben beschriebenen Problem. Zu viel Gutes würde zwangsläufig Böses erzeugen?

Da muss ich jetzt dann doch etwas schmunzeln, man könnte das jetzt auch auf das aktuelle Leben anwenden und anfangen zu philosophieren. Auch wenn es dazu aktuelle keinen Anlass gibt zu schmunzeln, bei den traurigen Bildern aus dem Osten Europas. - Viele Jahre des Friedens und der hellen Seiten folgt jetzt eine dunklere Zeit.
Im realen Leben sehe ich da aber vielmehr andere Dinge als real an. Es gibt kein Gut und kein Böse. Es gibt aus meiner Sicht eher nur Faulheit, Dummheit, Unwissenheit und verschiedene Blickwinkel, die sich dann in bösen Taten äußern. Da wären wir dann wohl am ehesten wieder bei der christlichen Lehre mit den 7 Totsünden als Ursachen alles Übels in der Welt: Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid, Trägheit. - Als extrem, was man nicht hierunter fassen sollte, sind Geisteskrankheiten die zu bösen Taten führen! -
Ich bin zwar Katholik, aber nicht besonders gläubig. Aber ich habe einiges im Religionsunterricht gelernt. Nach meiner ganz persönlichen Meinung hat das alles eine ganz realen Hintergrund aus dem Wissen von Generationen von Menschen. Es gibt halt Grundregeln, die für das menschliche Zusammenleben gelten bzw. gelten sollten und die sind nach meiner Meinung universell. Das ist für mich die eigentliche Bedeutung von Religion - ganz egal wie man sie nennt oder welche Symbole man trägt. - Man sollte aber niemals die Religion an sich über diese Regeln stellen!
Ich frage mich halt, ob sich Religion mit dem aufkommen einer "aufgeklärten Gesellschaft" und unserer gegenwärtigen Gesellschaft mit vielen niedergeschriebenen Regeln und Gesetzen nicht auch zum Teil überholt hat bzw. durch ein besseres und neueres Konzept ersetzt wurde.

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Fr 11. Mär 2022, 14:57
von QuantumStorm
Panzerfuchs hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 13:09
Cairyn hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 10:16
QuantumStorm hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 08:44
In der Zeit muss es ja zu dem "Aufstieg" der Inquisitoren gekommen sein, aber wo kommen die her?
Hatte Palpatine die im Keller versteckt? Ich hätte es ja noch verstanden, wenn Palpi und Co. die suchen und aufbauen (ja, auch ein Sith braucht Training), aber so ploppen die einfach aus dem "Nichts" auf.
Nach aktueller Lore sind die Inquisitoren gefallene Jedi, Order 66 überlebt, aber dann von der Dunklen Seite verführt.
Der Großinquisitor ist (per retcon?) eine der Jedi-Tempelwachen, die Barriss Offee zu ihrer Verhandlung geleiten, und hat seinen initialen "Schubs" von Barriss erhalten.
Das war mir soweit bekannt. Ich frage mich aber, wo die "Brother und Sister" herkommen. Die stehen im Rang unter dem Großinquisitor. Von daher würde ich mal annehmen, dass das ggf. noch Padawane bzw. Jünglinge waren, als Order 66 ausgerufen wurde. Für "neue" machtsensitive Kinder, die der Imperator bzw. Vader oder der Inquisitor selbst ausbildet, sind sie aber zu alt finde ich.
Aber da haben wir wieder so ein "Plothole" wie ihr es nennt. - Es gibt da zu Order 66 auch unterschiedliche Darstellungen. Die Sachen die ich so überwiegend festgestellt habe sind, dass die Jedi getötet wurden. Da fragt man sich dann doch, wie der ein oder andere dann "Übergelaufen" sein könnte. Es gibt da sogar ein Hörspiel, "Dark Lord" heißt das glaube ich, wo Clone bestraft und von Vader persönlich getötet werden, weil sie einen Jedi haben überleben lassen. Und selbst Anakin (aka Vader) tötet ja die Jünglinge im Jedi-Tempel. Obwohl man ja nur sieht, wie er sein Laserschwert zündet.
Weil wir mit Ahsoka ja schon so eine Story haben, wo "Jedi" aus dem Tempel und aus der Gemeinschaft der Jedi ausgestoßen werden bzw. den Tempel freiwillig verlassen, würde ich da dann als Autor eher auf diese Schiene aufspringen. Das fände ich logischer und würde das "Hole" geschickt schließen. Außgestoßene Jedi die eingesammelt und für das Imperium "zwangsverpflichtet" werden. Beim Großinquisitor könnte es dann so sein, dass er freiwillig den Tempel verlässt und sich dann freiwillig beim Imperium meldet. Aber was weiß ich schon.
In "Dark Lord" Überleben allerdings auch ein paar Jedi.
Wo kann ich denn die Story mit den Inquisitoren nachlesen? In Filmen und Serien wurde das doch nicht thematisiert, oder?

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Fr 11. Mär 2022, 16:08
von QuantumStorm
Panzerfuchs hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 13:42
Ja, mit den Beispielen für die Plotholes hast du eigentlich all das aufgeführt, was ich mir auch schon gedacht habe. Deine Story zur Leia gefällt mir. Das wäre wahrscheinlich eine etwas besser Geschichte gewesen, als die in Episode I bis III.
Das mit R2 fand ich halt auch blöd dargestellt. Also Obi-Wan wird jetzt nicht ewig alt und wenn er nicht an Alzheimer leidet, müsste er sich auch an einen Droiden erinnern. Vor allem, wenn er über Jahre mit ihm zusammengearbeitet hat! Auch wenn R2 nicht "sein" Droide war. Aber da könnte man noch argumentieren, dass Obi-Wan gegenüber Luke nicht zu viel aus alten Zeiten ausplaudern wollte.
Das mit dem Erkennen von Leia durch Vader habe ich mich auch gefragt. Vor allem, als er sie auf der Tantive IV gefangen nimmt oder später sogar foltert. - Das finde ich schon sehr komisch. - Da ist die Darstellung auch sehr "unterschiedlich" - Hat Leia überhaupt "Macht-Kräfte"? In Episode VIII ja, als sie ihren "Raumspaziergang" macht. Aber ansonsten sieht man bei ihr ja gar nichts.
Das mit Lukes Name sehe ich eher so, dass Vader nicht wusste, dass es ihn gibt. Warum sollte er dann nach ihm suchen?
Deine Darstellungen oben sehe ich da auch absolut wie du, nur dass das in Episode III ja schon ganz gut geregelt wurde, als Amidala "mit dickem Bauch" beerdigt wurde. Da durfte man annehmen, dass auch die Kinder tot wären.

Alles was du sagst, ist aber durchaus berechtigt und richtig.
Das mit R2 und dem Ausplaudern könnte zwar durchaus seine Intention gewesen sein, aber mir fehlt da das Motiv. Was hätte er sich Vergeben, wenn er sagt: "Hey, Ja, das war mal meiner!" oder "Jupp, den kenn ich"?
Zumal Luke nun schon wusste, dass er dem Vater von Leia (hier ja vermeidlich Bail Organa) in den Klonkriegen geholfen hat und das Obi-Wan Lukes Vater gekannt hat und das er ein Jedi war. Da wäre R2 nun die deutlich "geringste" Info gewesen.

Zum anderen: Wem gehörte denn R2 in der PT? Doch eigentlich dem Königshaus von Naboo, da er ja als Astromech im J-Typ 327 Nubian Sternenkreuzer "angestellt" war. Das er denn von Schauplatz zu Schauplatz "mitgeschliffen" worden ist... Tja, warum hat man das eigentlich gemacht? Eine Notwendigkeit gab es dafür nämlich nicht, ganz anders in der OT, da hat das in mehrfacher Hinsicht Sinn gemacht.

Die Frage, die sich mir hier stellt ist: Warum hat R2 in der OT behauptet, das er mal Obi-Wan gehört hat? Machte da schon nicht viel Sinn, außer Leia hätte R2s Gehirn dahingehend programmiert. Aber wozu hätte das wiederum gut sein sollen? Er hätte seiner Programmierung, Obi-Wan zu finden doch auch sicher so gehorcht? War also schon damals nicht konsistent, wenn nicht Lukas noch etwas anderes Vorgehab hätte, was dann nie umgesetzt wurde.

Naja, mein Story-Abriss ist ja auch nur eine der Möglichkeiten, die ein solches Plothole nicht erzeugt hätten, da gibt es bestimmt noch mehr 😁
Aber sie zeigt doch, dass es möglich gewesen wäre, eine Vorstory zu erzählen, die schlüssiger wäre, zumal man hier eine andere Vorgeschichte bekommen hätte. Ob die nun besser als die PT gewesen wär, kann ich erst dann sagen, wenn ich selbst unter die Drehbuchschreiber gegangen bin. 😉😀
Panzerfuchs hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 13:42

Für mich ganz persönlich ist das größte "Plothole" aber eigentlich die Wandlung von Anakin zu Vader. Ja, da sind einige Ansätze drin, die ich verstehen kann, wie die Sache mit seiner Mutter und den Tusken. Aber die Sache von, oh ich bin jetzt über mich selbst aufgebracht, weil ich daran schuld bin, dass Mace Windu getötet wurde zu "Jawohl, ich mache alles, was der Imperator sagt" ist mir einfach zu dümmlich und kurzfristig dargestellt. Da hätte ich mir dann in The Clone Wars doch wesentlich mehr davon erhofft, wie Anakin z.B. zum rücksichtslosen Befehlshaber wird oder sowas. Da blitzt das aber auch nur ein einziges Mal auf, als er diesen "Spinnengeneral" abmurkst - und das kann ja wohl jeder verstehen. Insgesamt ist mir das alles in den bisherigen Filmen und Serien viel zu dünn dargestellt. - Bei Count Doku kann man das irgendwie besser verstehen. Der tritt auch ganz anders auf als Anakin.
Da geb ich Dir Recht, die Wandlung von Anakin fand ich auch zu abrupt. Selbst in TCW sieht man von der Wandlung kaum etwas.
Und Dein Ansatz, wie er in den Klon-Kriegen immer verbitterter und aggressiver wurde (eben durch den Krieg und nicht durch seine LoveStory) hätte ich auch annehmbarer gefunden.
Wie wäre es denn gewesen, wenn die PT dahingehend geändert wäre, dass der Auslöser des Krieges vielleicht wirklich wie gezeigt begonnen hätte, Anakin aber eben kein Kind wär, sondern schon als verheirateter Commander in einem schon bestehenden Heer unterwegs gewesen wäre?
Im Grunde genommen hätte die PT so bestehen bleiben können, nur dass man den LoveStory Aspekt (und Jar Jar Binks) herausgestrichen hätte.
Vielleicht wusste Anakin auch nichts von seiner Machtbegabung und erst Qui-Gonn und Obi-Wan wurde darauf aufmerksam, als sie mit ihm zusammen arbeiteten.
Panzerfuchs hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 13:42
Ich finde halt, und da gibt es ja jetzt zumindest drei Serien wo mir das aufgefallen ist, dass man bekannte Charaktere nicht einfach verändern sollte. Ja, vom "Zeichenbrett" zum Realfilm und umgekehrt lässt sich nicht alles umsetzten, aber wir haben ja schon in den "Animationsfilmen" Abweichungen. Anakin und Obi-Wan kommen beide in Rebels und in TCW vor und da gibt es schon erhebliche Unterschiede in der Darstellung. Bei Ahsoka und Maul war das aber nicht so. - Frag mich mal warum.
Ich denke mal, weil Anakin und Obi-Wan hier an die OT angepasst wurden um die Kontinuität zu bewahren... Soweit möglich.
Panzerfuchs hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 13:42
Es sollte halt nicht so sein, dass sich ein Fan zuerst einmal fragen muss: "Hm ist das jetzt ... aus der anderen Serie oder ist das sein Bruder / ein anderer Jedi / jemand von der gleichen Rasse? Der Wiedererkennungswert ist da wichtig und das sollte sich jetzt nicht unbedingt nur aus dem Kontext mit der Geschichte ergeben. Ich finde halt, wenn man eine Figur zeigt, - und das fand ich jetzt bei Cad Bane gut gemacht, dann musss auf klar sein, wenn man nur das Bild sieht, ja, das ist ...! Aber bei Cad Bane war das insoweit auch einfach, weil es bisher in Star Wars nur einen von diesen blauen "Duros" gab.

Ich finde auch, dass man diese Sachen da schon nach deren jeweiligem "Gewicht" bewerten muss. Man muss jetzt als Fan nicht alles gesehen und gelesen haben, aber die Gewichtungen sollten schon klar sein.
Die Realfilme bilden halt das Gerüst und die Serien kommen dazu. Da sollte man aber bei aller Verehrung für die Filme schon berücksichtigen, dass gerade TCW eine erheblich längere Spieldauer also "Filmzeit" hat, als die alle Filme zusammen. Von daher darf man halt auch nicht außer acht lassen, wie das - zumindest auf einen Teil der Fans - wirkt, wenn man Sachen aus TCW verändert.
Ja, das ist eben so eine Sache. TCW hat ja nun schon viel in Stein gemeißelt, auch vieles, was ich nicht so dolle fand, wie eben die Inquisitoren.

Ich hab auch bei weitem nicht alles gelesen (gesehen schon) und daher fehlen mir dann auch solche "Randinformationen" wie die, wer Black Krrsantan ist und warum er mit den Trandoshaniern nicht so gut konnte.
Wenn ich mir solche Info erst aus einem Comic ziehen muss um Hintergründe in Serien/Filmen zu verstehen, finde ich das im eigentlichen Sinne verkehrt, denn eine solche Erklärung erwarte ich schon, so sie denn gebraucht wird.

Und wie gesagt: Ich verstehe den Frust über veränderte Figuren schon und kann ihn auch nachvollziehen. Ich bin halt nur in der genädigen Situation, dass ich alles, was nach der OT kam nicht mehr für richtig "Voll" genommen hab. Soll aber nicht heißen, dass ich aus vielem nicht noch tolles , bzw. annehmbares herausziehen kann.

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Fr 11. Mär 2022, 17:01
von Wookie-Treiber

Re: Star Wars - Obi-Wan Kenobi (Serie)

Verfasst: Fr 11. Mär 2022, 17:37
von Cairyn
Panzerfuchs hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 14:41
@Cairyn - Wahre Worte. Das ganze Theme finde ich auch nicht besonders ausgereift. Du hast da mit der Christlichen Lehre schon absolut recht. - Ich sehe da ganz persönlich auch das Problem mit diesem "Schwarz/Weiß - Böse/Gut"-Denken. Wenn es schon die beiden Seiten gibt, aber wieso dann immer nur so absolut. - Würde es nicht logischerweise bedeuten, wenn es 10.000 Jedi gibt, so dass die "helle Seite" sehr mächtig wäre, dass die "Macht" dann ein Gegengewicht erzeugen würde, quasi einen Sith der viel viel mächtiger wäre, als ein einzelner Jedi?
Witzigerweise sagt Obi-Wan in Ep3 ja "Only Sith deal in absolutes", während die Trennung zwischen Ashla und Bogan wohl so ziemlich das Absoluteste ist, was man sich vorstellen kann. Dito Yodas "ganz oder gar nicht"-Spruch "Do or do not; there is no try". Oder überhaupt das Konzept, daß man sofort zum Darksider wird, wenn man mal mit der Dunklen Seite in Berührung kommt.

Auf Rebelscum gab es zu dem Thema schon wiederholt Diskussionen - unter anderem mit der Behauptung, daß "Gleichgewicht" bedeute, daß die Jedi den Willen der Macht erfüllen und sonst nix. Und da die Jedi die Polizeitruppe der Republik darstellen und deren politischen Willen repräsentieren, statt sich auf die Macht zu konzentrieren, hätte die Macht selbst die Jedi ausgelöscht - die Dunkle Seite / die Sith dienen als Mittel zum Zweck. (Eine ziemlich gewagte These.)
Oder alternative Behauptung: Gleichgewicht bedeutet, daß keine Sith exisitieren / daß die Dunkle Seite keinen Einfluß auf die Galaxis hat. Das ist eine positivere Deutung, aber für meine Begriffe genau das Gegenteil von "Gleichgewicht".
Panzerfuchs hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 14:41
- Wobei dieses Konzept zwar in Episode VII und VIII so dargelegt wird, es aber dann überhaupt nicht in Episode IX passen würde? - Oder doch? Ist Kylo am Anfang von Episode IX schon auf dem Weg zur hellen Seite? Und braucht es dann als Gegengewichte eine zurückgekehrten Imperator?
Das Ende von TROS deutet an, daß "alle Sith" sich im Imperator verkörpern; auf die Republik zurückgedeutet hieße das, daß Palpatine sozusagen die Personifizierung der Dunklen Seite ist und tatsächlich alle Macht der DS besitzt. "Zurückgekehrt" ist er ja eigentlich nur aus Sicht der Neuen Republik; er saß seit Endor schon immer auf Exegol rum. Durch die Sith-Doktrin "rule of two" verkörpert Palps eine komplette Seite in dem Konflikt und kann nur durch "all the Jedi" besiegt werden, die sich dann wieder in Rey manifestieren.

Das ist irgendwie schon folgerichtig, aber: Was ist dann das "Gleichgewicht", von dem in der PT geschwafelt wird? Palpatine zu vernichten bedeutet dann ja, der Dunklen Seite ihren Fokus im Universum zu nehmen, und entsprechend müßten jetzt überall neue Sith entstehen, um Sheevs Platz einzunehmen. Oder gilt ab sofort kein Gleichgewicht mehr?

Dazu kommt noch Anakins oder Lukes Rolle als Auserwählter, und die Frage, ob die Midichlorianer Anakin erschaffen haben, oder Palpatine, oder Darth Plagueis...
Panzerfuchs hat geschrieben:
Fr 11. Mär 2022, 14:41
Ich bin da in der fernöstlichen Beziehung zwischen Jing und Jang nicht bewandert, aber wäre es nicht vielmehr auch möglich, dass man als Individuum nicht auch einen Ausgleich in sich selbst finden müsste, zur hellen Seite auch eine dunkel haben müsste bzw. umgekehrt? Ansonsten wären wir ja beim oben beschriebenen Problem. Zu viel Gutes würde zwangsläufig Böses erzeugen?
Yin und Yang sind ja keine Entsprechung für Gut und Böse, sondern genereller Ausdruck für die (vermeintliche) Dualität des Universums: im klassischen Sinn Weibliches und Männliches, aber man kann auch alle anderen Gegenpole nehmen. Das bekannte Symbol deutet an, daß beides miteinander existiert, ineinander greift und sich auch gegenseitig bedingt.

Das funktioniert leider für die Macht im Lucas'schen Sinne nicht; in der GFFA war die Dunkle Seite immer Synonym für das Böse, Schlechte, Negative; etwas, das nicht kooperativ oder gar harmonisch existieren kann und deshalb ausgemerzt werden muß.

Das ist eigentlich bedauerlich, denn wo das Böse (wie auch immer man das definiert) existiert, wird es in der klassischen Erzählung (Märchen, Legende, Heldenlied) besiegt, was dann das Ende der Story darstellt. Das ist von Lucas schon konsequent angelegt, denn in RotJ stirbt der Imperator, Vader wird bekehrt (stirbt auch, aber das ist unerheblich), die letzten Sith sind weg, die Helden triumphieren, die Story ist zuende. Die OT war nie dafür angelegt, jetzt noch groß in die Details zu gehen, was den Rest des Imperiums angeht; Lucas' PT spiegelt denn auch die OT mit dem komplementären Ausgang, in dem das Böse siegt. Es gab keine Fortsetzung nach RotJ. Lucas' ursprüngliche Ankündigung von neun Teilen hatte sich da schon längst in Luft aufgelöst; die vorhandenen Storybeats sind alle in RotJ eingeflossen (mehr oder minder glücklich, siehe Leia als Lukes Schwester).

Was dann auch hieß, daß OT und PT in sich geschlossen sind und keine Fortsetzung erlauben. Will man eine solche Saga dennoch fortsetzen, muß das eigentlich besiegte Böse erneut erstarken. Das passierte denn auch im alten EU mit Thrawn (Bücher) bzw. dem Klon des Imperators (Comics) bzw. der Ersten Ordnung und noch mal dem Klon des Imperators (ST). Erzählungstheoretisch ist das ein kritischer Punkt: Die Story war beendet; das Böse wieder auszugraben bedeutet, die Anstrengungen der vorigen Helden zu negieren, was dann wiederum den Leser enttäuscht und die "Kraft" der eigentlichen Erzählung mindert. Das war schon seinerzeit in Dark Empire ein Kritikpunkt, ebenso wie später in der ST.

Thrawn und andere Bücher konnten mit einem "neuen Bösen" punkten, was im Großen und Ganzen aber auch nicht ideal ist, weil "das Böse" damit nicht mehr konzentriert und personifiziert ist. Immer wieder einen Konflikt heraufzubeschwören (was für eine gute Story essentiell ist) bedeutet auch, daß der Vorrang der "Helden" und der "Schurken" stets wellenförmig schwankt; mal sind die einen obenauf, mal die anderen. Das entspricht dann mehr dem Fluß der Kräfte, also einem yin-yang-artigen Konzept, und nicht mehr der absoluten Gut/Böse-Story.

Wir sollten uns nichts vormachen: Lucas konnte den Erfolg und die Langlebigkeit von Star Wars in dieser Form nicht voraussehen und war nicht darauf vorbereitet, die Saga in alle Ewigkeit fortzusetzen. Die Story war angelegt, chronologisch mit RotJ zu enden. Um die GFFA wieder aufzugreifen und mit immer neuen Fortsetzungen zu bedenken, muß der Schwenk zwischen der absoluten Gut/Böse-Story hin zu einer Fluß-der-Kräfte-Story stattfinden. Der primäre Konflikt kann nicht länger der Widerstand gegen DAS BÖSE an sich sein, denn das dürfte dann ja niemals besiegt werden. Der Konflikt muß aus den Figuren heraus entstehen; das Kindermärchen muß zu einer mehr oder minder erwachsenen Geschichte werden.

Diese Chance hat Disney mit dem ST gründlich verpaßt. (Ich bezweifle auch, daß Disney überhaupt das Problem sieht, geschweige denn es lösen könnte.) Die ST hätte die Sicht auf die Macht und helle/dunkle Seite verändern müssen, so daß "die Sith" nicht mehr synonym für die dunkle Seite stehen, und die dunkle Seite nicht mehr synonym für das Böse. Das hätte dann auch der große Handlungsbogen für Luke Skywalker sein können: er erkennt die Probleme des Jedi-Ordens und seiner Ideologie und überwindet die Grenzen zwischen heller und dunkler Seite mittels seiner Erfahrung mit Vader, und läutet ein neues Zeitalter ein.

TFA hat sich dann aber als reines Remake herausgestellt - noch ein Imperium, noch ein Wüstenplanet, noch ein Todesstern, noch eine Rebellion, noch ein Abwehrkampf gegen einen Dunklen Lord, etc etc. Ich war dann eigentlich ganz angetan von den ersten Ausblicken auf TLJ, als das Artwork yin-yang-artige Symbole im alten Jedi-Tempel gezeigt hat, und Luke verkündete, daß die Jedi enden müßten - das ist eigentlich das, was die Saga an dieser Stelle gebraucht hätte. Aber dann sind alle Ansätze im Quark untergegangen und haben TLJ zu einem echt schlechten Film gemacht (in meiner Sicht noch schlechter, weil ich Großes erwartet hatte). Und TROS kam dann auch noch daher mit einem wiederauferstandenen Bösen und unterstrich den ganzen absoluten Konflikt - alle Jedi gegen alle Sith, egal ob unlogisch oder repetitiv, hauptsache Bombast. Urks.

In einer erneuerten Sicht hätten dann auch die Inquisitoren einen anderen Platz gefunden, vielleicht mit Konflikten beladen, die die Figuren zu echten Charakteren hätten machen können, so aber sind sie nur Handlanger, die den Weg für die nächste Obi-Wan/Vader-Konfrontation bereiten.

Disney stellt eben die falschen Fragen. Statt "wie können wir die GFFA erzähltechnisch zum Schauplatz vieler interessanter Geschichten machen" heißt es in der Chefetage wahrscheinlich "Lichtschwerter verkaufen sich wie geschnitten Brot, wie kriegen wir mehr Lichtschwertduelle nach Disney+?"