Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr bin ich davon überzeugt, dass die Mehrheit der Serien auf die Ereignisse auf die Sequels hinarbeiten.
Das heißt, dass die Serien als Vehikel für die "Heilung" der Sequel-Trilogie verwendet werden. Das bedeutet, wir bekommen nochmal in langer und breiter Weise vorgekaut, wie z.B. Luke wurde, wie er wurde.
Will ich das sehen? Nö!
Meiner Meinung war die Darstellung von Luke in den ST schon großer Mist (wie gesagt: Meine Meinung). Aber mit "Erklärserien" zieht man den "Schmerz" nur in die Länge und lindert ihn meiner Auffassung nach nicht.
Daher war ich von "The Mandalorian" auch so angetan, schien es doch im ersten Moment so, als würde er losgelöst sein von den Sequel-Ereignissen. Mit der Episode S2E8 (und mit ein paar davor) wird das nun aber wieder in ein anderes Licht gerückt.
Ich fänd es schade wenn man die Serien nur als "Kuck, die ST waren brillant und wir mussten Euch nun Serien produzieren, weil ihr die gar nicht richtig verstanden habt"-Konstrukt verwendet werden.
Doch, was ich verstanden hab, ist, dass die Macher kein (oder nur ein skizzenhaftes und unausgegorenes) Konzept hatten und nun ein, bzw. mehrere "Pflaster" auszupacken, die das alles im nachhinein retten sollen.
- Spoiler:Versteckten Text anzeigen
- Das das Blut von Grogu dazu verwendet wird, um Palpatines "Auferstehung" zu ermöglichen, bzw. zu Erklären steht ja fast schon fest.
Will Kennedy mit sowas ihre "Daseinsberechtigung" im Nachgang nochmal manifestieren?
Ich hätte es besser gefunden, wenn in den Serien gar kein Bezug zur ST genommen wird (was ja im ersten Moment auch bei "The Mandalorian" auch so ausgesehen hat) als den Weg, den sie wahrscheinlich nun beschreiten wollen.
Ich vergleich das so ein wenig mit dem Weihnachtsbaum (Sequel-Trilogie), den man versehentlich in den Schredder gepackt hat und die Einzelteile mit Kleber (Serien) wieder zusammenkleben möchte. Der Baum wird nie wieder so, wie er vorher war. Man verschwendet nur den guten Kleber.
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!
