Star Wars Anthology: Han Solo

Alles über Star Wars Bücher, Comics, Filme, Musik und Spiele etc.
Benutzeravatar
Trooper31
.......
.......
Beiträge: 432
Registriert: Do 1. Mär 2007, 22:19

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Trooper31 » Mo 4. Jun 2018, 12:28

Nur dass Problem ist, wenn man die ST bestrafen will, muß man E IX nicht anschauen. Wenn Solo floppt, dann meint Disney, die alte Sachen müssen wir vergessen weil die Leute mögen die ST mehr. Dan werden wir nur Filme mit Kylo Ren und Co. kriegen.

Benutzeravatar
veers74
.........
.........
Beiträge: 2325
Registriert: Sa 28. Jan 2012, 06:33
Wohnort: Müllpresse

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon veers74 » Mo 4. Jun 2018, 12:36

.... Wenn Solo floppt, dann meint Disney, die alte Sachen müssen wir vergessen weil die Leute mögen die ST mehr. Dan werden wir nur Filme mit Kylo Ren und Co. kriegen.
Da mach Dir mal keinen Kopf.
Die Analytiker in diesem riesen Unternehmen wissen ganz genau, dass das eine Nachwehe von TLJ ist.
Das bedeutet noch lange nicht, dass Solo zwingend ein schlechter Film sein muß!

Und sie haben es ja auch schon selbst vorausgesehen.

Benutzeravatar
Trooper31
.......
.......
Beiträge: 432
Registriert: Do 1. Mär 2007, 22:19

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Trooper31 » Mo 4. Jun 2018, 13:04

Die Analytiker schon, aber ob die in der Chefetage dass auch so sehen wollen......da habe ich meine Zweifel......leider.

Benutzeravatar
veers74
.........
.........
Beiträge: 2325
Registriert: Sa 28. Jan 2012, 06:33
Wohnort: Müllpresse

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon veers74 » Mo 4. Jun 2018, 13:14

Die Analytiker schon, aber ob die in der Chefetage dass auch so sehen wollen......da habe ich meine Zweifel......leider.
Mann, Du bist ja noch hoffnungsloser als ich,-und das hat echt schon was zu bedeuten. :D
Wenn es so ist wie Du sagst, nur ein Grund mehr alles zu boykottieren. ;-)

Benutzeravatar
Trooper31
.......
.......
Beiträge: 432
Registriert: Do 1. Mär 2007, 22:19

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Trooper31 » Mo 4. Jun 2018, 13:24

Solo fand ich gut und ich würde gern noch ein Paar schöne Standalones kriegen, aber TLJ hat fast meine Liebe zu SW zerstört. Wenn Disney sich nur auf die ST konzentriert, dann werde es wirklich schlimm. Aber, meine Hoffnung wird zuletzt sterben.

Cairyn
.......
.......
Beiträge: 540
Registriert: Do 28. Apr 2011, 01:23

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Cairyn » Mo 4. Jun 2018, 16:27

.... Wenn Solo floppt, dann meint Disney, die alte Sachen müssen wir vergessen weil die Leute mögen die ST mehr. Dan werden wir nur Filme mit Kylo Ren und Co. kriegen.
Da mach Dir mal keinen Kopf.
Die Analytiker in diesem riesen Unternehmen wissen ganz genau, dass das eine Nachwehe von TLJ ist.
Das bedeutet noch lange nicht, dass Solo zwingend ein schlechter Film sein muß!

Und sie haben es ja auch schon selbst vorausgesehen.
Ich fürchte, das kann ich nicht so sehen.

Würde irgendwer bei Disney die Mechanismen und Notwendigkeiten hinter einer komplexen Mythologie verstehen, wäre das Franchise nicht da, wo es jetzt ist. (ja, das meine ich negativ, nur zur Sicherheit...)

- Zuallererst wird Clone Wars abgewürgt, obwohl ein Teil der neuen Folgen schon in Produktion ist und Handlungsstränge offen bleiben - aus politischen und merkantilistischen Gründen. Damit etabliert man schon mal, daß man keinen Respekt fürs Geschichtenerzählen hat.

- Dann wird das alte EU erwürgt. Gut, kann man so oder so sehen. Daß man hier keine klare Linie fährt, sondern nach dem Motto arbeitet, "es ist alles vielleicht wahr oder auch nicht, solange wir noch nicht beschlossen haben, daß es so nicht oder doch ist", erweckt dann auch nicht gerade Vertrauen in die Continuity.

- Der erste Film wird zu einem strukturellen Remake von ANH. Das ist vielleicht ein Geniestreich, wenn man die Einnahmen betrachtet, aber ein guter Film im Sinne des Franchise wird es nicht. Die Heldin kann alles und ist einfach super, der Bösewicht fällt irgendwie vom Himmel wie weiland Thanos in Avengers 1, es werden gedankenlos neue Machtfähigkeiten eingeführt wie im übelsten Superheldentrash, und die Superwaffe ist ein absurdes hingerotztes Stück Technobabble-Müll.

- Was noch viel schlimmer ist: Disney hätte die Möglichkeit gehabt, jeden Konflikt mit dem alten EU zu vermeiden und die Handlung einfach 800 Jahre oder so in die Zukunft zu versetzen. Nichts im Plot von TFA erfordert zwingend, daß man sich noch in der Zeit der alten Helden befindet. Alle Szenen mit Luke, Leia, Han etc. hätte man anders lösen können. Es hätte auch viel weniger Fragen nach Snoke gegeben - sind halt 800 Jahre, da kann so ein böser Bösewicht schon mal seiner böse Karriere frönen. Aber nein, Disney muß die alte Garde wiederbeleben, vermutlich, um jeden Altfan noch mal ins Kino zu locken.

- Und was MACHT DISNEY DANN? Die alten Helden kommen aufs Abstellgleis. Disney stellt jeden einzelnen von ihnen letztendlich als Versager hin. Han ist hier sowieso der einige, der Screentime bekommt - Leia kriegt eine Rolle in der zweiten Reihe, und Luke darf schweigen und drei Sekunden lang mysteriös aussehen. Wozu, WOZU BITTE war das nötig? Wenn Disney seine eigenen Figuren propagieren will, hätte man die alten Charactere gar nicht erst auftreten lassen müssen. Wenn man das tun zu müssen glaubt und dafür das GESAMTE EU opfert, dann hätte man sich wenigstens einen würdigen Abgang erhofft, der die ST zu einem echten Übergang zwischen OT und Disney-T(s) macht und den Handlungskreis abschließt. Es gibt da klassische Muster wie den Schüler-Meister-Zyklus, aber das möge jetzt mal still ruhen.

All diese Entscheidungen wurden getroffen, ehe eine Rückmeldung aus Einspielergebnissen vorlag. Alle diese Entscheidungen sind grundlegend falsch für die Saga, kreieren einen unnötigen Konflikt mit dem Lucas-EU, und verärgern schon die ersten Fans. Und im Hintergrund begeht Disney schon einen weiteren Fehler, der aber erst anhand von TLJ zutage tritt.

Die Analysten jubilieren wahrscheinlich, 2 MILLIARDEN Einspiel. Gut, der Film ist als Einzelstück nicht schlecht gemacht, und die Zuschauer wollen anscheinend Sachen sehen, die sie schon mal ähnlich gesehen haben, mit besseren mehr CGI-Tricks. Und ein paar Sachen, wie die Idee eines imperialen Überläufers, sind ja auch per se gut. Aber man muß auch sehen, daß es der erste SW-Film seit 10 Jahren im Kino ist, und die Spannung auf die alten Helden und die Neugier auf die Fortsetzung ziehen hier noch mehr als die bereits absehbaren erzählerischen Probleme.

Dann kommt Rogue One daher, und das ist tatsächlich ein guter Film, dem der Spagat zwischen dem Neuen und dem Alten gelingt. Einspiel ist zwar nur die Hälfte von TFA, aber der Altfan (der vielleicht mit TFA nicht so 100% zufrieden war) ist befriedet und hofft darauf, daß es jetzt an neue interessante Ufer geht.

Und dann beweist Disney, daß ihr Universum nur in einer Katastrophe enden kann, denn mit TLJ wird die Konzeptlosigkeit nur unterstrichen.

- Der Film paßt nicht an TFA, reißt Erzählstränge komplett ab, ändert den Ton, deutet um und relativiert. Für sich genommen ist es schon kein besonders guter Film, aber im Zusammenspiel mit dem SW-Universum fällt er total durch.

- Es wird klar, daß Disney für die ST keine durchgehende Erzählung hatte und von Anfang an keine Story für Ep8/9 vorlag. Das wäre nicht so schlimm - auch die OT wurde Stück um Stück aufgebaut -, wenn JJ Abrams nicht absichtlich TFA "Lost"-like mit Mysterien und Visionen und unerklärten Dingen vollgestopft hätte. Der neue Regisseur interessiert sich dummerweise nicht im Geringsten dafür, was Abrams geplant hat, und zieht erbarmungslos und auf Kosten der inneren Logik und der Kontinuität der Saga sein Ding durch.

Das hätte alles vielleicht als separater "Star Wars Story"-Film funktioniert, aber als Mittelstück der ST ist es ein Schlag ins Wasser. Der Film kostet uns Luke Skywalker; die Realität kostet uns Prinzessin Leia. Zwei der drei neuen Charaktere werden als ineffektive Trottel dargestellt (was dann den politischen Fallout generiert, in dem Fans gegen den echten oder vermeintlichen Feminismus protestieren), die dritte ist weiterhin einfach super und hat auch sonst keine nennenswerten Eigenschaften. Dafür darf sie Luke fucking Skywalker zum Idioten machen.

Was TLJ tatsächlich an guten Ansätzen und Ideen mit sich bringt, geht in diesem Sumpf unter. In der Zwischenzeit hält Disney auch Filoni nicht unter Kontrolle, der ebenfalls neue Machtfähigkeiten und Superwesen in Rebels generiert (Lothwölfe, Bendu), die ebenso wie die Mortis-Wesen oder die Priesterinnen der Macht in Clone Wars nie eine Einordnung in die Mythologie erfahren. Noch nicht so schlimm, bis Filoni allen Ernstes
Spoiler:Versteckten Text anzeigen
Zeitreisen einführt. WTF! Der Fluch von Star Trek, der Fluch jeder Serie mit irgendeiner Form von Kontinuität, ins Star Wars-Universum gehustet, weils gerade cool erschien. Filoni, du ARSCH!
TLJ bringt ein Drittel weniger auf die (Kinoeintritts-)Waage als TFA. Das ist immer noch viel, gemessen an der Kritik, die dem Film entgegenschlägt, aber wie weiland Leia, wird auch der durchschnittliche SW-Fan von Hoffnung befeuert.

Solo ist zu dem Zeitpunkt ja schon fast fertig, mit allen vermeintlichen Katastrophen und Nachdrehs und was auch immer. Aus den Reaktionen auf TLJ kann Disney also nichts mehr lernen. Was aber für Solo schon im Vorfeld hätte klar sein sollen:

- Der Film ist ein Prequel, das Schicksal der Hauptfiguren also unabänderlich. Das nimmt schon mal einen Teil der Spannung aus der Sache.

- Der Film muß bestimmte Stationen durchlaufen, da wir die bereits aus Solos Leben kennen. Auch das reduziert die Freiheiten des Films, und damit die Überraschungen für den Zuschauer.

- Der Film muß Han Solo neu besetzen. Das konnte nur zu Konflikten mit den Fans führen, denn Star Wars ist eben nicht Marvel. In den Superhelden-Universen wird rebootet und recastet, was das Zeug hält. Bei Star Wars ist es jedesmal ein Drama, ob man nun einen kleinen Jungen zu Darth Vader befördert oder ein CGI-Gesicht auf einen Imperialen projiziert.

Es war also von vornherein klar, daß Solo nicht dasselbe Interesse generieren würde wie ein ST-Film oder auch Rogue One, bei dem ein komplett neuer Cast auftritt (und sauber massakriert wird). Es hätte also kein Drama sein sollen, daß Solo weniger einnimmt. Vielleicht wissen das die Analysten, vielleicht auch nicht; die Voraussagen deuten auf das letztere hin.

Dazu kommt aber noch, daß TLJ die Fan-Erwartungen unterminiert hat. Daraus resultiert Boykott, übertriebene polemische Kritik und Politisierung. Ein Nebencharakter, der für Droidenrechte eintritt, wird zum Symbol des bösen, bösen Feminismus (oder vielleicht auch Black Lives Matter, da ist man sich nicht einig); Kathleen Kennedy wird zum Oberbösewicht hochstilisiert, die am Horizont des SW-Universums lauert wie der Todesstern über Scarif. Alles ziemlicher Tinnef, aber es belastet den Film, der im Rahmen seiner Möglichkeiten eigentlich Hervorragendes leistet.

Was daraus Analysten konstruieren werden, ist schwer absehbar. Diese Analysten haben nicht denselben Einblick ins SW-Universum wie die Fans, sondern werden sich mehr an objektiven Daten orientieren. Und diese Daten sagen, TLJ hat viermal mehr eingespielt als Solo. Und Marvel-Filme ja sowieso. Worauf wird sich also Disney in Zukunft konzentrieren? Mehr Marvelization, mehr Humbug-Humor, mehr Oberflächlichkeiten. Funktioniert doch.

Die kommende Tragödie wird sein, daß Disney überhaupt mehr Wert auf die Analysten legen wird als auf den inneren Zusammenhalt und die interne Logik der GFFA. Man hat den Pfad bereits ganz am Anfang angedeutet; Kontinuität wurde geschlachtet (und die Leiche dann mit Beilen zerhackt). Das Erzählerische wird auf das Niveau von Marvel zurückfallen, das Mythische dem kinematischen Moment geopfert, und wenn nichts mehr geht, wird rebootet.

Benutzeravatar
veers74
.........
.........
Beiträge: 2325
Registriert: Sa 28. Jan 2012, 06:33
Wohnort: Müllpresse

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon veers74 » Mo 4. Jun 2018, 17:19

Tja. Deine Texte Cairyn, die ich immer wieder gern lese, beschreiben wieder schön warum es eine Depression
um SW gibt. Kann alles unterschreiben.
Besonders Filoni hat mir mit dem Ende von Rebels den ultimativen Arschtritt gegeben.
Dass es hier Leute gibt die noch weniger Hoffnung haben als ich, überrascht mich. 8)
Was daraus Analysten konstruieren werden, ist schwer absehbar. Diese Analysten haben nicht denselben Einblick ins SW-Universum wie die Fans, sondern werden sich mehr an objektiven Daten orientieren. Und diese Daten sagen, TLJ hat viermal mehr eingespielt als Solo. Und Marvel-Filme ja sowieso. Worauf wird sich also Disney in Zukunft konzentrieren? Mehr Marvelization, mehr Humbug-Humor, mehr Oberflächlichkeiten. Funktioniert doch.
Mit mir nicht!!! Für mich bleibt nur der Boykott übrig...Die einzige Macht die mir zuteil ist.
Wenn alle so handeln würden wie meine Wenigkeit wären die Kinos leer.
Dann müsste (!) Disney das Konzept rebooten. :D
Aber leider rennen noch zu viele mit falschen Hoffnungen in`s Kino.

"Wer ist der größere Tor, der Tor oder der Tor der ihm folgt?!" :mrgreen:

Benutzeravatar
Last Believer
......
......
Beiträge: 210
Registriert: Do 14. Feb 2013, 21:59

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Last Believer » Mo 4. Jun 2018, 19:22

.... Wenn Solo floppt, dann meint Disney, die alte Sachen müssen wir vergessen weil die Leute mögen die ST mehr. Dan werden wir nur Filme mit Kylo Ren und Co. kriegen.
Da mach Dir mal keinen Kopf.
Die Analytiker in diesem riesen Unternehmen wissen ganz genau, dass das eine Nachwehe von TLJ ist.
Das bedeutet noch lange nicht, dass Solo zwingend ein schlechter Film sein muß!

Und sie haben es ja auch schon selbst vorausgesehen.
Ich fürchte, das kann ich nicht so sehen.

Würde irgendwer bei Disney die Mechanismen und Notwendigkeiten hinter einer komplexen Mythologie verstehen, wäre das Franchise nicht da, wo es jetzt ist. (ja, das meine ich negativ, nur zur Sicherheit...)

- Zuallererst wird Clone Wars abgewürgt, obwohl ein Teil der neuen Folgen schon in Produktion ist und Handlungsstränge offen bleiben - aus politischen und merkantilistischen Gründen. Damit etabliert man schon mal, daß man keinen Respekt fürs Geschichtenerzählen hat.

- Dann wird das alte EU erwürgt. Gut, kann man so oder so sehen. Daß man hier keine klare Linie fährt, sondern nach dem Motto arbeitet, "es ist alles vielleicht wahr oder auch nicht, solange wir noch nicht beschlossen haben, daß es so nicht oder doch ist", erweckt dann auch nicht gerade Vertrauen in die Continuity.

- Der erste Film wird zu einem strukturellen Remake von ANH. Das ist vielleicht ein Geniestreich, wenn man die Einnahmen betrachtet, aber ein guter Film im Sinne des Franchise wird es nicht. Die Heldin kann alles und ist einfach super, der Bösewicht fällt irgendwie vom Himmel wie weiland Thanos in Avengers 1, es werden gedankenlos neue Machtfähigkeiten eingeführt wie im übelsten Superheldentrash, und die Superwaffe ist ein absurdes hingerotztes Stück Technobabble-Müll.

- Was noch viel schlimmer ist: Disney hätte die Möglichkeit gehabt, jeden Konflikt mit dem alten EU zu vermeiden und die Handlung einfach 800 Jahre oder so in die Zukunft zu versetzen. Nichts im Plot von TFA erfordert zwingend, daß man sich noch in der Zeit der alten Helden befindet. Alle Szenen mit Luke, Leia, Han etc. hätte man anders lösen können. Es hätte auch viel weniger Fragen nach Snoke gegeben - sind halt 800 Jahre, da kann so ein böser Bösewicht schon mal seiner böse Karriere frönen. Aber nein, Disney muß die alte Garde wiederbeleben, vermutlich, um jeden Altfan noch mal ins Kino zu locken.

- Und was MACHT DISNEY DANN? Die alten Helden kommen aufs Abstellgleis. Disney stellt jeden einzelnen von ihnen letztendlich als Versager hin. Han ist hier sowieso der einige, der Screentime bekommt - Leia kriegt eine Rolle in der zweiten Reihe, und Luke darf schweigen und drei Sekunden lang mysteriös aussehen. Wozu, WOZU BITTE war das nötig? Wenn Disney seine eigenen Figuren propagieren will, hätte man die alten Charactere gar nicht erst auftreten lassen müssen. Wenn man das tun zu müssen glaubt und dafür das GESAMTE EU opfert, dann hätte man sich wenigstens einen würdigen Abgang erhofft, der die ST zu einem echten Übergang zwischen OT und Disney-T(s) macht und den Handlungskreis abschließt. Es gibt da klassische Muster wie den Schüler-Meister-Zyklus, aber das möge jetzt mal still ruhen.

All diese Entscheidungen wurden getroffen, ehe eine Rückmeldung aus Einspielergebnissen vorlag. Alle diese Entscheidungen sind grundlegend falsch für die Saga, kreieren einen unnötigen Konflikt mit dem Lucas-EU, und verärgern schon die ersten Fans. Und im Hintergrund begeht Disney schon einen weiteren Fehler, der aber erst anhand von TLJ zutage tritt.

Die Analysten jubilieren wahrscheinlich, 2 MILLIARDEN Einspiel. Gut, der Film ist als Einzelstück nicht schlecht gemacht, und die Zuschauer wollen anscheinend Sachen sehen, die sie schon mal ähnlich gesehen haben, mit besseren mehr CGI-Tricks. Und ein paar Sachen, wie die Idee eines imperialen Überläufers, sind ja auch per se gut. Aber man muß auch sehen, daß es der erste SW-Film seit 10 Jahren im Kino ist, und die Spannung auf die alten Helden und die Neugier auf die Fortsetzung ziehen hier noch mehr als die bereits absehbaren erzählerischen Probleme.

Dann kommt Rogue One daher, und das ist tatsächlich ein guter Film, dem der Spagat zwischen dem Neuen und dem Alten gelingt. Einspiel ist zwar nur die Hälfte von TFA, aber der Altfan (der vielleicht mit TFA nicht so 100% zufrieden war) ist befriedet und hofft darauf, daß es jetzt an neue interessante Ufer geht.

Und dann beweist Disney, daß ihr Universum nur in einer Katastrophe enden kann, denn mit TLJ wird die Konzeptlosigkeit nur unterstrichen.

- Der Film paßt nicht an TFA, reißt Erzählstränge komplett ab, ändert den Ton, deutet um und relativiert. Für sich genommen ist es schon kein besonders guter Film, aber im Zusammenspiel mit dem SW-Universum fällt er total durch.

- Es wird klar, daß Disney für die ST keine durchgehende Erzählung hatte und von Anfang an keine Story für Ep8/9 vorlag. Das wäre nicht so schlimm - auch die OT wurde Stück um Stück aufgebaut -, wenn JJ Abrams nicht absichtlich TFA "Lost"-like mit Mysterien und Visionen und unerklärten Dingen vollgestopft hätte. Der neue Regisseur interessiert sich dummerweise nicht im Geringsten dafür, was Abrams geplant hat, und zieht erbarmungslos und auf Kosten der inneren Logik und der Kontinuität der Saga sein Ding durch.

Das hätte alles vielleicht als separater "Star Wars Story"-Film funktioniert, aber als Mittelstück der ST ist es ein Schlag ins Wasser. Der Film kostet uns Luke Skywalker; die Realität kostet uns Prinzessin Leia. Zwei der drei neuen Charaktere werden als ineffektive Trottel dargestellt (was dann den politischen Fallout generiert, in dem Fans gegen den echten oder vermeintlichen Feminismus protestieren), die dritte ist weiterhin einfach super und hat auch sonst keine nennenswerten Eigenschaften. Dafür darf sie Luke fucking Skywalker zum Idioten machen.

Was TLJ tatsächlich an guten Ansätzen und Ideen mit sich bringt, geht in diesem Sumpf unter. In der Zwischenzeit hält Disney auch Filoni nicht unter Kontrolle, der ebenfalls neue Machtfähigkeiten und Superwesen in Rebels generiert (Lothwölfe, Bendu), die ebenso wie die Mortis-Wesen oder die Priesterinnen der Macht in Clone Wars nie eine Einordnung in die Mythologie erfahren. Noch nicht so schlimm, bis Filoni allen Ernstes
Spoiler:Versteckten Text anzeigen
Zeitreisen einführt. WTF! Der Fluch von Star Trek, der Fluch jeder Serie mit irgendeiner Form von Kontinuität, ins Star Wars-Universum gehustet, weils gerade cool erschien. Filoni, du ARSCH!
TLJ bringt ein Drittel weniger auf die (Kinoeintritts-)Waage als TFA. Das ist immer noch viel, gemessen an der Kritik, die dem Film entgegenschlägt, aber wie weiland Leia, wird auch der durchschnittliche SW-Fan von Hoffnung befeuert.

Solo ist zu dem Zeitpunkt ja schon fast fertig, mit allen vermeintlichen Katastrophen und Nachdrehs und was auch immer. Aus den Reaktionen auf TLJ kann Disney also nichts mehr lernen. Was aber für Solo schon im Vorfeld hätte klar sein sollen:

- Der Film ist ein Prequel, das Schicksal der Hauptfiguren also unabänderlich. Das nimmt schon mal einen Teil der Spannung aus der Sache.

- Der Film muß bestimmte Stationen durchlaufen, da wir die bereits aus Solos Leben kennen. Auch das reduziert die Freiheiten des Films, und damit die Überraschungen für den Zuschauer.

- Der Film muß Han Solo neu besetzen. Das konnte nur zu Konflikten mit den Fans führen, denn Star Wars ist eben nicht Marvel. In den Superhelden-Universen wird rebootet und recastet, was das Zeug hält. Bei Star Wars ist es jedesmal ein Drama, ob man nun einen kleinen Jungen zu Darth Vader befördert oder ein CGI-Gesicht auf einen Imperialen projiziert.

Es war also von vornherein klar, daß Solo nicht dasselbe Interesse generieren würde wie ein ST-Film oder auch Rogue One, bei dem ein komplett neuer Cast auftritt (und sauber massakriert wird). Es hätte also kein Drama sein sollen, daß Solo weniger einnimmt. Vielleicht wissen das die Analysten, vielleicht auch nicht; die Voraussagen deuten auf das letztere hin.

Dazu kommt aber noch, daß TLJ die Fan-Erwartungen unterminiert hat. Daraus resultiert Boykott, übertriebene polemische Kritik und Politisierung. Ein Nebencharakter, der für Droidenrechte eintritt, wird zum Symbol des bösen, bösen Feminismus (oder vielleicht auch Black Lives Matter, da ist man sich nicht einig); Kathleen Kennedy wird zum Oberbösewicht hochstilisiert, die am Horizont des SW-Universums lauert wie der Todesstern über Scarif. Alles ziemlicher Tinnef, aber es belastet den Film, der im Rahmen seiner Möglichkeiten eigentlich Hervorragendes leistet.

Was daraus Analysten konstruieren werden, ist schwer absehbar. Diese Analysten haben nicht denselben Einblick ins SW-Universum wie die Fans, sondern werden sich mehr an objektiven Daten orientieren. Und diese Daten sagen, TLJ hat viermal mehr eingespielt als Solo. Und Marvel-Filme ja sowieso. Worauf wird sich also Disney in Zukunft konzentrieren? Mehr Marvelization, mehr Humbug-Humor, mehr Oberflächlichkeiten. Funktioniert doch.

Die kommende Tragödie wird sein, daß Disney überhaupt mehr Wert auf die Analysten legen wird als auf den inneren Zusammenhalt und die interne Logik der GFFA. Man hat den Pfad bereits ganz am Anfang angedeutet; Kontinuität wurde geschlachtet (und die Leiche dann mit Beilen zerhackt). Das Erzählerische wird auf das Niveau von Marvel zurückfallen, das Mythische dem kinematischen Moment geopfert, und wenn nichts mehr geht, wird rebootet.
Für mich die bislang die fundierteste Kritik, wenngleich ich nicht jeden Punkt teile.

Benutzeravatar
Spearhead24
...............
...............
Beiträge: 10802
Registriert: Fr 4. Aug 2006, 16:58

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Spearhead24 » Di 5. Jun 2018, 09:29

.... Wenn Solo floppt, dann meint Disney, die alte Sachen müssen wir vergessen weil die Leute mögen die ST mehr. Dan werden wir nur Filme mit Kylo Ren und Co. kriegen.
Da mach Dir mal keinen Kopf.
Die Analytiker in diesem riesen Unternehmen wissen ganz genau, dass das eine Nachwehe von TLJ ist.
Das bedeutet noch lange nicht, dass Solo zwingend ein schlechter Film sein muß!

Und sie haben es ja auch schon selbst vorausgesehen.
Ich fürchte, das kann ich nicht so sehen.

Würde irgendwer bei Disney die Mechanismen und Notwendigkeiten hinter einer komplexen Mythologie verstehen, wäre das Franchise nicht da, wo es jetzt ist. (ja, das meine ich negativ, nur zur Sicherheit...)

- Zuallererst wird Clone Wars abgewürgt, obwohl ein Teil der neuen Folgen schon in Produktion ist und Handlungsstränge offen bleiben - aus politischen und merkantilistischen Gründen. Damit etabliert man schon mal, daß man keinen Respekt fürs Geschichtenerzählen hat.

- Dann wird das alte EU erwürgt. Gut, kann man so oder so sehen. Daß man hier keine klare Linie fährt, sondern nach dem Motto arbeitet, "es ist alles vielleicht wahr oder auch nicht, solange wir noch nicht beschlossen haben, daß es so nicht oder doch ist", erweckt dann auch nicht gerade Vertrauen in die Continuity.

- Der erste Film wird zu einem strukturellen Remake von ANH. Das ist vielleicht ein Geniestreich, wenn man die Einnahmen betrachtet, aber ein guter Film im Sinne des Franchise wird es nicht. Die Heldin kann alles und ist einfach super, der Bösewicht fällt irgendwie vom Himmel wie weiland Thanos in Avengers 1, es werden gedankenlos neue Machtfähigkeiten eingeführt wie im übelsten Superheldentrash, und die Superwaffe ist ein absurdes hingerotztes Stück Technobabble-Müll.

- Was noch viel schlimmer ist: Disney hätte die Möglichkeit gehabt, jeden Konflikt mit dem alten EU zu vermeiden und die Handlung einfach 800 Jahre oder so in die Zukunft zu versetzen. Nichts im Plot von TFA erfordert zwingend, daß man sich noch in der Zeit der alten Helden befindet. Alle Szenen mit Luke, Leia, Han etc. hätte man anders lösen können. Es hätte auch viel weniger Fragen nach Snoke gegeben - sind halt 800 Jahre, da kann so ein böser Bösewicht schon mal seiner böse Karriere frönen. Aber nein, Disney muß die alte Garde wiederbeleben, vermutlich, um jeden Altfan noch mal ins Kino zu locken.

- Und was MACHT DISNEY DANN? Die alten Helden kommen aufs Abstellgleis. Disney stellt jeden einzelnen von ihnen letztendlich als Versager hin. Han ist hier sowieso der einige, der Screentime bekommt - Leia kriegt eine Rolle in der zweiten Reihe, und Luke darf schweigen und drei Sekunden lang mysteriös aussehen. Wozu, WOZU BITTE war das nötig? Wenn Disney seine eigenen Figuren propagieren will, hätte man die alten Charactere gar nicht erst auftreten lassen müssen. Wenn man das tun zu müssen glaubt und dafür das GESAMTE EU opfert, dann hätte man sich wenigstens einen würdigen Abgang erhofft, der die ST zu einem echten Übergang zwischen OT und Disney-T(s) macht und den Handlungskreis abschließt. Es gibt da klassische Muster wie den Schüler-Meister-Zyklus, aber das möge jetzt mal still ruhen.

All diese Entscheidungen wurden getroffen, ehe eine Rückmeldung aus Einspielergebnissen vorlag. Alle diese Entscheidungen sind grundlegend falsch für die Saga, kreieren einen unnötigen Konflikt mit dem Lucas-EU, und verärgern schon die ersten Fans. Und im Hintergrund begeht Disney schon einen weiteren Fehler, der aber erst anhand von TLJ zutage tritt.

Die Analysten jubilieren wahrscheinlich, 2 MILLIARDEN Einspiel. Gut, der Film ist als Einzelstück nicht schlecht gemacht, und die Zuschauer wollen anscheinend Sachen sehen, die sie schon mal ähnlich gesehen haben, mit besseren mehr CGI-Tricks. Und ein paar Sachen, wie die Idee eines imperialen Überläufers, sind ja auch per se gut. Aber man muß auch sehen, daß es der erste SW-Film seit 10 Jahren im Kino ist, und die Spannung auf die alten Helden und die Neugier auf die Fortsetzung ziehen hier noch mehr als die bereits absehbaren erzählerischen Probleme.

Dann kommt Rogue One daher, und das ist tatsächlich ein guter Film, dem der Spagat zwischen dem Neuen und dem Alten gelingt. Einspiel ist zwar nur die Hälfte von TFA, aber der Altfan (der vielleicht mit TFA nicht so 100% zufrieden war) ist befriedet und hofft darauf, daß es jetzt an neue interessante Ufer geht.

Und dann beweist Disney, daß ihr Universum nur in einer Katastrophe enden kann, denn mit TLJ wird die Konzeptlosigkeit nur unterstrichen.

- Der Film paßt nicht an TFA, reißt Erzählstränge komplett ab, ändert den Ton, deutet um und relativiert. Für sich genommen ist es schon kein besonders guter Film, aber im Zusammenspiel mit dem SW-Universum fällt er total durch.

- Es wird klar, daß Disney für die ST keine durchgehende Erzählung hatte und von Anfang an keine Story für Ep8/9 vorlag. Das wäre nicht so schlimm - auch die OT wurde Stück um Stück aufgebaut -, wenn JJ Abrams nicht absichtlich TFA "Lost"-like mit Mysterien und Visionen und unerklärten Dingen vollgestopft hätte. Der neue Regisseur interessiert sich dummerweise nicht im Geringsten dafür, was Abrams geplant hat, und zieht erbarmungslos und auf Kosten der inneren Logik und der Kontinuität der Saga sein Ding durch.

Das hätte alles vielleicht als separater "Star Wars Story"-Film funktioniert, aber als Mittelstück der ST ist es ein Schlag ins Wasser. Der Film kostet uns Luke Skywalker; die Realität kostet uns Prinzessin Leia. Zwei der drei neuen Charaktere werden als ineffektive Trottel dargestellt (was dann den politischen Fallout generiert, in dem Fans gegen den echten oder vermeintlichen Feminismus protestieren), die dritte ist weiterhin einfach super und hat auch sonst keine nennenswerten Eigenschaften. Dafür darf sie Luke fucking Skywalker zum Idioten machen.

Was TLJ tatsächlich an guten Ansätzen und Ideen mit sich bringt, geht in diesem Sumpf unter. In der Zwischenzeit hält Disney auch Filoni nicht unter Kontrolle, der ebenfalls neue Machtfähigkeiten und Superwesen in Rebels generiert (Lothwölfe, Bendu), die ebenso wie die Mortis-Wesen oder die Priesterinnen der Macht in Clone Wars nie eine Einordnung in die Mythologie erfahren. Noch nicht so schlimm, bis Filoni allen Ernstes
Spoiler:Versteckten Text anzeigen
Zeitreisen einführt. WTF! Der Fluch von Star Trek, der Fluch jeder Serie mit irgendeiner Form von Kontinuität, ins Star Wars-Universum gehustet, weils gerade cool erschien. Filoni, du ARSCH!
TLJ bringt ein Drittel weniger auf die (Kinoeintritts-)Waage als TFA. Das ist immer noch viel, gemessen an der Kritik, die dem Film entgegenschlägt, aber wie weiland Leia, wird auch der durchschnittliche SW-Fan von Hoffnung befeuert.

Solo ist zu dem Zeitpunkt ja schon fast fertig, mit allen vermeintlichen Katastrophen und Nachdrehs und was auch immer. Aus den Reaktionen auf TLJ kann Disney also nichts mehr lernen. Was aber für Solo schon im Vorfeld hätte klar sein sollen:

- Der Film ist ein Prequel, das Schicksal der Hauptfiguren also unabänderlich. Das nimmt schon mal einen Teil der Spannung aus der Sache.

- Der Film muß bestimmte Stationen durchlaufen, da wir die bereits aus Solos Leben kennen. Auch das reduziert die Freiheiten des Films, und damit die Überraschungen für den Zuschauer.

- Der Film muß Han Solo neu besetzen. Das konnte nur zu Konflikten mit den Fans führen, denn Star Wars ist eben nicht Marvel. In den Superhelden-Universen wird rebootet und recastet, was das Zeug hält. Bei Star Wars ist es jedesmal ein Drama, ob man nun einen kleinen Jungen zu Darth Vader befördert oder ein CGI-Gesicht auf einen Imperialen projiziert.

Es war also von vornherein klar, daß Solo nicht dasselbe Interesse generieren würde wie ein ST-Film oder auch Rogue One, bei dem ein komplett neuer Cast auftritt (und sauber massakriert wird). Es hätte also kein Drama sein sollen, daß Solo weniger einnimmt. Vielleicht wissen das die Analysten, vielleicht auch nicht; die Voraussagen deuten auf das letztere hin.

Dazu kommt aber noch, daß TLJ die Fan-Erwartungen unterminiert hat. Daraus resultiert Boykott, übertriebene polemische Kritik und Politisierung. Ein Nebencharakter, der für Droidenrechte eintritt, wird zum Symbol des bösen, bösen Feminismus (oder vielleicht auch Black Lives Matter, da ist man sich nicht einig); Kathleen Kennedy wird zum Oberbösewicht hochstilisiert, die am Horizont des SW-Universums lauert wie der Todesstern über Scarif. Alles ziemlicher Tinnef, aber es belastet den Film, der im Rahmen seiner Möglichkeiten eigentlich Hervorragendes leistet.

Was daraus Analysten konstruieren werden, ist schwer absehbar. Diese Analysten haben nicht denselben Einblick ins SW-Universum wie die Fans, sondern werden sich mehr an objektiven Daten orientieren. Und diese Daten sagen, TLJ hat viermal mehr eingespielt als Solo. Und Marvel-Filme ja sowieso. Worauf wird sich also Disney in Zukunft konzentrieren? Mehr Marvelization, mehr Humbug-Humor, mehr Oberflächlichkeiten. Funktioniert doch.

Die kommende Tragödie wird sein, daß Disney überhaupt mehr Wert auf die Analysten legen wird als auf den inneren Zusammenhalt und die interne Logik der GFFA. Man hat den Pfad bereits ganz am Anfang angedeutet; Kontinuität wurde geschlachtet (und die Leiche dann mit Beilen zerhackt). Das Erzählerische wird auf das Niveau von Marvel zurückfallen, das Mythische dem kinematischen Moment geopfert, und wenn nichts mehr geht, wird rebootet.
*aufsteh und applaudier* :thumbup:
My (Expanded) STAR WARS Universe:
TPM, AOTC, CW, ROTS, R1, ANH, ESB, SOTE, ROTJ, Thrawn-Trilogie, Dark Empire, Crimson Empire, Legacy I


"Star Wars Legends" = Bantha Poodoo!

Tripod
........
........
Beiträge: 752
Registriert: Di 28. Jun 2016, 21:36

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Tripod » Di 5. Jun 2018, 20:42

Boah, ich muß Solo endlich mal ansehen … schnell, bevor in drei Monaten der nächste kommt …

Benutzeravatar
Bulkhead
.....
.....
Beiträge: 138
Registriert: Mo 9. Okt 2017, 13:56
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Bulkhead » Mi 6. Jun 2018, 12:06

Solo fand ich super.
Mir haben ein paar Sachen nicht so gefallen, das mit dem Namen zum Beispiel und das am Ende mit
Spoiler:Versteckten Text anzeigen
Maul
fand ich irgendwie zu Fan-Film-haft.
Wurde er wieder von
Spoiler:Versteckten Text anzeigen
Ray Park
gespielt?
Auch das die Imps auf dem matschplanet diese komischen Uniformen trugen, die Soldaten der Imps sind doch eigentlich Sturmtruppler, warum tragen sie dann keine Sturmtruppen-Rüstungen?

Sonnst ein sehr, sehr guter Film!!! :D

Benutzeravatar
Aden
........
........
Beiträge: 1167
Registriert: Di 25. Mai 2010, 17:41
Wohnort: Slave 1

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Aden » Mi 6. Jun 2018, 16:53

Top Film 👍

Benutzeravatar
Biker Scout
..........
..........
Beiträge: 4873
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:31
Wohnort: NRW

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Biker Scout » Mi 6. Jun 2018, 17:12

Solo fand ich super.
Mir haben ein paar Sachen nicht so gefallen, das mit dem Namen zum Beispiel und das am Ende mit
Spoiler:Versteckten Text anzeigen
Maul
fand ich irgendwie zu Fan-Film-haft.
Wurde er wieder von
Spoiler:Versteckten Text anzeigen
Ray Park
gespielt?
Auch das die Imps auf dem matschplanet diese komischen Uniformen trugen, die Soldaten der Imps sind doch eigentlich Sturmtruppler, warum tragen sie dann keine Sturmtruppen-Rüstungen?

Sonnst ein sehr, sehr guter Film!!! :D
Ja, wurde wieder von dem gleichen Schauspieler gespielt. Stand im Abschlusstext :D
STAR WARS Neo-Sammler :drunken: :toothy7:

Benutzeravatar
Wookie-Treiber
........
........
Beiträge: 947
Registriert: So 17. Apr 2011, 12:22

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Wookie-Treiber » Mi 6. Jun 2018, 19:42

Nur dass Problem ist, wenn man die ST bestrafen will, muß man E IX nicht anschauen. Wenn Solo floppt, dann meint Disney, die alte Sachen müssen wir vergessen weil die Leute mögen die ST mehr. Dan werden wir nur Filme mit Kylo Ren und Co. kriegen.

Sehe ich auch so. Nächste Woche gehe ich noch ein zweites mal in Solo. Diesmal in 2D. Zu Star Wars passt 2D einfach besser.
Episode 9 werde ich boykottieren. Die Disney Trilogie ist so überflüssig für mein Empfinden.

Benutzeravatar
Darkside
...........
...........
Beiträge: 5926
Registriert: Mi 1. Nov 2006, 16:33
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Darkside » Mi 6. Jun 2018, 20:44

Ich finde die Argumente, die genannt werden leider sehr stichhaltig...es ist einfach zu schnell, zu viel, zu "Marvelig"...irgendwie geht das bisherige "Premienprodukt" Star Wars mehr und mehr kaputt, seit die Maus aus ihrem Loch kam...aber ich hätte einen Vorschlag für diese sehr gute Diskussion...wie wäre es mit einem Thread nach dem Motto "Quo Vadis Star Wars unter Disney" oder ähnliches...ich finde, dass hat sich bei der Figurendiskussion mit Hasbro doch schon bestens bewährt...
Zuletzt geändert von Darkside am Mi 6. Jun 2018, 20:46, insgesamt 1-mal geändert.
...seit dem 30.03.2011 im 96er Vintage MOC-Club... :drunken:

Benutzeravatar
Darkside
...........
...........
Beiträge: 5926
Registriert: Mi 1. Nov 2006, 16:33
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Darkside » Mi 6. Jun 2018, 20:45

Nur dass Problem ist, wenn man die ST bestrafen will, muß man E IX nicht anschauen. Wenn Solo floppt, dann meint Disney, die alte Sachen müssen wir vergessen weil die Leute mögen die ST mehr. Dan werden wir nur Filme mit Kylo Ren und Co. kriegen.

Sehe ich auch so. Nächste Woche gehe ich noch ein zweites mal in Solo. Diesmal in 2D. Zu Star Wars passt 2D einfach besser.
Episode 9 werde ich boykottieren. Die Disney Trilogie ist so überflüssig für mein Empfinden.
Gute Argumente...und Solo ist in 2D um Längen besser als im trüben dunklen 3 D...plötzlich sieht man sehr viel mehr...vor allem im Hintergrund!
...seit dem 30.03.2011 im 96er Vintage MOC-Club... :drunken:

Benutzeravatar
Aden
........
........
Beiträge: 1167
Registriert: Di 25. Mai 2010, 17:41
Wohnort: Slave 1

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Aden » Mi 6. Jun 2018, 22:48

Spoiler:Versteckten Text anzeigen
zum Beispiel eine mandalorianische Rüstung

Tripod
........
........
Beiträge: 752
Registriert: Di 28. Jun 2016, 21:36

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Tripod » Do 7. Jun 2018, 00:58

Gute Argumente...und Solo ist in 2D um Längen besser als im trüben dunklen 3 D...plötzlich sieht man sehr viel mehr...vor allem im Hintergrund!
[/quote]



Ich verstehe sowieso nicht, was an 3-D so toll sein soll, mir schmerzen die Augen und ich muß ne Brille tragen, doof …

Benutzeravatar
Biker Scout
..........
..........
Beiträge: 4873
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:31
Wohnort: NRW

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Biker Scout » Do 7. Jun 2018, 09:42

Den Film muss man in 2D schauen, in 3D ist es ziemlich unnötig. :-)
STAR WARS Neo-Sammler :drunken: :toothy7:

Benutzeravatar
Panzerfuchs
.......
.......
Beiträge: 507
Registriert: Di 21. Nov 2017, 12:29
Wohnort: Illingen/Saar

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Panzerfuchs » Do 7. Jun 2018, 11:19

@Cairyn Ich finde deinen Kommentar zum Film soweit sehr gut und kann da in sehr weiten Teilen absolut nur zustimmen. - Man wird aber sehen müssen, wie sich das Ganze über die Jahre weiter entwickelt. Die Kritik bei RO war auch da. Was hat man da nicht alles gehört! Gerade die Kritik in Richtung "das ist ja ein Kriegsfilm" und "da war kein Star Wars Feeling" drin, ist mir noch in guter Erinnerung. - Habe ich so nicht gesehen, aber andere. - Ich denke, dass diese Kritik in Hinblick auf Solo schon ankam. - Daher vielleicht die Einschätzung der "Analysten". - Bin mal gespannt wie sie Episode 9 einschätzen. Nach der Kritik an Episode 8 vielleicht nicht mehr so hoch.
Am Ende werden die Fans drüber entscheiden, was gefällt und was nicht. - Die sinkenden Zuschauerzahlen sprechen ja für sich. -
Man kann natürlich auch als Anlalyst seine "Leistung" unter falschem Namen verkaufen. Wenn ich sehe, dass Avengers kurz vor Solo in die Kinos kommt und der Starttermin im Mai liegt, dann kann ich als Analyst auch vordergründig sagen: Der letzte Star Wars Film hat zuviel Kritik bekommen, da wird der neue Film eher floppen. Obwohl die Gründe eher in den von mir als Analyst nicht erwähnten Gründen des Starttermins und der Konkurrenz liegen. -

Ich finde es von den angeblichen Fans aber dumm, einem Film keine Chance zu geben und ihn zu boykottieren, ohne ihn gesehen zu haben. - Ich kann gerne Figuren boykottieren, wenn sie mir nicht gefallen, z.B. weil sie nur 5 Gelenke haben. Sowas kann ich mir ja vorher bei Besprechungen im Internet ansehen und mir vielleicht eine Figur kaufen, und dann entscheiden, ok, gefällt mir nicht. Dieses verdammen von Solo, weil TLJ schlecht war finde ich nur dumm! RO war gut, das ist die Sparte in der Solo läuft und nicht die Sparte von TLJ! Nur mal so, aber das eigene Gehirn zu benutzen, fällt ja einigen schwerer als anderen, vor allem, wenn ich da in die USA schaue!
Ich könnte dir jetzt auch sagen, dass ich die Figuren mit 5 Gelenken Kinderkram finde, aber zumindest die Gestaltung der Gesichter der neuen Figuren ist klasse. Das muss ich zugeben.

Meiner Meinung ist das diese "Selbsterfüllenden Prophezeiung", was da bei Solo passiert! - Die Analysten haben gesagt, er wird kein Erfolg, also wird kein Geld mehr für Werbung und Merchandising reingesteckt. Folglich ist über den Filmstart und das Drumherum wenig bekannt, also gehen Wenige ins Kino, wenig Merchandising wird verkauft, weil es keines gibt. - Und dann soll der "Fan" Schuld sein. Wieder dummes Denken! Wieder USA!

Ich kann da oft nur den Kopf über soviel Dummheit schütteln! Weniger Vorurteile wäre für die ganze Welt besser! Wie kann ich etwas nicht mögen, was ich nicht kenne? Vor allem bei Filmen! - OK, ich kann mir vorab eine Meinung bilden, weil es sich vielleicht um einen Film handelt, der in einem Genre spielt, welches ich eh nicht mag - trifft aber auf Fans nicht zu. Oder ich lasse mich von schlechten Gerüchten beeinflussen. Ist aber ohne tatsächliche Anhaltspunkte, nur so aus der Luft gegriffen wieder sehr dumm. - Wenn hier gesagt wird, mir gefällt der Film nicht, weil ..., dann hat das Hand und Fuß, denn derjenige, der die Kritik äußert hat sich den Film angesehen. Und selbst dann kann man bei jedem einzelnen Punkt der Kritik anderer Meinung sein, weil man es selbst anders empfindet.

Das ändert nichts daran, dass die Filme, allen voran TLJ, Fehler haben, oder mir in manchen Bereichen auch nicht gefallen! Aber wenn ich mir heute die Ursprungstrilogie anschaue fallen mir auch Dinge auf, die mir nicht gefallen. - Das wurde damals beim Erscheinen durch die fantastische Geschichte und die neuen Techniken überspielt! Sowas hat man heute, auch wegen der Konkurrenz leider kaum mehr! Also treten Fehler viel eher in Erscheinung als früher! -
Fazit: Solche Filme, wie die Ursprungstrilogie, wird es nie wieder geben! Fertig! Gewöhnt euch dran.
Es sei denn es gibt neue Techniken. Etwa Einzel-3D, den man sich in einem speziellen Anzug anschaut, der auch Gerüche, Umgebungen usw. simulieren kann. Und auch nur dann, wenn Star Wars dies als erstes bieten kann.
Bei der Geschichte wird das noch viel viel schwerer, denn mitlerweile gibt es hunderte von Filmen mit sehr guten und ausgefallenen Geschichten und selbst fantastische Literatur, etwa Herr der Ringe, wurde auf die Leinwand gebannt. Was sollte einem menschlichen Gehirn da noch alles einfallen müssen, um dies in einem "Quantensprung" zu toppen, der die Zuschauer derart beeindruckt, wie damals Star Wars!

Benutzeravatar
Panzerfuchs
.......
.......
Beiträge: 507
Registriert: Di 21. Nov 2017, 12:29
Wohnort: Illingen/Saar

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Panzerfuchs » Do 7. Jun 2018, 12:09

Solo fand ich super.
Mir haben ein paar Sachen nicht so gefallen, das mit dem Namen zum Beispiel und das am Ende mit
Spoiler:Versteckten Text anzeigen
Maul
fand ich irgendwie zu Fan-Film-haft.
Wurde er wieder von
Spoiler:Versteckten Text anzeigen
Ray Park
gespielt?
Auch das die Imps auf dem matschplanet diese komischen Uniformen trugen, die Soldaten der Imps sind doch eigentlich Sturmtruppler, warum tragen sie dann keine Sturmtruppen-Rüstungen?

Sonnst ein sehr, sehr guter Film!!! :D
Ja, warum tragen die Imperialen diese Uniformen. Das habe ich mich auch gefragt. Meine Antwort würde in zwei Richtungen gehen.
1. Teilweise tragen die Imps ja die Stormtrooperrüstungen. Die sind aber weiß und fallen viel mehr auf, als dunklere Rüstungen. Außerdem denke ich, das man sich in den "Graben- und Schlammkämpfen" auf Mimban sehr viel schneller und flexibler bewegen muss, weswegen sich eine allzu große Rüstung als hinderlich erweisen könnte. Auch könnte Schlamm hinter die Arm- und Beinrüstung gelangen und dadurch eine zusätzliche Behinderung der Soldaten darstellen. Also trägt man dunklere und weniger Rüstung.
2. Die Rüstung die z.B. Solo trägt ist eine Kombi aus der Offiziersrüstung der alten Filme (TESB General Vleers) mit einem etwas abgewandelten Helm. Da Solo ja mal die Fliegerausbildung gemacht hat, könnte er als Offizier- oder als Offiziersanwärter eingestuft sein, weswegen er und seine Einheit diese Rüstungen tragen, oder es könnte auch sein, dass Solos Einheit, als ehemalige Flieger, die der Imperialen "Luftwaffe" angehören, eine andere Rüstung trägt, als die normalen Stormtrooper vom Imprialen "Heer". Das war und ist bei den deutschen Armeen immer schon so gewesen.
Das sind zumindest Erklärungsansätze.

Benutzeravatar
darthmokki
..........
..........
Beiträge: 3012
Registriert: So 28. Okt 2007, 20:41

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon darthmokki » Do 7. Jun 2018, 16:05

Ich war gestern in Runde 2 von Solo und - er hat mir noch besser gefallen als beim ersten mal. Einfach ein guter Film, Kritiker hin oder her...
:chewie: :chewie: :chewie:
Du junger Narr,erst jetzt da dein Ende naht,hast du die Dinge erkannt ...

Benutzeravatar
Darth Butzi
...
...
Beiträge: 23
Registriert: Mo 19. Okt 2015, 18:43
Wohnort: Rheinland Pfalz

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Darth Butzi » Sa 9. Jun 2018, 18:29

Ich schließe mich an. Ich fand Solo einen schönen Kino Abend.
Schlimm finde ich, was die aktuelle Trilogie mit der Skywalker Ära macht.
Die beiden Spin-Offs werden meines Erachtens schön erzählt.
Für mich ist das Original einfach nicht zu toppen :!:

Naja.... ich geh sicher auch in die nächsten Filme, bin nicht stark genug für Boykott......
why so serious ?

Benutzeravatar
Durchde
...............
...............
Beiträge: 20816
Registriert: So 2. Jan 2005, 12:43

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Durchde » So 17. Jun 2018, 19:02

Ich habe mir den Film gestern ein zweites mal angesehen. Mittlerweile finde ich ihn grossartig !

Benutzeravatar
Thijs
.........
.........
Beiträge: 1612
Registriert: Di 21. Dez 2010, 03:53
Wohnort: Raxacoricofallapatorius
Kontaktdaten:

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Thijs » Mo 18. Jun 2018, 11:30

Wollte ihn ein 2. Mal anschauen, aber leider läuft er nicht mehr :-(
Hall to the king, baby!

Benutzeravatar
veers74
.........
.........
Beiträge: 2325
Registriert: Sa 28. Jan 2012, 06:33
Wohnort: Müllpresse

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon veers74 » Mo 18. Jun 2018, 17:42

... aber leider läuft er nicht mehr :-(
Ist doch gut. Hat gewirkt.
Ich glaube ganz fest, dass der Streifen mit der Veröffentlichung auf DVD/BluRay
seinen zweiten Frühling erleben wird.
Aber ob er seine Kosten einspielt bezweifle ich allerdings ernsthaft.

Wer glaubt, dass man Disney damit wirklich finanziell wehgetan hat, der hat auch ein schlechtes Gewissen,
wenn er beim Besuch beim Millionär das letze Klopapier aufbraucht.
Nur der Denkzettel zählt. :thumbright:

Mantis84
......
......
Beiträge: 280
Registriert: Sa 11. Feb 2017, 20:57

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Mantis84 » Mo 18. Jun 2018, 18:45

Ich glaube kaum, dass man von einem Denkzettel für Disney reden kann.

Star Wars ist doch nur eine Marke unter vielen im Konzern... Hauptsache es geht weiter und die machen doch auch noch genug Umsatz mit dem ganzen Merchandising.

Aber scheinbar können einige besser schlafen, wenn Sie den Film im Kino verweigern ;-)

Benutzeravatar
veers74
.........
.........
Beiträge: 2325
Registriert: Sa 28. Jan 2012, 06:33
Wohnort: Müllpresse

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon veers74 » Mo 18. Jun 2018, 18:59

Ich glaube kaum, dass man von einem Denkzettel für Disney reden kann.

Star Wars ist doch nur eine Marke unter vielen im Konzern... Hauptsache es geht weiter und die machen doch auch noch genug Umsatz mit dem ganzen Merchandising.

Aber scheinbar können einige besser schlafen, wenn Sie den Film im Kino verweigern ;-)
Unendlich viele Filme kann man mit dem Einspielergebnis nicht machen. Das erkennen die ganz schnell.
Spätestens nach EP IX wird der Stachel tief sitzen.
Wir sind die Könige, weil wir Kunden sind. Jeder der mal in den U.S.A war merkt sofort wie unterschiedlich
man im Gegensatz zu hier behandelt wird. Weil der Markt gnadenlos ist.
Nur machen viele von der Krone keinen Gebrauch. Sehr viele aber doch.

Nur Qualität setzt sich langfristig durch.
Mir tuts leid um Solo. Aber weder den Termin, noch das Desaster von TLJ haben die Fans zu verantworten.
Wäre TLJ nur ein schlechter oder mittelmäßiger Film gewesen, hätte ich den Unmut der Fans auch nicht
verstanden, es war aber eben schlimmer.

Tatsächlich schlafen die Boykottierer gut. Kann ich bestätigen, vor allem weil man weiss man ist nicht allein.

Ich freue mich trotzdem auf den Film. Kann warten. Eigentlich eine Tugend der SW Fans. Siehe die 90er.
Da kommt es auf ein halbes Jahr nicht an. :D

Cairyn
.......
.......
Beiträge: 540
Registriert: Do 28. Apr 2011, 01:23

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon Cairyn » Mo 18. Jun 2018, 19:27

... aber leider läuft er nicht mehr :-(
Ist doch gut. Hat gewirkt.
Nur der Denkzettel zählt. :thumbright:
Und hat es auch den richtigen Film getroffen?

Wenn Disney den Solo-Flop so interpretiert, wie ich befürchte, kriegen wir nur noch Filme nach dem Muster von TFA zu sehen.

Benutzeravatar
veers74
.........
.........
Beiträge: 2325
Registriert: Sa 28. Jan 2012, 06:33
Wohnort: Müllpresse

Re: Star Wars Anthology: Han Solo

Beitragvon veers74 » Mo 18. Jun 2018, 19:36

Und hat es auch den richtigen Film getroffen?

Die Frage empfinde ich immer noch als weniger relevant.
Solo wurde zugegeben verheitzt. Wissentlich!
Wenn Disney den Solo-Flop so interpretiert, wie ich befürchte, kriegen wir nur noch Filme nach dem Muster von TFA zu sehen.

Naja, alles besser als TLJ ...Die Kurve würde wieder gesteigert.:D
Im Ernst, Deine Befürchtungen könnten auch zu pessimistisch sein.
Denn auch das kann nicht lange gut gehen. Es bleibt spannend!


Zurück zu „Mediathek“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 12 Gäste