Nachgemachte vintage Verpackungen: Unterscheidung in 20 Jahren noch möglich??

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Nachgemachte vintage Verpackungen: Unterscheidung in 20 Jahren noch möglich??

Beitragvon mudo » So 2. Sep 2018, 11:22

Hi Leute!

Ich hab da mal ne Frage zu einem Thema das mich schon länger umtreibt:
Jeder von euch kennt bestimmt die bei Ebay angebotenen "replacement vintage star wars xyz"-Boxen/Verpackungen... (wenn nicht, einfach mal bei Ebay suchen).
Nun frage ich mich, ob diese Boxen/Verpackungen in irgend einer Art gekennzeichnet sind (das es sich um Kopien handelt?
Ich meine, was machen wir alle in 20 Jahren wenn diese Boxen auch "abgegriffen" aussehen und den typischen "Altersgeruch" haben? :dontknow:

Dann hätten wir ein ganz schön großes Problem (die originalen von den gefälschten Boxen zu unterscheiden)... Oder?
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Re: Nachgemachte vintage Verpackungen: Unterscheidung in 20 Jahren noch möglich??

Beitragvon Darkside » So 2. Sep 2018, 14:35

Habe keine Boxen davon, aber ein Inlett von einem TIE...und das ist im Gegensatz zum Original nicht mit einer eingestanzten Nummer versehen...daran kann man es erkennen...andere Inletts sollen auch ein "R" eingestanzt haben...
...seit dem 30.03.2011 im 96er Vintage MOC-Club... :drunken:

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Re: Nachgemachte vintage Verpackungen: Unterscheidung in 20 Jahren noch möglich??

Beitragvon titusillu » So 2. Sep 2018, 14:55

Hi Leute!

Ich hab da mal ne Frage zu einem Thema das mich schon länger umtreibt:
Jeder von euch kennt bestimmt die bei Ebay angebotenen "replacement vintage star wars xyz"-Boxen/Verpackungen... (wenn nicht, einfach mal bei Ebay suchen).
Nun frage ich mich, ob diese Boxen/Verpackungen in irgend einer Art gekennzeichnet sind (das es sich um Kopien handelt?
Ich meine, was machen wir alle in 20 Jahren wenn diese Boxen auch "abgegriffen" aussehen und den typischen "Altersgeruch" haben? :dontknow:

Dann hätten wir ein ganz schön großes Problem (die originalen von den gefälschten Boxen zu unterscheiden)... Oder?
Ahhhh da ist ja unser Thema "Repro" Boxen wieder, hihi.
Die Boxen von dem Anbieter "Replicator Boxes" (oder so ähnlich) sind allesamt gekennzeichnet. Sie waren es ganz am Anfang nicht, aber das ist einige Jahre her, und damals war auch die Qualität noch viel schlechter. Man hat Darren, den Mann hinter Rep.Boxes gebeten, sie zu kennzeichnen, was er seit dem samt und sonders tut. Stanzungen bei den Inserts und unauffällige Aufdrucke mit "Replicator Boxes" bei den Drucksacken. Darüber hinaus muss man sagen dass man es bei allen Artikeln sofort sieht dass sie nicht industriell hergestellt worden sind, sei es die Druckqualität oder die händische Verarbeitung (Nuten und Falzen etc).

Da es sich bei den Reproboxen um Ausdrucke handelt und eben nicht Offset Druck, ist der Farbauftrag und die Lichtechtigkeit eine ganz andere. Daher werden Sie auch anders altern. Da hilft nur genaues studieren und gesundes Mißtrauen. Know your enemy.

Aber klar, genauso wie bei Reprowaffen sind Fälschungen ein Problem die speziell Vintage Sammler zunehmend beschäftigen, da zB auf Fotos ja auch der haptische Eindruck total fehlt. Wird sicher nicht besser.

Generell bin ich der Meinung dass wir noch einige schlimme Fälschungen erleben werden, insbesonders mit immer weiter steigenden Preisen. Bisher sind im Repro Buisness ja glücklicherweise hauptsächlich bemühte Amateuere unterwegs.

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Re: Nachgemachte vintage Verpackungen: Unterscheidung in 20 Jahren noch möglich??

Beitragvon Plastikheld » So 2. Sep 2018, 15:17

Generell bin ich der Meinung dass wir noch einige schlimme Fälschungen erleben werden, insbesonders mit immer weiter steigenden Preisen. Bisher sind im Repro Buisness ja glücklicherweise hauptsächlich bemühte Amateuere unterwegs.
Das denke ich auch. Mittlerweile "beschränken" sind die üblen Faker auf Spezialartikel, wie z.B. Boxen, die durch bestimmte Sticker eine ungeheure Wertsteigerung erfahren. Hier werden dann lediglich die Sticker gefälscht und schwups, hat man mit wenig Aufwand ein übles Fake erschaffen, welches nur schwer (ohne entsprechendes Hintergrundwissen) zu identifizieren ist.
Ich habe mich schon oft gefragt, was möglich wäre, wenn wirklich Profis in die Materie einsteigen. :(

Als gelernter Drucker UND Mediengestalter Print ist das mein täglich Brot und bin der Meinung, dass es auf jeden Fall machbar wäre, relativ üble Fakes auf den Markt zu werfen. Hatte schon überlegt, anhand des Know-Hows mal einen "Warning-Guide" zu entwerfen, aber damit würde man ja eher den Fakern die nötigen Hinweise geben, worauf man achten müsste, um noch perfektere Fälschungen herzustellen.
Gerade, wenn man nicht "face-to-face" kauft, sondern nur anhand Fotos am Bildschirm die Ware beurteilen muss, kann es mitunter kritisch werden. Selbst mir ist es schon passiert, dass ich eine gefälschte Cardback für relativ teueres Geld erworben habe. :cry:

Diese Scheiße macht das ganze Hobby kaputt. Aber so ist es ja in jedem Bereich. Wo Geld zu machen ist, sind die Schwarzen Schaafe nicht weit.
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Re: Nachgemachte vintage Verpackungen: Unterscheidung in 20 Jahren noch möglich??

Beitragvon mudo » So 2. Sep 2018, 16:44

@Darkside, Titus&Plastikheld:
Ihr habt meine Frage extrem umfassend beantwortet. Vielen Dank! Top!!
Dann muss ihm ja jetzt keine Angst mehr haben... :-D
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