VOTC ! Jetzt schon Cult !

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GrandMoff-Tarkin
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Re: VOTC ! Jetzt schon Cult !

Beitrag von GrandMoff-Tarkin »

Meine Scouttrooper sehen auch so aus. Ohne Sonne, ohne Temperaturschwankungen, immer gleiche Luftfeuchtigkeit.....das liegt wohl am verwendeten Plastik. Sehr schade drum.
"Do or do not. There is no try."

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darthmokki
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Re: VOTC ! Jetzt schon Cult !

Beitrag von darthmokki »

Mein Scout trooper sieht leider auch so aus, ohne Sonne etc. echt ärgerlich
Du junger Narr,erst jetzt da dein Ende naht,hast du die Dinge erkannt ...

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TerminalStorm
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Re: VOTC ! Jetzt schon Cult !

Beitrag von TerminalStorm »

RapidFire hat geschrieben:
So 18. Okt 2020, 16:11
Habt ihr auch solche VOTC Stormtrooper bei euch in den Reihen?
Meine standen ne Zeit in einer halbwegs dunklen Ecke in der Vitrine und lagen danach in einer Schublade im Keller.
Trotzdem haben sie diese Verfärbungen... schade um die sonst schönen Figuren und das nun gesamte nicht mehr so schöne Erscheinungsbild.
Ich zitier mich mal eben selbst ;)
TerminalStorm hat geschrieben:
Di 6. Okt 2020, 06:59
Tja, das leidige Thema "Plastik erhalten" über Kurz oder Lang wird es zerfallen, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Man kann auch tun was man will, denn der Vergilbungsproßess ist sozusagen schon in dem Plastik "Eingebaut" und kann nicht verhindert, sondern allenfalls verlangsamt werden.

Dabei kommt es auch darauf an, was für eine Art an Plastik verwand wird.
Polyethylen (PE)
Milchig weißer Kunststoff. Zähes Material, hohe Bruchfestigkeit. Z.B. Verpackungsfolie
Polypropylen (PP)
Harter, mechanisch belastbarer. Z.B. Verpackungen von Lebensmitteln, Gartenmöbel
Polyvinylchlorid (PVC)
Harter, spröder Kunststoff. Durch Weichmacher und Stabilisatoren weich und formbar. Z.B. Fussbodenbelag, Fensterrahmen, Rohre, Kabelisolierungen.
Polystyrol (PS)
Transparenter Kunststoff, hart, schalgempfindlich. Durch aufschäumen entsteht Styropor
Polyurethan (PU/PUR)
Eigenschaften abhängig von anderen chemischen Komponenten, unterschiedliche Elastizität. Polyurethanschaumstoffe. Z.B. Autositzen, Matratzen oder Schwämmen.
Polyethylenterephthalat (PET)
Transparenter Kunststoff. Steif, hart, nicht sehr Wärmeresistent. Z.B. PET-Getränkeflaschen, Haushaltsgeräten, Computern und Sicherheitsgurten
Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS)
Daraus besteht LEGO seit 1963;), davor bestanden die aus Celluloseacetat

Bei so vielen Kunststoffarten ist es manchmal auch schwer, zu wissen aus was unsere Sammlerobjekte gebaut wurden (und in welcher Kombination).

UV-Strahlung schädigt die Moleküle in Plastik. Die dabei entstehen Stoffe zerstören dann weitere Kunststoffmoleküle. Das Abbauprodukt ist, je nach Plastikbeschaffenheit, leicht bis kräftig gelb.
Diese Abbauprodukte sind ihrerseits wieder gegen UV-Strahlung empfindlich, die über UV-Licht weiter zerstört werden.

Dies erklärt auch (zum Teil), warum es passieren kann, dass Teile, bei denen der Prozess bereits begonnen hat, im Keller "Nachvergilben", denn die entstandenen Stoffe, welche zur Vergilbung geführt haben, benötigen nun keine UV Strahlung mehr (Kettenreaktion). Da sie aber auch nicht von UV-Licht bestrahlt werden, zerfallen auch diese nicht mehr und der Vergilbung ist kein Ausgleich mehr entgegengesetzt.
Daher kann es sein, dass Teile, die aus dem Keller geholt und UV Strahlung ausgesetzt werden, zunächst wieder den "Gilb" verlieren, da
ein Bleicheffekt einsetzt. Dis ist aber (wie oben beschrieben) ein Teufelskreis.

Da nicht bei allen Plastikarten diese Abbauprodukte entstehen, werden diese auch nicht Vergilben. Dennoch schädigt die UV-Strahlung die Molekülketten, was dann zu spröden Plastik führt.

Wenn so viele Zerfallsprodukte entstanden sind, dass es davon mehr gibt, als "normale" Plastikmoleküle, ist der PONR (Point Of No Return)-Punkt erreicht. Dann bleiben Kunststoffe gelb und ein Bleichen ist ausgeschlossen.

Das "klebrig" werden von Figuren steht hier im übrigen nochmal auf einem etwas anderen Blatt, denn hier scheint es so zu sein, dass der Weichmacher sich aus dem Material verabschiedet.

Was macht Plastik überhaupt "weich"?
Nun hier ist es so, dass (vereinfacht gesagt) Plastikmoloküle und Weichmacher in einer Art "Sandwich" aufgebaut sind, damit die einzelnen Molekülketten sich gegeneinander verschieben können. Eine echte Bindung haben sie dabei nicht. Dieser Weichmacher kann dem Material "entfliehen" (z.B. über Wärme) und das Material schwitzt solange den Weichmacher aus, bis dieser letztendlich nicht mehr vorhanden ist.
Je nach dem, wieviel Weichmacher benutz wurde, verliert der Plastik also x% an Masse. Das bedeutet, dass die Kohärenz des Werkstoffes sich auflöst und fällt im wahrsten Sinne "auseinander".
Meine Sammlung zeigt (noch) kein gilb... puh!
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